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                                                        Gro

Der Sembritzki-Stamm in Grondzken

                                                       
Grondzken, das 1938 in Funken umbenannt wurde, liegt am Gablick-See im Nordosten des Kreises Lötzen. Unweit südöstlich, bereits im Nordwesten des Kreises Lyck, liegt der Sonntag-See. In diesem Bereich sind seit 1756 Sdmbritzkis nachweisbar, wobei aber nicht sicher ist, ob sie alle zu dem selben Familienzweig gehören. So ist es möglich, aber nicht sicher, dass der Schneidermeister Ludwig Sembritzki, der 1911 in Grondzken lebt, ein Nachkomme von Woytek Sembritzki ist, der hier bereits 1756 einen Landbesitz hatte.

In älteren Urkunden hieß Grondzken meist Gruntzken. 1785 ist dieses Gruntzken ein "melirtes" Dorf mit 35 Feuerstellen. "Melirt" soll wohl heißen, dass der Landbesitz nach verschiedenen Rechten vergeben ist, im Gegensatz zu einem "cöllmischen" Dorf, in dem freue Köllmer, das heißt Bauern zu Kulmer Recht, leben. 1785 gehört es zum Landkreis Oletzko (=Treuburg), zum Amtsbezirk Polommen (= Herzogsmühle Kreis Treuburg), zur Kirche Widminnen (Kreis Lötzen), und zum "JK" (=Justizkreis) Lyck. Man darf es nicht verwechseln mit einem anderen Ort namens Grontzken oder Grondsken, der im äußersten Süßdosten des Kreises Lyck an der polnischen Grenze liegt und zur Kirche Lyssewen (=Lissau) gehört. [J.F.Goldbeck: Topographie des Königreichs Preußen, 1785, Nachdruck Hamburg 1968]

1818 ist Gronsken (jetzt in dieser Schreibweise) ein melirtes Dorf im Kirchspiel Widminnen und im Kreis Lötzen mit 48 Feuerstellen und 260 Seelen. [Der Regierungs-Bezirk Gumbinnen, 1818, Nachdruck Hamburg 1981]

Die sichere Stammreihe beginnt dann mit Gottlieb Zembrzytzki, der 1812 Eogenkätner im nahe gelegenen Masuchowken ist (1938 in Rodental umbenannt). Die Nachkommen, soweit sie heute noch bekannt sind, waren Schneidermeister in Groß-Gablick, Grondzken und Lyck.




              Gro-34/g
              Woytek Zembritzki
              (* etwa ?1720)
              1756 Losgänger in Gruntzken (= Gronzken = Funken)
              1762-1782 Frey-Bauer in Sceszinowen (= Steinberg)
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                     │
              Jan Szembrzizki
              (* etwa ?1752)
              1799, 1806 Erbfrey in Sceszinowen
                     |
     ?               ?
     |
Gro-36/a
Gottlieb Zembrzytzki
(* etwa ?1775)
1812 Eigenkätner in Masuchowken (= Rodental)
     │
     │
Gro-37/a
Jakob Zembrzytzki
* 1812
1858 Schneider in Groß-Gablick
     |
     ?
     |
Gro-38/a
Ludwig Sembrzitzky
* 1856 in Orzechowen (= Nußberg)
1911 Schneidermeister in Grondzken (= Funken)
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     ?                                │
     |                                │
39/a                            39/b
Friedrich Sembritzki            Gustav Sembrzitzky
* 1878 in Groß-Gablick          * 1882 in Grondzken
Schneider, 1908-1911 in Lyck    Schneider, 1911-1913 in Lyck
     │                                │
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Waldemar    Hildegard     │     40/b
* 1908 Lyck * 1910 Lyck Helene  Hellmut Sembritzki
ca 1970 in  oo Strupat  * 1915  * 1913 in Lyck
DDR-8242                Dort-   Lehrer in der Elchniederung
Altenberg               mund    Schulrat in Haldensleben/Anhalt
                                Lehrer bei Kleve, Rektor in Brühl
                                i.R. in Bad Salzuflen
                                      │
                                    ┌─┴────────┬────────┐
                                Ingetraud   Gebhard     │
                                * 1943      * 1947   Simone
                              
Der Sembritzki-Stamm aus Grondzken und Umgegend
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                                                       1990/12/15