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Judith Lampl/Lämpl pj89 – im Stift Göss bei Leoben


Eltern unbekannt

(* etwa ?1550)

1570-1611 im Stift Göss bei Leoben.

Regesten:

 •  Chronik des Stiftes Göss: Äbtissin Barbara v.Liechtenstein hat 1570 hereingenommen: Judith Lamplin, und ist mit ihren Freunden abkommen und alle ihre Ansprüch nit mehr genommen als 600 f. und darüber ein ewige Verzicht hinaus geben worden. - Die 30ste Äbtissin Anna v.Harrach, hat 1573 in die Profession genommen Schwester Jusith Lämplin, und ist darumben zu einer Schwester angenommen und Profess worden, weil sie ein Mangel an der Sprach gehabt und dem Chor nit können abwarten, anno 1575. Dieser Schwester hat man hernach den schwarzen Waihl geben, aus Ursach, weil ein Mangel an Convent-Frauen gewesen, die man zu den zeitlichen Ämbtern hat brauchen können, hat man sie zu der Hoff-Kellnerin gemacht, und wegen mehrers Respect des gemainen Man ihr den Waihl geben. - 1611: Seint also der Convent Frauen 19 gewesen und 1 Leyschwester Judith Lämplin, der man aber wegen vorhero gemelten Ursachen den schwarzen Wähl geben, sie hat wegen Mangel der Sprach kein Conventfrau können werden, ist Hoff Kellnerin gewesen.
[Chronik des Stifts Göss, in: Steiermärkische Geschichtsblätter Jg.5, Graz 1884, S.34, 36, 42. - GL 1981]


2017 5 12