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400 Jahre Lemmelgüter in Drebach - 1590-1990


In Drebach gab es seit vor 1590 bis zur Gegenwart immer ein Bauerngut im Besitz der Familie Lemmel/Lämmel; zeitweise sind es sogar zwei Güter. Die Besitzverhältnisse sind nicht ganz einfach, denn nicht immer erbte der Sohn das Gut des Vaters, während ein anderer Sohn sich ein anderes Gut "erheiratete".

Das hier zusammengestellte Material stammt aus Kirchenbuch-Forschungen von Rolf Windisch, aus Mitteilungen von einigen Familienangehörigen, sowie aus Hinweisen von Heinz Seidel in Wolkenstein, dessen Elternhaus (Nr.129) neben dem Lämmelgut (Nr.128) lag. Beide Anwesen erhielten das Trinkwasser aus den Wiesen am Nordhang des "Lämmelberges".

Drebach ist ein langgestrecktes Dorf, das sich vom "Lämmelberg" im Südwesten bis zur Kirche im Nordosten erstreckt, wo ein Bauerngut namens "Lämmelgericht" liegt. Offensichtlich hatte die Familie Lemmel, später Lämmel geschrieben, einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung Drebachs.

Verwaltungsmäßig war Drebach zerstückelt. Der nördliche Teil, der an Venusberg angrenzt, und der die Kirche und die Schule enthält, gehörte zu Venusberg. Zu Venusberg gehörte auch ein anderer Drebacher Teil, der an das westlich gelegene Herold angrenzt. Herold und Thum hatten weitere Anteile in Drebach. Drei Drebacher Bauerngüter waren mit einem Erbrichteramt verbunden: es gab das Gericht in Niederdrebach, ein Gericht im Venusberger Anteil von Niederdrebach (das Lämmelgericht) und ein Gericht im Thumer Anteil von Drebach. Insgesamt gab es 4 Gerichte in Drebach.


Die Erbfolge der Drebacher Lämmel-Bauern

Es ist gelegentlich schwer, sich unter den Lämmel-Bauern zurecht zu finden, da die gleichen Vornamen oft mehrfach vorkommen: Im 17. Jahrhundert heißt der Venusberger Richter Georg Lemmel; aber es handelt sich um zwei Personen, die Onkel und Neffe zweiten Grades sind. Um 1850 gibt es zwei Lämmel-Bauern in Drebach, die beide Carl Gottfried Lämmel heißen. Um 1930 gibt es zwei Lämmel-Bauern, die Albin Lämmel heißen. So wird der Leser dieser Chronik seine Mühe haben.

Ausführliche Angaben zu diesen Lämmel-Bauern gibt es in den Stammfolgen des Lämmel-Stammes "Jahnsbach" (älterer Teil) und des Lämmel-Stammes "Drebach" (jüngerer Teil).


 1. Das "Pferdnergut" Lemmel 1590-1634

1585, zur Zeit des Beginnes der Drebacher Kirchenbücher, gibt es in Drebach zwei (Brüder?) Lemmel. Von dem einen, Michael Lemmel, ist der Beruf nicht bekannt. Er könnte, wie sein Sohn Hans, Müller gewesen sein. Der andere ist Peter Lemmel, der 1590 als "Pferdner" in Drebach erwähnt ist, das ist ein Besitzer eines größeren Bauerngutes. Er ist der erstgenannte von vier Drebacher Pferdnern, die nach den Bauernunruhen in Verhandlungen das Dorf Drebach vertreten. Peters mutmaßlicher Sohn Paul lebt in Oberdrebach, so dass man annehmen kann, dass bereits Peter Lemmels Pferdnergut in Oberdrebach lag. Sein Gut könnte daher am Fuß des "Lämmelberges" gelegen haben und diesem den Namen gegeben haben. Allerdings bleibt dieses Gut nur bis zu Paul Lemmels Tod 1634 im Besitz der Familie.

(Später, von etwa 1735 bis zur Gegenwart ist ein anderes Gut am Fuße des Lämmelberges in Lämmelbesitz, so dass auch dieses Gut dem Lämmelberg seinen Namen gegeben haben könnte; man müsste wissen, wann der Begriff "Lämmelberg" erstmalig auftaucht.)


 2. Das "Lämmelgericht" 1629-1822

Peter Lemmels Neffe Georg Lemmel aus dem benachbarten Gelenau erwirbt 1629 das Richtergut in Venusberg, indem er die Witwe des vorigen Besitzers Barthol Graubner heiratete. Wahrscheinlich lag dieses Gut nicht im eigentlichen Venusberg sondern im Venusberger Anteil von Drebach. Dort ist ab 1661 ein jüngerer Georg Lemmel als "Richter in Drebach nach Venusberg gehörig" genannt. Georg junior hat dieses Gut nicht erheiratet, denn sein Schwiegervater ist ein Müller. Wahrscheinlich also hat Georg Lemmel senior 1661 sein Richtergut dem gleichnamigen Neffen übereignet, bevor er 1665 kinderlos starb.

Georg Lemmel junior starb 1697. Die weiteren Besitzer dieses Richtergutes, das dann im Volksmund den Namen "Lämmelgericht" erhielt, waren:
Georgs Sohn Samuel, ab 1697 bis zu seinem Tod 1712.
Dann wohl dessen Witwe, bis der 1701 geborene Sohn Gottfried mündig wurde.
Dann Gottfried Lemmel/Lämmel, von dem nicht bekannt ist, wann er starb.
Dann dessen Sohn Gottfried Lämmel von seiner Heirat 1769 bis zu seinem Tod 1822.

Überraschenderweise wird Gottfrieds einziger Sohn Maurer, und es ist nicht bekannt, wer das Lämmelgericht erbte - vielleicht ein Schwiegersohn?


 3. Das Lemmelgut in Drebach-Venusberg 1735-1798

Der eben genannte Richter Samuel Lemmel hatte neben dem Sohn Gottfried, der das Lämmelgericht erbte, einen Sohn Johann, der zunächst Gutspächter im benachbarten Schönbrunn war, dann aber um 1735 ein Bauerngut in Drebach erwarb. Wahrscheinlich übernahm er dieses Gut von seinem Schwiegervater Christian Meyer, der als Erbangesessener in Drebach bezeichnet wird. Johann Lämmel wird einmal als Erbbewohner in Drebach bezeichnet, einmal aber als Bauer nach Drebach zu Venusberg gehörig.

Nach seinem Tod 1773 kam das Gut an seinen jüngsten Sohn Gottfried, der 1798 kinderlos starb.


 4. Erbgarten 1758

Der eben genannte Johann Lämmel hatte außer seinem Erben Gottfried einen Sohn Gotthilf, der 1758 die Tochter von Gottfried Reuter heiratete, der Bauer "in Drebach nach Ehrenfriedersdorf gelegen" war. Dieser Hof muss am Fuße des Lämmelberges gelegen haben; es ist aber ein anderer als der Lämmelhof am Lämmelberg, denn Gotthilf Lämmel wird weiterhin nur als Erbgärtner bezeichnet, hat diesen Besitz von seinem Schwiegervater also nicht geerbt.

Aber zwei seiner Söhne, Gottfried und Gottlieb werden Bauern in Drebach.


 5. Zwei Lämmelgüter in Drebach 1835-1916 und 1921-1945

Gotthilfs jüngerer Sohn Gottlieb Lämmel erbt den Erbgarten des Vaters, wird aber 1835 bei der Heirat seines Sohnes Gottfried auch als Erbbegüterter bezeichnet. Vielleicht ist diese Bezeichnung irrig, denn erst der Sohn Gottfried erheiratet 1835 wieder ein Bauerngut von seinem bereits gestorbenen Schwiegervater Adam Götze. Nach Gottfrieds Tod 1873 geht das Gut an seinen Sohn Traugott Lämmel bis zu dessen Tod 1916. Heinz Seidel teilte mit, dass dieses Gut das "Getz-Lammel-Gut", also "Götze-Lämmel-Gut" genannt wurde.

Von Traugott Lämmels Söhnen wurde Oswald Gutsbesitzer in Burgstädtel. Den Drebacher Hof erbte daher der zweite Sohn, Albin. Dessen gleichnamiger Neffe Albin Lämmel heiratet 1921 die Tochter des Drebacher Gutsbesitzers Karl Hermann Burghardt und übernahm wohl dessen Gut, bis er im 2. Weltkrieg umkam. Sein Sohn lebt nicht mehr in Drebach.


 6. Das Lämmelgut am Fuße des Lämmelberges 1789-1954

Gottfried Lämmel, der ältere Sohn des unter Nr. 4 genannten Johann Lämmel, wird wieder als Bauer in Drebach bezeichnet. Mit seiner Heirat 1789 übernahm er das Gut seines bereits gestorbenen Schwiegervaters Johann Carl Loos, der als Bauer in Drebach bezeichnet wird. Dieses Bauerngut muss das noch bis zur Gegenwart bestehende Lämmelgut am Fuße des Lämmelberges sein.

Wie eingangs gesagt, ist es nicht sicher, ob der Lämmelberg zu dieser Zeit schon so hieß (nach dem ersten Lemmelgut von 1590 in Oberdrebach benannt), oder ob der Berg erst jetzt nach dem an seinem Fuß gelegenen 1789 erworbenen Lämmelgut so benannt wurde.

Gottfried Lämmel, der erste Lämmel auf diesem Gut, starb 1819. Die weiteren
Besitzer waren:
Dessen gleichnamiger Sohn Gottfried Lemmel, von 1819 bis zu seinem Tod 1873.
Dessen Sohn August Lämmel bis zu seinem Tod 1886.
Dessen Sohn Hermann Lämmel, bis zu seinem Tod 1936. (Hermann hatte zwei ältere Brüder, die möglicherweise zeitweilig den Hof besessen hatten, die dann aber kinderlos starben, so dass der Hof an Hermann kam.)
Dann dessen Sohn Albin Lämmel bis zu seinem tragischen Ende. Er hatte das Lämmelgut durch Kriegszeit und Nachkriegszeit hindurch bewirtschaftet, bis er 1954, 69-jährig, beim Getreide-Einfahren tödlich verunglückte. Etwa gleichzeitig wurde das Lämmelgut enteignet und in eine Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft umgewandelt.

Da der letzte Besitzer Albin Lämmel keinen Sohn und nur eine Tochter hatte, wäre hiermit die Geschichte des Lämmelgutes beendet - beinahe: denn glücklicherweise hatte Albin Lämmels Tochter einen unehelichen Sohn, Martin Lämmel, der 1952 als Jungbauer auf dem Lämmelgut heiratete, nach der Enteignung aber fortging. In den 1970er Jahren kehrte er jedoch zurück und arbeitet nun weiter auf dem Lämmelgut seiner Vorfahren, am Fuße des Lämmelberges.

5.6.94

  Die Lämmel-Bauern in Drebach - 1590-1990 - Übersicht

Peter Lemmel (Jb-31/d), * etwa 1545, 1590 Bauer in Drebach (Gut 1)
               │
Sein Sohn Paul (Jb-32/b), * etwa 1575, + 1634, in Oberdrebach (Gut 1)

Dessen Neffe Georg Lemmel (Jb-32/f), * 1588, + 1665, Richter in Venusberg
(Gut 2: das "Lämmelgericht"), erheiratet von seinem Schwiegervater Barthol Graubner.

Dessen Neffe Georg Lemmel (Jb-33/h), * 1617, + 1697, ab 1661 Richter in Drebach
nach Venusberg gehörig (Gut 2).
               │
Sein Sohn Samuel Lemmel (Jb-34/i), * 1649, + 1712 (Gut 2).
Seine Söhne:   │
               ├────────────────────────────────────────────────┐
Johann Lemmel/Lämmel (Db-35/a)                    Gottfried Lemmel/Lämmel (Jb-35/j)
* 1697, + 1773, ab 1735 auf dem                     * 1701, + nach 1745 (Gut 2)
Drebacher Bauerngut (Gut 3) seines                  Sein Sohn:  │
Schwiegervaters Christian Meyer                                 │
Seine Söhne:   │                                    Gottfried Lämmel (Jb-36/j)
               ├────────────────────────┐           * 1739, + 1822 (Gut 2).
Gotthilf Lämmel (Db-36/a)  Gottfried Lämmel (Db-36/c)
* 1733, + 1805             * 1749, + 1798 (Gut 3)
Erbgarten (Gut 4)
Seine Söhne:   │
      ┌────────┴──────────────────────────────────────┐
Gottfried Lämmel (Db-37/a)                 Gottlieb Lämmel (Db-37/c)
* 1766, + 1819, erheiratet 1789 das Gut    * 1779, + 1841
seines Schwiegervaters Carl Loos am        Erbgarten in Drebach (Gut 4)
Fuße des Lämmelberges (Gut 6)              Sein Sohn:
Sein Sohn:                                            │
      │                                               │
Gottfried Lemmel/Lämmel (Db-38/a)          Gottfried Laemmel (Db-38/c)
* 1795, + 1873                             * 1807, + 1873, erheiratet 1835 das Gut
(Gut 6)                                    seines Schwiegervaters Adam Götze.
Sein Sohn:                                 (Gut 5a, das Götz-Lämmel-Gut) Sein Sohn:
      │                                               │
August Lämmel (Db-39/a)                    Traugott Lämmel (Db-39/c)
* 1816, + 1886, (Gut 6)                    * 1840, + 1916, (Gut 5a)
Sein Sohn:                                 Sein Söhne:
      │                                           ┌───┴─────────────┐
Hermann Lämmel                             Oswald Lämmel       Albin Lämmel
(Db-40/a)                                  (Db-40/c)           (Db-40/d)
* 1856, + 1936                             * 1874, + 1947      * 1875, Landwirt
(Gut 6)                                    in Burgstädtel      in Drebach (Gut 5a?)
Sein Sohn:                                 Sein Sohn:
      │                                          │
Albin Lämmel                               Albin Lämmel
(Db-41/a)                                  (Db-41/b)
* 1885, + 1954                             * 1897
(Gut 6)                                    heiratet 1921 die Tochter
Sein Enkel:                                des Drebacher Gutsbesitzers
      │                                    Karl Hermann Burghardt
Martin Lämmel (Db-43/a)                    (Gut 5b)
* 1932, Landwirt in der LPG
des vormaligen Lämmelgutes (Gut 6)

                                                                          5.6.94


Das Drebacher Flurbuch von 1845



Dr. Gerhard Reuter, der selbst viele Vorfahren in Drebach hat, schickte mir 2008 einen Auszug aus dem Drebacher Flurbuch von 1845 nebst einer Flurkarte. Das Flurbuch wurde nach der Aufhebung der alten Lehensherrschaften angelegt. Darin sind vier Lämmel mit Landbesitz genannt.

Karl Gottfried Lämmel I: Grundstücks-Nummer 293 (rechts im Plan) mit Gebäude, Hof und Garten, sowie weiter draußen gelegen mit Wiesen, Fichtenwald und Feldern.

Karl Gottfried Lämmel II: Grundstücks-Nummern 341 und 342 (im Zentrum)
mit Gebäude, Hof und Gärten, und mit einem Teich, sowie weiter draußen mit Wiesen, Fichtenwald, Weiden ("Hutung") und Feldern.

Karl August Lämmel:
Grundstücks-Nummer 356 (links im Plan) mit Haus, Stall und Garten, sowie weiter draußen mit  Fichtenwald, Weiden, Wiesen und Feldern.

Karl Gottlob Lämmel: kein Besitz im Dorf, nur draußen ein Stück Fichtenwald.

Die beiden Karl Gottfried Lämmel I und II sind die Vettern Db-38/a, * 1795, und Db-38/c, *1805. In obiger Stammtafel sind ihre Güter als "Gut 6" und "Gut 5a" angegeben. Leider kann man nicht unterscheiden, welcher von ihnen auf welchem Hof des Flurplanes sitzt. 

Karl August Lämmel (Db-39/a), der auf dem dritten Lämmel-Gut sitzt, ist der Sohn des älteren Karl Gottfried. Oben hatte ich angenommen, dass er das Gut seines Vaters erbte, aber nein: Das Flurbuch zeigt, dass er ein anderes Gut erwarb, vermutlich von seinem Schwiegervater Neumann.

Das Flurbuch hat einen kleinen Fehler. Es sind korrekt zwei Karl Gottfried Lämmel mit I und II unterschieden. Aber für Karl August Lämmel sind ebenfalls zwei Personen mit I (Haus etc) und II (Wald etc) unterschieden. Das kann sich nur auf ein und den selben Karl August beziehen.

Der vierte Lämmel, Karl Gottlob, der ein Stück Fichtenwald besitzt, lebt nicht in Drebach. Es kann ein woanders lebender Lämmel sein, der aus irgend einem Grunde das Stück Fichtenwald in Drebach geerbt hat. Es könnte aber auch dem 1841 gestorbenen Karl Gottlieb gehört haben, wobei die Überschreibung auf seinen Sohn Karl Gottfried vergessen wurde. Der Fichtenwald von Karl Gottlob Lämmel hat die Nummer 510 und muss unweit der Gründe von Karl Gottfried I liegen, die die Nummern 513 bis 518 haben.

Es scheint also, dass die drei Lämmel-Höfe von 1845 alle erst in jüngerer Zeit erworben wurden und dass keiner davon einen Zusammenhang mit dem eingangs erwähnten Lämmel-Gut und Lämmel-Berg zeigt, die in eine frühere Zeit gehören..
(H.D.Lemmel 2008)


Das Lämmel-Haus in Zwönitz


Der Bauer Oswald Lämmel in Burgstädtel (Sohn des Drebacher Traugott Lämmel) wurde Spediteur in Zwönitz. In Zwönitz am Markt gab es ein stattliches Gebäude mit der Posthalterei von Johannes Granzner, der am 2.8.1914 in Konkurs ging.
 
Das Haus in Zwönitz, Markt 3, um 1900.
Seit 1914 und noch heute ist es als das Lämmel-Haus bekannt.
Rechts das selbe Haus 1994, an den drei Dachfenstern zu erkennen.
[Historisches Foto aus dem Zwönitzer Wochenblatt, mitgeteilt von Jens Hahn 2002. - Rechts: eigenes Foto.]

Oswald Lämmel erwarb das Haus, in dem er die Spedition weiterbetrieb und nun als Spediteur und Fuhrwerksbesitzer verzeichnet wurde. Bis heute ist das Haus als das "Lämmel-Haus" bekannt. Im Zwönitzer Adressbuch von 1950 sind für das Speditionsgeschäft Markt 3 Großvater, Vater und Sohn einträchtig verzeichnet: Oswald, Karl und Heinz Lämmel.