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Bischöfliche Lehen der Bamberger Lemlein

Hier vorerst einige unvollständige Notizen.

 

Zehend zu Welkendorf, dompröpstliches Bamberger Lehen
1418 verkauft Eberhard Klieber dieses Lehen an Heinz und Hans Lemlein, die beide Schwäger von Eberhard Klieber sind.
1440 wird Kontz Lemlein, Sohn Heinz, als Geschlechtsältester Inhaber dieses Lehens.
1449 sagt Kontz dieses Lehen auf zugunsten seiner Vettern, der Brüder Hans und Michel Lemlein in Nürnberg.
1451 Hans und Michel Lemlein bestätigt.
1460: Michel ist gestorben. Belehnt werden Hans Lemlein und (1452 geborene) Michel. Sohn von Michel Lemlein.
1467 und 1471 Hans Lemlein und sein Neffe Michel Lemlein bestätigt.
1476 nach dem Tod des Ratsherrn Hans Lemlein: dessen Söhne Hanns und Caspar sowie deren Vetter Michel Lemblein.
Laut [Schier] erwähnt Katharina geb. Imhof, Michel Lemleins Ehefrau, das Welkendorfer Lehen, das aber 1497 ganz im Besitz von Caspar und Michel Lemlein ist, der Söhne von Hans Lemlein. Diese schreiben an den Bamberg Domprobst, dass sie das Welkendorfer Lehen verkauft haben und darauf verzichten.

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Die Bamberger Lorber und Lemlein waren verschwägert. Beide hatten Lehen in Ebensfeld im Amt Lichtenfels:
Ebensfeld:
Vom großen Dorfzehend gehören 2/3 dem Kloster Banz, welche Abt Conrad 1316 von Ludwig von Schott um 1200 Pfund Hallenser erkauft hat; und 1/3 den Lorberischen und Böttingerischen Erben zu Bamberg.
Ein anderer Zehend, der Lämmleinszehend genannt, gehört den Kanzler Kargischen Erben.
[Johann Baptist Roppelt: ... Beschreibung Hochstift Bamberg ..., Nürnberg 1801, S.235. - GL1980. - Eine Jahreszahl für diesen Eintrag wurde versehentlich nicht notiert.]