| Bst siehe Stamm Chemnitz │ ? C-29/c : Georg Lemmel Heinz Lemmel *?1475 *?1485 1537 Platten 1519/1520 1544 Richter Crottendorf Bergunternehmer │ ? Joachimsthal ┌─┴──────────┐ : : Wolf │ Valten Lemmel ? *?1505 Valten *?1510 1538 Platten *?1510 Gewerke in 1552Marienberg Bauer in Oberwiesenthal ? 1556 Richter Auerbach/E ?Inhaber des : Neudorf "Lämmel-Stolln"? Merten Lemmel/Lemlein │ │ *?1530 Nachkommen in │ 1560 Joachimstal ? Neudorf,Cranzahl Valten Lemmel ∞2)1570Urban : *1543 : Balzer Lemmel Oberwiesenthal ? *?1550 ? ∞1570Steltzner ? Sonnenwirbel : │ : Abertham Balzer Lemmel │ Hans Lemmel ∞1576Widmann *?1560 ┌─┴────┬───────┐ *?1565 │ Joachimstal Elias │ │ Kupferberg Hans Lemmel ∞1587Mündel *1581 │ │ Sonnenwirbel *?1580 ┌─┴───────┐ : Valten │ │ Sonnenwirbel Melchior Christof ? *1589 Johann │ Gottesgab *1589 *1590 Oberwie- *1596 Hans Lemmel ∞1606Berler : Joachimstal senthal : *?1600 : ? ∞1)Schroll ∞1616Kugel ? Organist ? ∞2)Reuter : Oberwiesenthal : ? ∞Vogelhaupt ? │ Johann Georg *1631 : ? 15.5.2011┌─┴─┘├─┼─┤└─┬─┐∞│†═ëç▲▼·ˑ |

"Platten wurde durch Schneeberger Bergleute gegründet, die am Plattenberg seit dem 15. Jahrhundert nach Zinn schürften und seiften. Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen befahl am 10. Juli 1534 auf Anregung des Ritters und Hauptmanns Hans von Weißenbach aus Schneeberg von Torgau aus die planmäßige Anlage einer neuen Bergstadt auf dem Erzgebirgskamm. Der Stadtgrundriss wurde nach dem Vorbild der 1521 gegründeten Bergstadt Marienberg schachbrettartig angelegt und entstammt der Idee des sächsischen Bergbeamten Joachim Spansel. Das Gelände wurde entwässert, dann schematisch Kirche, Schule und Rathaus errichtet. Bereits 1535 zählte man hier über 300 Gruben und Stollen. Das Plattener Bergbaurevier umfasste mehrere ebenfalls im 16. Jahrhundert entstandene Bergbauorte, darunter Gottesgab (Boží Dar), Abertham (Abertamy), Zwittermühl (Háje) und Bärringen (Pernink). Erst nach dem Schmalkaldischen Krieg wurde die Bergstadt 1546 zusammen mit Gottesgab an das Königreich Böhmen abgetreten. Die Bergbauerträge wurden aber noch bis 1556 an die sächsischen Kurfürsten abgeführt, danach teilten sich Sachsen und Böhmen den Zehnt. Der Bergbau erreichte Mitte des 16. Jahrhunderts seinen Höhepunkt; im Jahr 1565 wurden knapp 1.700 Zentner gefördert. Danach ging die Förderung wegen unzulänglich entwickelter Abbautechnologien zurück. Im Dreißigjährigen Krieg kam die Förderung weitgehend zum Stillstand. Die überwiegend protestantisch gebliebene Bevölkerung wurde 1654 gezwungen, die Stadt zu verlassen. Ein Großteil ging über die sächsische Grenze und gründete Johanngeorgenstadt." [Wikipedia 2012]