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Einige Bamberger Lemlein-Urkunden
Umschrift mit Schreibmaschine durch Gerhard Lemmel

1361
Heinrich Lemblein Zeuge in Bamberg.
[Hist.Verein Bamberg Urk.Nr.114]



1373

•  25.5.1373 kaufen Cunrad Lemlin/Lemmlein "der Lodener" und seine Ehefrau Alheit ein Haus mit Hofstatt und Garten im Bamberger Zinkenwerd von Hermann Sampach und seiner Frau Jewt.
[Stadtarchiv Nürnberg, Bestand E17 Löffelholz-Archiv Urk. Nr. 6,]
>> Hier wird Cunrad Lemlin als "Lodener", also Tuchmacher bezeichnet.


1406

                                   
           




1407 verkauft Peter Lemlein, Bürger zu Bamberg, an seinen Bruder Hanns Lemlein seinen Hof zu Obern Heide, Lehen des von Aysch, und 31 Acker Feld von dem Hawgsmorde an dem Heidelsteig, Lehen des Bischofs von Bamberg. Beides war ihm im Teilungsbrief von 1406 von seinen Brüdern Hanns und Heintz Lemlein zugefallen. Zeugen sind Conrad Usmer und Hanns Zollner.
→ Der Name Lemlein ist in dieser Urkunde durch falsch gesetzten i-Punkt zweimal als Leinlein, sonst aber (fünfmal) eindeutig als Lemlein zu lesen.
[Germ.Nat'Museum Nürnberg, Imhoff-Archiv Fasc.26 (Lemlein-Archiv), Urk. Nr. 3b. Fotokoie durch Dr.Johannes Lämmel]]






 1407: Hanns von Eysche bestätigt, dass Heincz, Hanns und Peter die Lemmelin Gebrüder, Bürger zu Bamberg, sich dahingehend geeinigt haben, dass Peter gegenüber seinen Brüdern Heincz und Hanns auf den Hof zu Obern Heyde verzichtet. - Dieser Hof hatte früher dem Chuntz Anshalm, Bürger zu Bamberg, gehört.
[Germ.Nat'Museum Nürnberg, Imhoff-Archiv Fasc.26 (Lemlein-Archiv), Urk. Nr.4. - Fotokopie durch Dr.Johannes Lämmel]






1411 schließen Heintz Gundloch der Ältere, Heintz Gundloch der Jüngere, sein Sohn, und Walthasar Heider, Bürger zu Bamberg und Vormund von Erhard Heider, Sohn des seligen Hans Heider, einerseits, sowie Heintz und Hanß Lemblein Gebrüder, Bürger zu Bamberg, andererseits, einen Vertrag über den Hof der Lemlein und den Zehent der Gundloch/Heider zu Obernheid, worüber Unklarheiten bestanden hatten.
[StsA Bamberg, (A163 laut Beschriftung der Fotokopie) oder (A136 laut Notiz Gerhard Lemmel), L 233 Nr.1509. - Fotokopie und Maschinenschrift durch Gerhard Lemmel 1984.]

 

 
27.11.1419: Fricz von Aufsezz zu dem Rotenpühel verkauft an Heinrichen Lemlein, Bürger zu Bamberg, seinen 3/4 Zehend über das Dorf Gasselstorff bei Rotenpühel (ein Lehen des Bamberger Bischofs) um 460 Gulden reinisch. Bürgen sind: Heintz Sturmer zu Schonnfelt, Georg von Planckenfels zu Planckenfels, Walther Sweinfurter Burger zu Bamberg, Hanns Lochner zu Holvelt.
[StsA Bamberg Urk. A 90 II, Lade 474 Nr.1120. - Fotokopie und Maschinenschrift durch Gerhard Lemmel 1985.]









nach 1421: Heinz und Hans Lemlein Gebrüder haben als Bemberger Lehen empfangen:
ein Gut zu Schamendorf mit Zugehor bei Weißmein gelegen;
ein Schenkhaus zu Wachenrod mit Zugehor;
ein Stück Feld und eine Wiese zu Wachenrod;
ein Drittel am Dorfzehnten ohne ein Zwöltel zu Nd'leiterbach;
ein Reutzehend zu Nidernleiterbach mit Zugehor;
ein Drittel am kleinern Zehend zu Zapfendorf mit Zugehor;
drei Viertel am Zehenden zu Gasselstorf mit Zugehor;
ein Hof zu Swaistorf mit Wiesen, Äckern, Holtz, mit einem Seelein und anderem Zugehor;
ein Gut zu Trewnitz mit Zugehor;
zwei Simra Korn (Holfeld Maß) auf ein Gutlein zu Trewnitz;
ein Zehendlein zu Trewnitz mit Zugehor;
zwei Gutlein zu Trunstat mit Zugehor;
51 Acker Feld am Heidelsteig hinter dem Heiligen Grab bei Bamberg.

[Staatsarchiv Bamberg, Standbuch 3 (Lehenbuch des Bischofs Friedrich III von Aufseß, 1421-1432), Bl.76. - Fotokopie durch GL 1981]

20.5.1422 der gleiche Vorgang wie eben als Revers der Gebrüder Heintz und Hanns Lemlein.
[StsA Bamberg, Bamberger Bürger- und Bauern-Lehenurk.A 101, L.376, Nr.238.]
Wortlaut, umgeschrieben von Gerhard Lemmel 1984:
Ich Heintz und ich Hanns Lemlein Gebruder bekennen offenlichen mit disem Brif das uns der hochwirdig Fürst unser gnedich liber Herr Herr Fridrich Bischof zu Bamberg zu Manlehen von besundern Gnaden unnschadenlichen zusammen verlihen hat und wir von im empfangen haben die hernach geschriebn Güt und Lehen, die von im und seine Stifft zu Lehen waren (?)
 •  zum ersten ein zu Schamendorff mit allen sein Zugehoren bey Weyssmain gelegen und ein Schenckhaus mit allen sein Zugehoren zu Wachenrod gelegen.
 •  Item ein Stück Velds und ein Wisen dabey zu Wachenrod gelegen mit allen sein Zugehorungen.
 •  Item ein Dritteil am Dorfzehende zu Nyderleyterbach mit allen sein Zugehoren ausgenome ein Zwelfteil.
 •  Item ein Rewtzehenden auch zu Nidernleyterbach mit sein Zugehören.
 •  Item ein Dritteil an dem kleinern Zehende zu Zappfendorff mit allen sein Zugehoren.
 •  Item drey Virteil an dem Zehend zu Gasselstorff mit sein Zugehoren.
 •  Item ein Hof zu Sweisstorff, Wisen Acker Holtz mit eine Selein und mit allen sein Zugehoren.
 •  Item ein Gut zu Treuntz (?) gelegen.
 •  Item ein Zehentlein zu Treuntz gelegen mit sein Zugehoren.
 •  Item zwey Gütlein zu Trunstat mit iren Zugehoren einunddreyssig Acker Velds am Heidelsteig hinterm heiligen Grab gelegen
 •  hat auch der obenannte unser gnedig Herr an den obgeschrieben Gütern verlihen in obgeschribn Mass was er uns davon von Gnaden und von Rechts wegen verlleihen solt doch im seine Stifft an ire Lehenschafften und Rechten und auch andern Leuten an iren Rechten onschedlichen onguerde
 •  Zu Urkund hat unser yglich sein Insigel an disen Brief gehangen.
 •  Geben zu Bamberg am Mitwoch vor sand Urbans Tag nach Cristi Geburt viertzehenhundert und in dem zweyund zweinzigsten Jar.
[Revers der Gebrüder Heinz und Hans Lemlein über Güter und
Lehen zu Schamendorf, Wachenrod, Nyderleiterbach, Zapfendorf, Gesselsdorf, Sweissdorf, Treuntz, Trunstadt und am Heidelsteige hinterm Heiligen Grab,
(Orig.Perg. 2 Siegel)]
    

15.6.1422: Heinz Lemlein als Zeuge eines Verkaufes


1423: Heinz und Hans Lemlein, Hof zu Obernheid
1423 im Bamberger Lehenbuch unter der Überschrift "militares nobiles": Thomas von Aysch hat verschiedene Lehen und Affterlehen empfangen. Unter den Affterlehen sind u.a. angeführt:
Heintzen und Hansen Lemlein ein Hof zu Obernheyd und ein Holtz im Rotenbuhel mit ihren Zugehorungen.
Hansen Lemlein und Heintzen Gundloch zu getreuer Hand den Kirchturm und Hofstat zu Obernheid und was dartzu gehort daselbst.
Unter den weiteren Affterlehen sind u.a. genannt: Fritz Müntzmeister, Cuntz, Lorentz, Klas Haller, Hans Zolner,...

[Staatsarchiv Bamberg, Standbuch 3 (Lehenbuch des Bischofs Friedrich III von Aufseß 1421-1432), Blatt 27 in Original-Handschrift = Blatt 65 in späterer Handschrift. - Fotokopie 1981/82 durch Dr.Mistele an Gerhard Lemmel.]


1428: Heintz Lemlein erhält Lehen zu Stackenbach und Graßmanstorf




12.11.1439:
Contz Lemlein und sein Schwager Michel Ingram erscheinen vor dem bischöflichen Gericht in Bamberg wegen eines Zehent zu Gasselsdorf. Michel Ingram sagt aus, dass er diesen Zehent von seinem Schwiegervater Heintz Lemlein zur Hochzeit bekommen habe und ihn jetzt schon 14 Jahre innehabe (demnach war die Hochzeit um 1425). Contz Lemlein sagt aus, dass Heintz Lemlein den Zehent dem Michel Ingram allenfalls zur Nutzung gegeben habe, dass es aber ein Mannlehen sei, daher nur dem Sohn zukomme, und dass er selbst den Kaufbrief seines Vaters Heintz Lemlein über diesen Zehent besitze.
[StsA Bamberg, Urk. A 90 II, L.474, Nr.1123 vom 12.11.1439. Fotokopie durch Gerhard Lemmel 1984.]




 




1447: Hans Lemlein kauft Haus von Thomas Zingel




Die Verwandtschaft von Hans Lemlein und Thomas Zingel. Das Bild zeigt den Zusammenhang von Hans
Lemlein mit Bergunternehmern in Kremnitz.


4.5.1471: Hans Lemlein verkauft sein Gütlein in Treuntz an Ditz v.Gich
Staatsarchiv Bamberg Urk A 90 v Lade 505 Nr.3681. - GL 1984




1.10.1453: Hans Lemlein in Nürnberg hat sein Haus in der Bamberger Langengasse verkauft
[Staatsarchiv Bamberg Urk A 140 Lade 159 Nr.776]







16.10.1470:
Hans Lemlein, Bürger zu Nürnberg, der etliche Lehen für seinen Vetter Conz Lemlein bis zu dessen Volljährigkeit vorgetragen hat, nämlich 1/3 am Dorfzehnt ohne 1/12 und zweiteil am Reutzehnt zu Nydern Laterpach, schreibt diese Lehen auf Bitten seines Vetters dem FB Jorgen (von Schaumberg) gegenüber auf, damit dieser sie selbst empfangen kann.
[Nürnbg. Patr. Urk. A 102 L. 426 Nr.633 StA Bamberg. - Mitgeteilt von Hans Paschke. - Fotokopie und Maschinschrift GL 1984]




15.11.1470: Michel Lemlein zu Bamberg, Lehen zu Altendorf
[Staatsarchiv Bamberg Urk A 139 Lade 271 Nr.1009]




1471: Michel Lemlein zu Bamberg, Lemleinshof im Zinkenwerd
Conntz Kun zu Bamberg hat ein Haus in dem Zinckenwerde an der Padstuben gegen Michel Lemleins Hawse gericht. 
[StsA Bamberg Standbuch 549 Kammerlehenbuch 1452/80 f.109. - Fotokopie und Maschinschrift GL 1981. - Der Eintrag ist nicht datiert, der vorangehende Eintrag ist von 1471.]



1474: Der Ratsherr Hans Lemlein ist gestorben. Bamberger Lehen zu Kleukheim gehen an seine Söhne Hans und Caspar und deren Vetter Michel.
[Germ.Nat'museum Nürnberg, Imhoff-Archiv Fasc.26 (Lemlein-Archiv) Urk.28. - Fotokopie durch Dr.Johannes Lämmel, Nürnberg. Transkription durch Dr. Gerhard Lemmel, Bremervörde.]





10.11.1474
verkauft Abt Eberhard von Venlo "dem ersamen, unnsen besunder lieben Michelin Lemlein, Burgern zu Bamberg und seinen Erben" des Klosters Zins von 15 Schilling zu Walburgis und Martini und 9 Schilling zu St.Gilgentag von zwei Steinhäusern im Zinkenwerde und alle versessenen Zinse, um 11 Gulden rheinisch.
[StsA Bamberg Standbuch 4238 (nicht 4328) Lehenbuch des Abtes Eberhard v.Venlo, S.77, 77'. - Fotokopie durch GL 1981.]
 
5.3.1476: Johann Lemblein, Chorherr zu S.Jakobi, ist unter den Räten und Mannen genannt, als Erhard Truchseß, Tumherr und oberster Sanckmeister des Tumstifts zu Bamberg, auf Geheiß des Bischofs Philipp im Salgericht sitzt und eine Angelegenheit regelt zwischen Fabian Elblein, Conventsbruder zu Langheim, und Claus von Redwitz zu Kups.  •  Die Räte und Mannen sind: Peter Knorr, Doktor, Probst zu Onolthsbach; Ditherich Morung, Doctor; Heinrich Lebenter; Mertein Tumpeck, Chorherr zu S.Steffen; Friderich Frey; Johann Saceraner, Chorherr zu S.Gangolf; Johann Lemblein und Niklas Lauffer, Chorherrn zu S.Jakobi; Albrecht v.Rediwtz; Apel vom Lichtenstein, Ritter; Heinz von Redwitz zu Kuptz; Claus von Giech; Hartung Truchseß; Wilhelm Hauger; Moritz von Streytperg; Jorg von Egloffstein; Hans Ermreicher.
[StsA Bamberg Urk. d. Klosters Langheim A 135 L.195 Nr.283. - Fotokopie durch GL 1984]
5.3.1476: Johann Lemblein, Chorherr zu S.Jakobi, ist unter den Räten und Mannen genannt, als Erhard Truchseß, Tumherr und oberster Sanckmeister des Tumstifts zu Bamberg, auf Geheiß des Bischofs Philipp im Salgericht sitzt und eine Angelegenheit regelt zwischen Fabian Elblein, Conventsbruder zu Langheim, und Claus von Redwitz zu Kups.  •  Die Räte und Mannen sind: Peter Knorr, Doktor, Probst zu Onolthsbach; Ditherich Morung, Doctor; Heinrich Lebenter; Mertein Tumpeck, Chorherr zu S.Steffen; Friderich Frey; Johann Saceraner, Chorherr zu S.Gangolf; Johann Lemblein und Niklas Lauffer, Chorherrn zu S.Jakobi; Albrecht v.Rediwtz; Apel vom Lichtenstein, Ritter; Heinz von Redwitz zu Kuptz; Claus von Giech; Hartung Truchseß; Wilhelm Hauger; Moritz von Streytperg; Jorg von Egloffstein; Hans Ermreicher.
[StsA Bamberg Urk. d. Klosters Langheim A 135 L.195 Nr.283. - Fotokopie durch GL 1984]
5.3.1476: Johann Lemblein, Chorherr zu S.Jakobi, ist unter den Räten und Mannen genannt, als Erhard Truchseß, Tumherr und oberster Sanckmeister des Tumstifts zu Bamberg, auf Geheiß des Bischofs Philipp im Salgericht sitzt und eine Angelegenheit regelt zwischen Fabian Elblein, Conventsbruder zu Langheim, und Claus von Redwitz zu Kups.  •  Die Räte und Mannen sind: Peter Knorr, Doktor, Probst zu Onolthsbach; Ditherich Morung, Doctor; Heinrich Lebenter; Mertein Tumpeck, Chorherr zu S.Steffen; Friderich Frey; Johann Saceraner, Chorherr zu S.Gangolf; Johann Lemblein und Niklas Lauffer, Chorherrn zu S.Jakobi; Albrecht v.Rediwtz; Apel vom Lichtenstein, Ritter; Heinz von Redwitz zu Kuptz; Claus von Giech; Hartung Truchseß; Wilhelm Hauger; Moritz von Streytperg; Jorg von Egloffstein; Hans Ermreicher.
[StsA Bamberg Urk. d. Klosters Langheim A 135 L.195 Nr.283. - Fotokopie durch GL 1984]
5.3.1476: Johann Lemblein, Chorherr zu S.Jakobi, ist unter den Räten und Mannen genannt, als Erhard Truchseß, Tumherr und oberster Sanckmeister des Tumstifts zu Bamberg, auf Geheiß des Bischofs Philipp im Salgericht sitzt und eine Angelegenheit regelt zwischen Fabian Elblein, Conventsbruder zu Langheim, und Claus von Redwitz zu Kups.  •  Die Räte und Mannen sind: Peter Knorr, Doktor, Probst zu Onolthsbach; Ditherich Morung, Doctor; Heinrich Lebenter; Mertein Tumpeck, Chorherr zu S.Steffen; Friderich Frey; Johann Saceraner, Chorherr zu S.Gangolf; Johann Lemblein und Niklas Lauffer, Chorherrn zu S.Jakobi; Albrecht v.Rediwtz; Apel vom Lichtenstein, Ritter; Heinz von Redwitz zu Kuptz; Claus von Giech; Hartung Truchseß; Wilhelm Hauger; Moritz von Streytperg; Jorg von Egloffstein; Hans Ermreicher.
[StsA Bamberg Urk. d. Klosters Langheim A 135 L.195 Nr.283. - Fotokopie durch GL 1984]
5.3.1476: Johann Lemblein, Chorherr zu S.Jakobi, ist unter den Räten und Mannen genannt, als Erhard Truchseß, Tumherr und oberster Sanckmeister des Tumstifts zu Bamberg, auf Geheiß des Bischofs Philipp im Salgericht sitzt und eine Angelegenheit regelt zwischen Fabian Elblein, Conventsbruder zu Langheim, und Claus von Redwitz zu Kups.  •  Die Räte und Mannen sind: Peter Knorr, Doktor, Probst zu Onolthsbach; Ditherich Morung, Doctor; Heinrich Lebenter; Mertein Tumpeck, Chorherr zu S.Steffen; Friderich Frey; Johann Saceraner, Chorherr zu S.Gangolf; Johann Lemblein und Niklas Lauffer, Chorherrn zu S.Jakobi; Albrecht v.Rediwtz; Apel vom Lichtenstein, Ritter; Heinz von Redwitz zu Kuptz; Claus von Giech; Hartung Truchseß; Wilhelm Hauger; Moritz von Streytperg; Jorg von Egloffstein; Hans Ermreicher.
[StsA Bamberg Urk. d. Klosters Langheim A 135 L.195 Nr.283. - Fotokopie durch GL 1984]
5.3.1476: Johann Lemblein, Chorherr zu S.Jakobi, ist unter den Räten und Mannen genannt, als Erhard Truchseß, Tumherr und oberster Sanckmeister des Tumstifts zu Bamberg, auf Geheiß des Bischofs Philipp im Salgericht sitzt und eine Angelegenheit regelt zwischen Fabian Elblein, Conventsbruder zu Langheim, und Claus von Redwitz zu Kups.  •  Die Räte und Mannen sind: Peter Knorr, Doktor, Probst zu Onolthsbach; Ditherich Morung, Doctor; Heinrich Lebenter; Mertein Tumpeck, Chorherr zu S.Steffen; Friderich Frey; Johann Saceraner, Chorherr zu S.Gangolf; Johann Lemblein und Niklas Lauffer, Chorherrn zu S.Jakobi; Albrecht v.Rediwtz; Apel vom Lichtenstein, Ritter; Heinz von Redwitz zu Kuptz; Claus von Giech; Hartung Truchseß; Wilhelm Hauger; Moritz von Streytperg; Jorg von Egloffstein; Hans Ermreicher.
[StsA Bamberg Urk. d. Klosters Langheim A 135 L.195 Nr.283. - Fotokopie durch GL 1984]



6.1.1475: Hans Leml, Bürger auf der Kremnitz (Oberungarn, Slowakei), bevollmächtigt seinen Bruder Caspar Leml in Nürnberg, für ihn Lehen in Empfang zu nehmen.
[StA Bamberg, Nürnberger Patrizier-Urkunden, Rep. A 102 Lade 426 Nr.634. Hinweis auf diese Urkunde und Fotokopie durch Hans Paschke.]




1476: Bamberger Lehen zu Welkendorf gehen an Hans und Caspar Lemblein sowie deren Vetter Michel Lemblein.



1497: Caspar und Michel Lemlein haben den Zehend zu Welkendorf verkauft.
[Staatsarchiv Bamberg, Urk. A110 Lade 115 Nr.4062 vom 9.5.1497]




1502: Caspar und Michel Lemlein erhalten die Bamberger Lehen
[Staatsarchiv Bamberg, Standbuch 14, S.48 und 48', Lehenbuch des Bischofs Veit I. Truchsess von Pommersfelden 1500-1503]





1505: Caspar und Michel Lemlein erhalten Lehen zu Ludwach
[Staatsarchiv Bamberg, Standbuch 13 S.138, Lehenbuch des Bischofs Veit I. Truchsess von Pommersfelden 1500-1503]



1505: Caspar und Michel Lemlein erhalten die Bamberger Lehen
[Staatsarchiv Bamberg, Standbuch 20, S.73 und 73', Lehenbuch des Bischofs Georg III, 1505ff]




28.9.1508: Caspar und Michel die Lemlein, Vettern, Bürger zu Nurmberg, verkaufen an Ulrich von Rusenbach zu Trunstat ihre zwei Güter zu Trunstat, ..., daran die Erbschaft Haintz Fewrer ist, ...  •  Gesiegelt von Caspar und Michel Lemlein sowie Anthoni Harsdorfer und Hans Im Hof zu Nurmberg.
[Staatsarchiv Bamberg, Bestand G 35 I Nr.260. - Siegelfotos durch Gerhard Lemmel]


Die Siegel von Caspar und Michel Lemlein, Nürnberg, im Jahre 1508. Größe im Original 2,5 cm Durchmesser. Oben Foto, unten Nachzeichnung.
Die Schriftbänder in den Siegeln sind kaum zu entziffern. Das linke Schriftband im rechten Siegel scheint "mic" für Michael zu enthalten. Das andere Siegel, das dann dem Caspar Lemlein zuzurechnen wäre, enthält im linken Schridtband "lemlein", während das den Vornamen enthaltende rechte Schriftband nicht zu entziffern ist.


1508: Caspar und Michel Lemlein haben Lehen zu Trunstadt verkauft.
[Staatsarchiv Bamberg, Urk. A50 V  Lade 505  Nr.3696  vom 2.10.1508]




1510: Michel Lemlein in Nürnberg schreibt an den Bamberger Bischof, dass er den Hof zu Obernheid, den er von ihm zu Lehen hatte, verkauft und auf das Lehen verzichtet. (Diesen Hof hatte schon sein Urgroßvater Conrad Lemlein zu Lehen.)
[Staatsarchiv Bamberg Urk A100 Lade 357 Nr.281]




1511: Michel Lemlein wird vom Bamberger Bischof mit den Lehen belehnt, die er zuvor zusammen mit seinem kürzlich gestorbenen Vetter Caspar Lemlein innegehabt hatte.
Der selbe Wortlaut in zwei Lehenbüchern:
[Staatsarchiv Bamberg, Standbuch 21, Fol.42 und 42']

[Staatsarchiv Bamberg, Standbuch 22, Fol.47 und 47']




1.3.1512: Michel Lemlein in Nürnberg verkauft den Zins aus dem Bamberger Haus Lange Straße 26 an das Dominikaner-Kloster in Bamberg für einen ewigen Jahrtag für seinen verstorbenen Vetter Caspar Lemlein.
[Staatsarchiv Bamberg Urk A140 Lade 159 Nr.810]