B-25/b zur Stammtafel B B-25/b

Heinz Lemlein n156 – Schöffe in Bamberg


Eltern: B-24/c Conrad Lemlein n153, Alheid Münzmeister n154

(* etwa ?1360), † 1436/1437

1395-1436 Bürger in Bamberg, 1405-1420 Schöffe. 1410 Baumeister der Stadt Bamberg.

∞ (etwa ?1395) mit ... Klieber n140

(* etwa ?1375)

Kusine des Bamberger Bürgermeisters Eberhard Klieber.

ihr Vater: Paul Klieber n147, (* etwa ?1350), † nach 1422
1406 Hausbesitzer in Bamberg. 1413/1415 erster in der Reihe der Bamberger Schöffen. Siehe Klie-24/b

Kinder:

sicher:

1. Elsbet/Elisabet, (* etwa ?1395) - ∞ Tockler, siehe B-26/ae

sicher:

2. Margreth, (* etwa ?1398) - ∞ Sampach, in Bamberg, siehe B-26/am

sicher:

3. Claus, (* etwa ?1400) - in Bamberg und Schemnitz/Kremnitz, siehe B-26/b

sicher:

4. Alheid, (* etwa ?1400/1405) - ∞ Ingram, siehe B-26/ba

wahrscheinlich:

5. Hans Lemmel, (* etwa ?1405) - Fleischer in Zwickau, siehe Zw-26/bh

sicher:

6. Conrad, (* etwa ?1410) - Schöffe in Bamberg, siehe B-26/c

wahrscheinlich:

7. Ulrich/Ullein, (* etwa ?1420) - Schneider in Bamberg, siehe B-26/cu

Regesten:

Zusammenfassung:

 •  1405-29.1.1420 ist Heincz Lemlein Schöffe in Bamberg. (Dann 1420 kein Lemlein unter den Schöffen, ab Dez.1421 sein älterer Bruder Hanns Lemlein.)

 •  Heinz Lemleins Schwager ist der Bamberger Schöffe Eberhard Klieber, der auch Kammergraf in Ungarn ist; dessen Nachfolger als Kammergraf ist 1438 Hans Lemmel aus Prag (siehe Pr-26/i), der wohl Heinz Lemleins Neffe zweiten Grades ist. -
 •  1431 sein Haus im Bamberger Zinkenwerd erwähnt. 1438 sein Haus in Bamberg, jetzt Stefanplatz 5, vorher Paul Klieber (Heinz Lemleins Schwiegervater), nunmehr Heintz Tockler (Lemleins Schwiegersohn).

 •  Besitz: 1400 am Heidelsteig und in Leiterbach. Teils markgräflich Meichsensches Lehen. Kauf 1418 in Treun(i)tz, Trunstadt, Neusess, Pferdsfelt, Ludbach. 1421 Schamendorf, Wachenrod, Niederleiterbach, Zapfendorf, Gasselstorf, Swaistorf/Swarsdorf. 1423 Obernheyd, Rotenbühel. 1429 Klewkaw/Gleukau, Prechtingen.

 •  Wahrscheinlich identisch mit Hencze Lemmel ∞ Dorothea ...., die als Eltern des Fleischers Hans Lemmel in Zwickau erwähnt sind.

 •  Er starb zwischen 20.10.1436 und 9.7.1437 (nach den Lehensurkunden).

Einzelheiten:

 •  20.2.1395 ist Heintz Lemlein unter den Bürgen eines Verkaufes der Schepfen zu Bamberg.
[Stadtarchiv Bamberg, Kartei der vorhandenen Urkunden mit kurzen Regesten, Nr.116. - GL 1981]

 •  12.8.1399 verkaufen die Brüder Heinz und Hans Lemlein vor dem Schultheissen Hans von Lichtenstein und den Schöffen des Stadtgerichts das Haus ihrer Schwester Anna im Zinkenwerde zu der linken Hand, so man für Eberhard Pottensteiners Haus hinter gehet, einseits an Heinz Welmans Haus, anderseits an Hans Behems Hofreit anstossend gegen einen ewigen Zins von 1 fl und 1 Fastnachtshenne an Cunrad und Kunigunde Paternoster.
[HVB, Urk. vom 12.8.1399 Nr.116, laut Hans Paschke, Lämleinsgasse und Lämleinshof zu Bamberg, 101. Bericht des Hist. Vereins Bamberg 1965, Seite 292f.]
» Paschke vermutet, dass es sich um das Grundstück Nr.93, Zinkenwerde 29 handelt.

 •  26.3.1400 in Bamberg: Heinrich, Johann (et Petrus, später durchgestrichen!) die lemlein filii habent in feodum

 •  xxx jugera situm an dem Heidelsteig vor dem hawtsmorde.

 •  Item ein Rewtszehen situm in nidern leitterbach.

 •  Item einen dritteil desselben dorf zehenden an (=ohne) ein zwelftteil.
[StA Bamberg, StB 1/I, Lehenbuch des Bischofs Albrecht von Wertheim 1398-1421, f.16, Fotokopie, hier kein Datum ersichtlich]
[Herbert E.Lemmel, "Herkunft" S.16, hier datiert auf 26.3.1400]

 •  1402 werden Hilpolt von Thüngen, der einige Bürger gefangen genommen hatte, Hans von Bernheim und Heinrich Lemblein als Raubritter erwähnt. Sie werden aus der Gefangenschaft entlassen.
[Heinrich Th. v.Kohlgane: Der deutsche "Raubritter", Alt-Bamberg, Beilage zum "Bamberger Tagblatt", Jg.11, 1909/10, S.179. - GL 1982]
[F.A.Deuber: Grundriß der Bambergischen Handelsgeschichte, Bamberg 1818, S.38. Laut H.E.Lemmel, "Herkunft" S.17]

→ Achtung: Zur gleichen Zeit lebt ein Ritter Heinrich Lemplin, Bruder des Götz Lemplin, auf den sich dieses Zitat ebenfalls beziehen könnte. Vergl. H.E.Lemmel, "Kontinuität" S.206f.

 •  1405 bis 1419 ist Heinz Lemlein Schöffe in Bamberg. Dabei ist er bis 1409 an letzter Stelle, also jüngster, der Schöffenreihe. Dann rückt er allmählich in die Mitte der Schöffenreihe auf.

 •  Die Schöffenreihe 4.6.1405: Conrad Seybot, Conrad Melmeister, Conrad Usmer, Ulrich Kuchenmeister, Hanns Zollner, Conrad Zollner, Fritz Straws, Prant Goldsmid, Fritz Löffelholtz, Kraft Trockawer, Heintz ym hoff, Heintz Lemlein.
[Stadtarchiv Bamberg, Bestand A21, viele Urkunden von 4.6.1405 bis 3.11.1419. Online Datenbank 2008]

 •  1406: Heinricus et Johannes lemlein Cives Bamberg. portat mannsedele(?) Balthasar filio quondam Friderici Ammon zum ersten einen wüsten Hof gelegen zu Lawbent mit Holtz, Wiesen, Eckern und allen seinen Zugehorungen....
[StA Bamberg, StB 1/I, Lehenbuch des Bischofs Albrecht von Wertheim 1398-1421, f.46', Fotokopie]

→ Im unmittelbar folgenden Eintrag werden Günter und Friedrich Münzmeister u.a. mit einem Gut zu Windisch-Schletten belehnt, wo später auch die Lemlein sitzen.

 •  1406 erhält Heinz Lemlein aus dem Erbe des Vaters Conrad Lemlein: 1 Hof und 3 Söldengüter zu Laiterbach, markgräflich Meichsensches Lehen, und 1 Reuthzehend und 1/3 Dorfzehend daselbst, bischöflich bambergisches Lehen.

 •  Darunter sein Siegel.


[GNM, Imhoff-Archiv, Fasc.26 (Lemlein-Archiv) Urk.2 von 1406. Wortlaut s. beim Vater B-24/c. Fotografie durch Gerhard Lemmel 1983]
[Vergl. H.E.Lemmel, "Herkunft" Seite 46.]

 •  Von dem Siegel von 1406 sind nur kleine Teile zu erkennen. Es gleicht den besser erhaltenen Siegelabdrücken von 1422.


[Zeichnung HDL nach den Siegeln von 1406 und 1422]

 •  1407 verzichtet Peter Lemmlein vor dem Lehensherrn Hans von Eysche gesessen zu Eysche zugunsten seiner Brüder Heintz und Hans Lemlein auf seinen 1406 genannten Erbteil.
[Lemlein-Archiv, wie 1406, Urk. 4. Wortlaut s. B-25/f.]

 •  6.6.1407 hat ein Heinz Lewblein Haus und Hofreit auf dem Kaulberg in Bamberg (heute Schulplatz 6: Haus zum Schlüssel). Es liegt "auf dem Stattgraben einerseits daran, andererseits an das Haus und Hofreit, das Heinrich Holfelder vererbt ist".
[H.Paschke: Besitz und Wirken der Kaulberger Haller zu Bamberg, 96.BHVB (1959) S.151. - Laut Herbert E. Lemmel, "Herkunft" S.77]

 •  Herbert E. Lemmel fügt hinzu: Es ist in unmittelbarer Nachbarschaft des Hauses zum goldenen Hirschen, das zur selben Zeit im Besitze Caspar Hallers war, dessen Tochter Catharina mit Hans Lemlein, dem Nürnberger Bürgermeister und Neffen des Heinz, verheiratet war. In einem Brief fügte Herbert Lemmel hinzu, dass im Besitz dieses Hauses auf Heinz Lewblein dessen Sohn Cunz Liblein folgt.

→ Es erscheint mir sehr fraglich, ob diese Lewblein und Liblein mit Lemblein gleichzusetzen sind! (HDL)

 •  1.5.1410 ist Heinz Lemlein zusammen mit Ulrich Küchenmeister Baumeister der Stadt Bamberg.
[HVB Rep.2/1 Nr.1, StGB 1403/15, f.95', laut Herbert E. Lemmel, "Herkunft" S.87]

 •  1411/1413 besitzen Hans und Heintz Lemlein den Lemleinshof in Oberhaid.
[Siehe Regest bei Bruder Hans]

→ Heinz scheint seinen Anteil bald aufgegeben zu haben, denn 1476 ist dieser Hof im Besitz der Enkel des Hans.

 •  Im Lehenbuch 1398-1421 des Bischofs Albrecht v.Wertheim sind Heinrich und Johann die Lemlein, Bürger zu Bamberg, mit folgenden Lehen verzeichnet:

 •  [Bl.16, Jahr?] am Heidelsteig, in Niederleiterbach (ein Reutzehend und ein Anteil am Dorfzehend)

 •  [Bl.46', 1406] ein wüster Hof zu (Lawbent?) mit Holz, Wiesen, Äckern u.a.

 •  [Bl.107, 1419] in Treunz und Trunstadt.

 •  Paul Kliber (senior?) und Heinrich Lemlein [Bl.86, 1415] in Wachenrod.

 •  [Bl.112, 1419]Heinricus Lemlein, civis Bambergensis, in Gasselstorff bei Rotenpuhel.

 •  [Bl.74] ein Heinrich Lewblein von Herzogenaurach (wohl kein Lemlein!)
[Staatsarchiv Bamberg, Standbuch 1. - Kopien und teilweise Transkription durch Gerhard Lemmel]

 •  23.2.1412: Die Gebrüder Heinz und Hans Dockler veräußern dem St.Clara-Kloster ihren Garten oben am Kloster, der einseits an die Regnitz, anderseits mit dem Fischwasser an "der Lemblein Feld" stößt.
[StA Bamberg Rep. A 140 L.150 Nr.268; laut Paschke 101.BHVB S.297]

 •  1414 (Jahr schwer lesbar): Heintz Lemblein klagt Eberhard den Zolner zu Nurmberg wegen einem strittigen Anteil am Zehend zu Niederleiternbach. Eberhard Zolner hatte einen 12ten Teil an Conntzen Lembleins Dritteil des Zehend gehabt.
[StsA Bamberg, B.52 Nr.921, Bamberger Hofgericht und kaiserliches Landgericht. Kopie und Transkription durch GL]

 •  28.1.1415: Prant, Goldschmied zu Bamberg, verkauft dem Peter Haller, Bürger zu Nürnberg, ein Drittel des Hofes zu Mailach, der bei dem Grafen Linhart zu Kastel zu Lehen geht. Mitsiegler: Heintz Lemlein und Engelhart Kuchenmeister, Schöffen des Stadtgerichtes zu Bamberg. 3 Siegel.
[Staatsarchiv Nürnberg, Sign. Rst.Nbg.Hl.Geist-Spital U81. - Internet 2009 Regest 97]

 •  1415: Pauls Kliber senior et Heinr. Lemlein haben in feodum duo Ingenlen...(?) in Wachenrod ... gekauft von Conr. de Egloffstein ...
[StaatsA Bamberg A221 Standbuch 1, Lehenbuch von Bf Albr.v.Wertheim 1398-1421, f.85; Kopie]

 •  14.5.1418: Eberhard Klieber sendet Dietzen von Giech das bisher gemeinsam mit Heintz und Hanns den Lemlein, Bürgern zu Bamberg, seinen Schwägern, besessene Viertel des Zehnten zu Ludbach auf und bitte, es seinen Schwägern allein zu leihen.

 •  14.5.1418: Eberhard Klieber, Engelmar Kliebers sel. Sohn, sendet Bischof Albrecht von Bamberg die bisher gemeinsam mit Heintzn und Hans den Lemlein, Bürgern zu Bamberg, besessene Zehnten und Güter zu Trewntz und Trunstadt auf und bittet, sie den letzteren, seinen Schwägern, allen zu leihen.

 •  14.5.1418: Eberhard Klieber sendet Peter Truchsezz, Hofmeister des Bischofs zu Bamberg, das bisher gemeinsam mit Heintz und Hans Lemlein, Bürgern zu Bamberg, besessene Gut zu Newsezz auf und bittet, es den letzteren, seinen Schwägern, allein zu leihen.

 •  24.5.1418: Eberhard Klieber sendet dem Dompropst Martin zu Bamberg seinen bisher gemeinsam mit Heintz und Hanns den Lemlein, Bürgern zu Bamberg, seinen Schwägern, besessenen Zehnten zu Welkendorff auf und bittet, ihn den letzteren allein zu leihen.

 •  27.6.1418: Peter Truchsezz, Landrichter des Bistums Bamberg, vidimiert dieses Lehensaufsendungsbriefe.
[StAN Rst.Nbg, Kloster Pillenreuth, Urk.50/a, 50/b, 50/c, 50/d, 50. - Online 2017]

 •  27.6.1418: Peter Truchseß, Landrichter des Bistums Bamberg, vidimiert auf Bitten Heintz und Hanns der Lemlein, Brüder, Bürger zu Bamberg, vier Lehensaufsendungsbriefe von Eberhard Klieber, Engelmar Kliebers sel. Sohn, vom 14. und 24. Mai 1418 über Lehen zu Trewntz, Trunstat, Welkendorff, Neusezz und Ludbach zu Gunsten der genannten Lemlein, seiner Schwäger.
[StAN Rst.Nbg. Kloster Pillenreuth Urk.50. - Internet 2015]

 •  1418 Kaufbrief: Eberhart Klieber (Sohn des Engelmar Klieber) und seine Ehefrau Barbara (Tochter des Conrad Zingel und der Kathrein zu Nürnberg) verkaufen an seine Schwäger Gebrüder Heintz und Hans die Lemlein seinen Anteil an verschiedenen Lehengütern, den die Käufer zusätzlich zu ihren eigenen Anteilen übernehmen, nämlich
- zu Trewnz 1 Gut, 2 Simra Korn aus 1 Gütlein, den Zehend,
- zu Trunstat 2 Güter, alles bischöflich bambergisches Lehen,
- 1 Zehend zu Welkendorf, dompröpstlich bambergisches Lehen,
- 1 Gut zu Newsezz, Lehen des Ritters Peter Truchsess,
- 3/4 am Zehend zu Pferdsfelt und 2 Güter daselbst, Lehen des Ritters Conrat Marschalk zu der Sney,
- 1/4 Zehend zu Ludbach, Lehen der von Gich. [Lemlein-Archiv, wie 1406, Urk. 6, 7, 8.]

 •  25.8.1419: Schultheiß v.Lichtenstein..., Zeugen: Konrad Usemer, Hans Zollner, Kraft Trockauer, Fritz Lewant, Heinz Lemlein, Engelhard Küchenmeister, Braun Ingram, Dietrich Seybot, Heinrich Tockler, Hans Ortlein, Fritz Geyer.
[StABa, Kloster Michelsberg, Urk.680. - Online 2017]

 •  3.11.1419: Heinz Lemlein ist zum letzten Mal in der Reihe der Schöffen genannt. 1422 steht sein Bruder Hans Lemlein an seiner Stelle.
[Stadtarchiv Bamberg, Bestand A21, Urk. Sign. 3.11.1419 und 4.7.1422. Online Datenbank 2008]

 •  1419: Heinr. et Johannes die Lemlein fratres Cives Bambergen ... in Treuntz ... in Trunstat ... Eberhard Klieber nato Engelmar Klieber ... ... lemlein ...
[StaatsA Bamberg A221 Standbuch 1, Lehenbuch von Bf Albr.v.Wertheim 1398-1421, f.107; Kopie, sehr schlecht lesbar]

 •  27.11.1419: Fricz von Aufsezz zu dem Rotenpühel verkauft an Heinrichen Lemlein, Bürger zu Bamberg, seinen 3/4 Zehend über das Dorf Gasselstorff bei Rotenpühel (ein Lehen des Bamberger Bischofs) um 460 Gulden reinisch. Bürgen sind: Heintz Sturmer zu Schonnfelt, Georg von Planckenfels zu Planckenfels, Walther Sweinfurter Burger zu Bamberg, Hanns Lochner zu Holvelt.
[StsA Bamberg Urk. A 90 II, Lade 474 Nr.1120. - Fotokopie und Maschinenschrift durch Gerhard Lemmel 1985.]

→ Hierüber gibt es nach Heinz Lemleins Tod einen Streit unter den Erben; siehe beim Sohn Conrad 1439.

 •  1419: Heinricus Lemlein Civis Bambergn. hat in feodum tres partes der.. zu Gasselstorf prope Rotenpuhel gelegen quas emit a Friderico de Aufses ....
[StaatsA Bamberg A221 Standbuch 1, Lehenbuch von Bf Albr.v.Wertheim 1398-1421, f.112; Kopie]

 •  7.3.1421: Heinr Lemleins Haus in der Teuerstadt auf dem Steinwege jenseits der Seebrücke gelegen zu der rechten Hand.
[StA Bamberg Rep.A 120 Urk.27 Lade 117 7.3.1421. - Laut Herbert E. Lemmel, "Herkunft" S.76 u. S.121]

 •  Nach 1421: Heintz und Hanns Lemlein Gebrüder haben als Bamberger Lehen empfangen: Güter und Zehend zu Schamendorf, Wachenrod, Niederleiterbach, Zapfendorf, Gasselstorf, Swaistorf, Trewnitz, Trunstat, am Heidelsteig, und ein Schenkhaus zu Wachenrod. - Einzelheiten siehe bei Hans Lemlein.
[Staatsarchiv Bamberg, Standbuch 3 (Lehenbuch des Bischofs Friedrich III von Aufseß, 1421-1432), Blatt 76.]

 •  20.5.1422 derselbe Vorgang als Revers der Gebrüder Heintz und Hanns Lemlein.
[StsA Bamberg, Bamberger Bürger- und Bauern-Lehenurk. A 101, L.376, Nr.238. - GL 1984]
Fotokopie siehe bei Hans Lemlein.
Darunter das Siegel von "Heinr. Lemlein": Ein stehendes Lamm im Schild ohne Helm.

 •  15.6.1422 bezeugt Heintz Lemlein, Bürger zu Bamberg, einen Kauf des Lorentz Winterstein in Utzmannsbach, Sohn des verstorbenen Eberhard Winterstein. Verkäufer ist Hanns Wildenstein der Ältere. Siegel des Heintz Lemlein.
[StsA Bamberg, Bamberger Bürger- und Bauern-Lehenurkunden A101, L.376, Nr.275. - Kopie und Siegelfotografie durch Gerhard Lemmel 1984.]

 •  1423 werden Heintzen und Hansen Lemlein zu Obernheyd und im Rotenbuhel belehnt. - Einzelheiten s. bei Hans Lemlein.
[Standbuch 3, wie oben, Bl.65]

 •  8.1.1428 belehnt Gotz vom Rotenhan den Heintzen Lemlein, Burger zu Bamberg, mit zwei Gütlein zu Stackenbach und mit der Vogtey über das Gut zu Graßmanstorf gelegen.
[Stadtarchiv Nürnberg, Bestand E17, Löffelholz-Archiv, Urk. vom 8.1.1428. - Kopie durch Dr. Beyerstedt 1993]

 •  1429 wird Heintz Lemlein zusammen mit "Hannsen Lemleins Sun" belehnt. - Einzelheiten siehe bei Hans Lemlein.
[Standbuch 3, wie oben, Blatt 190.]

 •  1429 Lehenbrief: Erhart vom Stein zu ObernStraw gesessen belehnt Heintz Lemlein und Hans Lemlein seines Bruders Sohn mit 1 Hube, 1 Mühle, 1 Gut zu Klewkaw und 1 Wiese zu Prechtingen. Er belehnt dieselben weiters mit den zwei von Ulrich Gerhart, Bürger zu Bamberg, gekauften und durch diesen aufgesandten Höfen zu Klewkaw (auch Gleuckaw).
[Lemlein-Archiv, wie 1406, Urk. 11 und 12.]

 •  1431 Lehenbrief: Bischof Friedrich von Bamberg belehnt nach dem Tod des Hans Lemlein auf Bitten seines Sohnes Hans Lemlein den Bruder Heintz Lemlein des Verstorbenen mit Gütern zu Schamendorff, Wachenrod, Nidernleiterbach, Zapfendorff, Swarsdorff, Treuntz, Trunstat und am Heidelsteig (im einzelnen beschrieben).
[Lemlein-Archiv, wie 1406, Urk. 13a.]

 •  1431 ergeht im Verlauf des Bamberger Immunitätenstreites ein Gebot des Kaisers Sigmund, seine Goldene Bulle zu befolgen. Das Gebot ergeht an das Kloster Michaelsberg in Bamberg, wie auch an die Kurfürsten von Sachsen und Brandenburg, den Herzog Otto von der Pfalz, den Bischof von Würzburg, die Ritterschaft in Franken und die Stadt Nürnberg. - Ein fast gleichlautendes Gebot ergeht auch an die "die in das Gericht im Cinkenwerd zu Bamberg gehören". Dort wird es verlesen im freien Raum an der Stadtmauer ("pomerium") nahe bei dem Haus des honestus vir, Bürgers und Einwohners Heinrich Lemlein, und zwar vor Heinrich Münch verber und Heinricus Koler verber, Bürgern und Einwohnern des Bamberger Czinkenwerdes.
[Stadtarchiv Bamberg, Bestand A21 Urk. 17.7.1431, Online Datenbank 2008]
[Anton Chroust: Chroniken der Stadt Bamberg, Band 1, Leipzig 1907, Seite 192.]
[Vergl. H.E.Lemmel, "Herkunft" S.50]
[Vergl. Hans Paschke, Lämleinsgasse und Lämleinshof zu Bamberg, 101. Bericht des Historischen Vereins Bamberg 1965 Seite 292.]
» Das Haus des Heinrich Lemlein ist das gleiche, das der Vater Conrad 1384 kauft.

 •  1434 Lehenbrief: Caspar vom Stein zu Northeim gesessen belehnt Heintz Lemlein und die Söhne seines Bruders Hans Lemlein, Bürger zu Bamberg, mit 2 Höfen, 1 Gut, 1 Mühle zu Klewkey und 1 Wiese zu Prechting.
[Lemlein-Archiv, wie 1406, Urk. 14.]

 •  1435 am Montag nach Palmtag wird Heintz Lemlein in Bamberg als einer von 68 Genannten in der Sankt-Martin Pfarre eingesetzt. (Eine andere Liste von 31 Genannten wird in der Pfarre unserer Frau eingesetzt.)
[Stadtarchiv Bamberg, Eid- und Pflichtbuch B4/34. Fotokopie durch Gerhard Lemmel 1981.]

→ Anmerkung: Es ist nicht ersichtlich, ob es sich um diesen Heinz Lemlein oder seinen gleichnamigen Neffen handelt. Wahrscheinlich aber scheidet der Neffe aus, da er nur einmal, in verschuldeten Verhältnissen in Bamberg 1439 erwähnt ist und alsbald nach Kötzting abwandert.

 •  10.5.1436 erhält Heinz Lemlein von der Stadt Bamberg 21 1/2 Pfund Heller, "das die Solldner von Eger des erstten her gein Bamberg kommen und bey Im verzert hatten".

 •  20.10.1436 erhält Heinz Lemlein von der Stadt Bamberg 6 Gulden "für holtz und priter die man an der Stat paw In der Raise genomen hat".
→ Holz und Bretter für die Stadtbefestigung.
[Bamberger Wochenstubenrechnungen 1435/1437, HVB Rep.2/1 Nr.1530 f.17', 21'; laut Herbert E. Lemmel, "Herkunft" S.62]

 •  9.7.1437: Cuntz und Claus Lemlein gebrudere von Bamberg erhalten zu Lehen:
das Gut zu Schammendorf bei Weismain (3 km südwestlich Weismain),
das Schenkhaus zu Wachenrot und zwei dortige Grundstücke,
1/3 des Dorfzehnten zu Unterleiterbach, ohne 1/12; zwei Teile des dortigen Reutzehnten,
1/3 des kleinen Zehnten zu Zapfendorf,
jedes "mit allem was dazugehört, das von heintzen lemlein Irem vater auff Sie kumen sind".
[StA Bamberg, StB 5, Bd.2 f.191'; laut Herbert E. Lemmel, "Herkunft" S.88 u. 96] - Über das Zwölftel von Unterleiterbach führt Cunz Lemlein einen Rechtsstreit mit Eberhard Zollner, jedoch ohne Erfolg.

 •  27.5.1438: Der Dechant Otto von Lichtenfels und das Kapitel von St. Stephan erwerben das Haus Nr.1498, Stephansplatz 5, vom Bamberger Bürger Heinz Tockler um 63 fl. Es liegt zwischen des Chorherrn Jakob Berleins Hof und des Vikariers Hans Burkhardts Stiftshaus. Zuvor war das Haus von Paul Klieber an Heinz Lemlein, den Schwager (=Schwiegervater!) des Verkäufers gefallen. Das Haus wird nun zum Kapitelhaus von St.Stephan.
[Hans Paschke: St.Stephan; die Topographie einer Immunität. In: Festschrift ... St.Stephanskirche ... Bamberg, 1957, Heft 10 der Studien z.Bamb.Gesch. u. Top. - S.20.]

 •  3.2.1444, 2.6.1446: Cuntz lemlein, Margreth Sampachin seine Schwester, als Kinder des Heinz Lemlein.
[siehe bei Margreth]

 •  Hencze Lemmel im Totenbuch der Zwickauer Franziskaner als Vater des Zwickauer "Fleischers" Hans Lemmel erwähnt. Nach Abschätzung der Geburtsjahre der Zwickauer Lemmel muß Hencze Lemmel um etliche Jahre vor 1390 geboren sein, so daß er mit dem Bamberger Heinz Lemlein identisch sein kann:

 •  Totenbuch der Zwickauer Franziskaner, Stadt Zwickau, unter "Erbar Hantwerg der fleyscher"; ein Eintrag, der laut Ernst Költzsch auf 1460 datiert werden muss: "Hencze lemmel Dorothea uxor parentes Hans lemmels/ Margarethe uxor Hans lemmels vor 10 sy kynder / gerdrut uxor Hans lemmels, Nickel Ylgner ir vater.
[Stadtarchiv Zwickau, Signatur 3 Nr. 1 fol.47a. - Vergl. Herbert E. Lemmel, "Herkunft" S.94.]

→ Im Totenbuch der Zwickauer Franziskaner findet sich in den über 300 erfassten Orten der Termineien Zwickau, Auerbach/V, Reichenbach, Lößnitz, Glauchau, Crimmitschau, Stollberg und Chemnitz sonst kein Lemmel. Die Eintragungen erfolgten auf Grund von Spenden zum Lesen von Totenmessen für die eingetragenen Verstorbenen.

→ Fehlerhinweise:

 •  1402 wird ein Heinrich Lämblein unter Befehdungen, die für den Handel einzelner Nürnberger Kaufleute schädlich waren, angeführt:
F. Kressen, C. Paumgartner, Wilhelm Rumel und C. Puken sind in Böhmen Kaufmannsgüter aufgehalten worden, als ob sie Burgern zu München zugehörig; der Raht zu Nürnberg hat an Povical v.Weinek R. geschrieben, daß es nicht bayrische sondern nürnbergische gütter seyen. - Der Pfleger zum Holenberg hat Hannsen Starken und Hanßen Kesching, Nürnbergischen Burgern, auch etliche Kaufmannswaaren aufgehalten. - Hilpolt v.Tungen, der etliche Burger gefangen und ihnen ihre Pferd genommen, Item Hannsen v.Bernheim, einen Bevehder, dann Heinrich Lämblein und seine Gesellen, welche Apel Trautwein 7 Pferd, 15 Pfund Heller und ein Gulden genommen, hat der Raht durch Aussöhnung außsorgen gelassen. [Roth]
Wohl derselbe Vorgang: 1402 schließen Leopold v.Thüngen, Hanns v.Bernheim und Heinrich Lemblein aus Bamberg mit den Nürnbergern einen Versöhnungsvertrag. [so bei Jäck]
[Joh. Ferd. Roth: Gesch. d. Nürnbergischen Handels, Bd.1 Leipzig 1800 S.140.]
[Heinr. Joachim Jäck: Bambergische Jahrbücher vom Jahre 741-1829, Jg.5 1833 S.894.]
[vgl. F.A. Deuber; Grundriß der Bambergischen Handelsgeschichte, Bamberg 1818 S.38; laut Herbert E. Lemmel, "Herkunft" S.17.]

→ Nach Deuber stammt Heinz Lem(b)lein aus Bamberg. Das bezweifle ich. Dieser Raubritter-Akt paßt nicht zu dem Bamberger Schöffen Heinz Lemlein sondern vielmehr zu dem Ritter Heinz Lemplein, der auch 1398 als Raubritter vorkommt. (HDL) - Es wäre interessant, die Schreibweise des Namens Lem(b/p)lein in der Original-Urkunde zu überprüfen.

→ Früher wurde als ein weiterer Sohn angesehen: Apel Lemlein/Lemmel, Ratsherr in Bayreuth. Nun fand sich, daß vor Apel bereits ein früherer Lemlein (Vorname unbekannt) als Bäcker in Bayreuth lebte, den man als Apels Vater ansehen kann. Siehe Stamm Bayreuth.

→ Weiter ordnete Herbert E. Lemmel diesem Heinz Lemlein einen Sohn Hans zu, der ab 1434 in Bamberg und dann in Bayreuth lebte [vergl. "Herkunft" Tafel 2 nach S.64]. Das ist nicht richtig; die diesem Hans Lemlein zugeordneten Urkunden beziehen sich auf zwei Neffen 26/g Hans und 26/i Hans. Hans Lemlein in Bayreuth ist eine Generation jünger; er ist Sohn von Apel.

→ Früher hatte ich eine Tochter Kunigunde angenommen, die mit Pankraz Lorber verheiratet war. Diese Kunigunde ordne ich jetzt Heinzens Bruder Peter zu. (HDL)


Heinz Lemlein in den Bamberger Schöffenreihen 1405-1420:

 •  1405 Schöffen in Bamberg: Conrat Seybot, Conrat Melmeister, Conrat Usmer, Ulrich Kuchenmeister, Hans Zöllner, Conrat Zöllner, Fritz Straws, Prant Goltsmid, Fritz Löffelholtz, Kraft Trockawer, Heintz Imhof, Heincz Lemlein. - 1406 und 1407 ist kein Lemlein unter den Schöffen.
[Michael Heinrich Schuberth: Hist. Versuch über die geistl. u. weltl. Staats- u. Gerichtsverfassung des Hochstifts Bamberg. Erlangen 1790, "Nachträge" Erlangen 1792. Nachträge S.145ff: Verzeichnis der Schultheisen und Schöpfen des Stadtgerichts zu Bamberg vom 12. bis Anfang 16. Jh. - Hierin erscheint erstmals 1405 ein Lemlein als Schöffe.]

 •  1409 Schöffen: Conrad Seybot, Conrad Melmeister, Conrad Usmer, Ulrich Kuchenmeister, Hans Zolner, Fritz Straws, Kraft Trokawer, Fritz Lawant, Prawn Usmer der junger, Clas Lorber, Heintz Lemlein, Conrad Zollner. [Schuberth]

 •  1411 Ditrich Rüsembach Schultheiß, Schöffen: Pauls Klieber, Conrad Usmer, (weiter wie 1409, jedoch Conrad Zollner hinter Hans Zollner eingereiht). [Schuberth]

 •  17.7. und 20.7.1411 lautet die Bamberger Schöffenreihe: Conradt Melmeister, Conrad Usmer, Ulrich Kuchenmeyster, Hanns Zollner, Conradt Zollner, Fritz Straws, Krafft Trockawer, Fritz Lawant, Prawn Usmer der Junger, Clas Lorber, Heincz Lemlein, Engelhart Kuchenmeister.
[Adalbert Deckert: Das ehemalige Karmelitenkloster zu Bamberg. In: 91. Ber. d. Hist. Vereins Bamberg, 1952, S. 260f, Nr. 52f]

 •  20.5.1412 Clas Lorber Schultheiß, Schöffen: Pauls Klieber, Conrad Usmer (weiter wie 1411 bis Prawn Usmer der jünger, dann:) Heintz Lemlein, Engelhart Kuchenmeister, Prawn Ingram.
[StsA Bamberg, Urk.d.Klosters St.Theodor Bamberg, A 139 Lage 271 Nr.39 S.85r. - GL 1984] [vergl. Schuberth]

 •  22.8.1413 Mathes vom Lichtenstein Schultheiß, Schöffen: wie 1412; es fehlt Fritz Straws, statt dessen neu als letzter: Cunrat Hasfurter. [Schuberth und Deckert S.261 Nr.54]

 •  6.10.1413 ebenso, jedoch ohne Conrad Zollner. [38. Ber. d. Hist. Vereins Bamberg, 1875. Urk. im Copialbuch des Stiftes St.Gangolph]

 •  7.2.1414 Mathes vom Lichtenstein Schultheiß, Schöffen: Pauls Klieber, Conrat Usmer, Hanns Zollner, Conrat Zollner, Krafft Trockawer, Fricz Lawant, Prawn Usmer, Clas Lorber, Heincz Lemlein, Engelhart Kuchenmeyster, Prawn Ingram, Conrat Hasfurter. [Deckert S.261 Nr.55]

 •  8.6.1414 ebenso, jedoch Prawn Usmer durch Fricz Straws ersetzt. [Deckert S.262 Nr.56, und Schuberth]

 •  3.7.1414: Paul Klieber, Conrad Usmer, Hans Zollner, Conrad Zollner, Kraft Trockauer, Ernst Trockauer, Fritz Strauss, Heinz Lemlein, Paul Ingram.
[Leitschuh/Fischer: Katalog der Handschriften...Bamberg. - Internet 2017]

 •  1415 Matheis von Lichtenstein Schultheiß, Schöffen: wie 7.2.1414, jedoch ohne Prawn Usmer, dafür neu Vitus Sebot an letzter Stelle. (Conrad Zolners Haus grenzt an Herrn Hannsen Lämbleins Garten) [38. BHVB, wie 6.10.1413, S.78/79. - Vorname Vitus hier sicher Lesfehler für Ditr.!] [gleiche Schöffenreihe bei Schuberth für 1415, jedoch teilweise andere Reihenfolge]

 •  12.6., 22.6., 2.7.1416: Mathes vom Liechtenstein Schultheiß, Schöffen: Conrad Usmer, Hanns Zollner, Conrat Zollner, Krafft Trockawer (fehlt 2.7.1416 weil selbst in der Urkunde betroffen), Fricz Labant, Clas Lorber, Heincz Lemlein, Engelhart Kuchenmeyster, Praun Ingram, Dietrich Seibot, Heincz Tockler, Hanns Ortlein. [Deckert S.262 Nr.57, S.284 Nr.121 (hier falsche Jahreszahl: statt 1480 muß es wohl 1416 heißen), S.263 Nr.58. - Ebenso Nikolaus Haas: Gesch. d. Pfarrei St. Martin zu Bambg S.44 u. 741. - Ebenso Schuberth 1416, jedoch ohne Conrat Zollner.]

 •  18.2.1417 Bekenntnis Hans Zollner und seiner ehelichen Wirthin Gerhaus ...; dieselbe Reihe wie 19.1.1418 jedoch ohne Hans Zollner.
[StsA Bamberg Urk.d.Klosters St.Theodor Bamberg, A 139 Lage 271 Nr.44 S.87r. - GL 1984]

 •  19.1.1418 Mathes vom Lichtenstein Schultheiß, Schöffen: Conrat Usmer, Hanns Zollner, Conrad Zollner, Kraft Trockawr, Fritz Lawant, Clas Lorber, Heincz Lemlein, Engelhart Kuchenmeister, Prawn Ingram, Dytrich Seybot, Heinrich Tockler, Hans Ortlein. (Kauf zwischen den Brüdern Hanns und Prewnlein Herdegen) [Stadtarchiv Nürnberg, Sign. E17/I, Löffelholz-Archiv. Kopie durch Dr. Beyerstedt 1993]

 •  1418 ebenso jedoch ohne Conrad Zollner. [Schuberth]

 •  15.9.1419 und 29.1.1420 ebenso wie 19.1.1418, jedoch ohne Conrad Zollner, dafür neu Fritz Geyer an letzter Stelle. [Deckert S.264 Nr.60f, Sept.1419 auch: Copialbuch des Kollegiatstiftes St.Stefan zu Bambg, 19.BHVB 1856 S.122. - Schuberth 1419 die gleiche Reihe, jedoch ohne Engelhart Kuchenmeister.]

 •  1435 Heintz Lemlein im Eid- und Pflichtbuch Bamberg.
[Stadtarchiv Bamberg B4/34]

Regesten zu ... Klieber:

 •  1418 sind Heinz und Hans Lemlein als Schwäger von Eberhard Klieber erwähnt. Nach der Urkunde von 1438 fiel (wann?) ein Haus von Paul Klieber an Heinz Lemlein. Demnach muß man annehmen, daß Paul Klieber der Schwiegervater von Heinz Lemlein ist.


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