Abb-30/j zur Stammtafel Abb Abb-30/j

Johann Lämel y513 – Pfarrer in Niederbayern


Vater: Abb-29/a Ulrich Lämbl y512

* ca 1546 in Abbach(?)

1570 Priesterweihe. Dann Pfarrer in Ascholtshausen, Pfakofen (1581-1602) und Steinbach. 1605-1615 Benefiziat in Mötzing Pfarrei Riekofen. 1589 hat er 1 Sohn und 3 Töchter.

Kinder:

1. (Sohn) Lämel y530, (* etwa ?1575/1585)
Sein Verbleib ist unbekannt.

2. (Tochter) Lämel y531, (* etwa ?1575)

3. (Tochter) Lämel y532, (* etwa ?1580)

4. (Tochter) Lämmel y189, (* etwa ?1585)

Regesten:

 •  Johann Lämel, aus Abbach(?), geb. ca 1546, Priesterweihe 1570, Pfarrer in Ascholtshausen, Mai 1581-1602 Pfarrer in Pfakofen, Pfarrer in Steinbach, Nov.1605 Benefiziat in Mötzing Pfarrei Riekofen (bis 1615?). Bei der Visitation von 1589 hatte er einen Sohn und zwei Töchter.
[Thomas Ries, Verzeichnis aller Geistlichen des Bistums Regensburg, Maschinenschrift erstellt zwischen 1920/1930 mit späteren Nachträgen; Mtlg Msgr Dr. Paul Mai, Direktor Bisch. Zentralarchiv Regensburg, 1997]

→ Welches Steinbach? z.B. bei Rottenburg?

→ Die Herkunft "aus Abbach(?)" ist bei Thomas Ries mit Fragezeichen versehen, ist aber wohl richtig. Bei Ries hat er 1589 "zwei" Töchter; richtig ist "drei", siehe unten.

 •  Die Pfarrmatrikeln von Riekofen beginnen mit den Jahren 1645 (Tauf, Trau) und 1646 (Beerd.). Einträge auf den Namen Lemmel o.ä. sind dort nicht verzeichnet, lediglich zwei Einträge auf den Namen Limel.

 •  Die Pfarrmatrikeln von Pfakofen beginnen erst mit den Jahrgängen 1722 (Tauf), 1682 (Trau), 1674 (Beerd.).
[Bischöfl. Zentralarchiv Regensburg, Pfarrmatrikel Riekofen, Pfakofen; laut Mtlg Tobias Weber 1997.]

 •  1589: Parochus in Pfakhoven Joan Lämel Abacensis, legitime natus, etwa 40 Jahre alt, 19 Jahre Priester, geweiht in Regensburg, hat Bestallungsschreiben und Investitur vorgelegt. Er betet aus dem römischen Brevier, lehrt Katechismus. Er hat 4 Bücher constitutionum. - Vor einem Jahr schickte er eine Concubine weg, die einen Sohn und drei Töchter gebar, ist "in literis" (im Schreiben und Lesen) nicht sehr unterrichtet, da er nur mittelmäßig antwortet. Ketzer, Wucherer etc kennt er in seiner Pfarrei nicht.
["Das Regensburger Visitationsprotokoll von 1589/90" S.404. - Kopie und Übersetzung durch Lydia Heinl 2004]

→ Welchen Familiennamen erhielten die Kinder? Als um 1588 die "Concubine" weggeschickt wurde: blieben da die Kinder beim Vater in Riekofen?


2014 11 14