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Vater: Gund-21/e Gundloch Nb59
(* etwa ?1270)
Ab 1306 Herr Gundloch hinter der Münze. 1328 Kämmerer.
1. Erhard Gundloch N587, (* etwa ?1298)
1328 von Conrad Esler zum Testamentsvollstrecker benannt.
2. Dietrich, (* etwa ?1300) - Schöffe in Bamberg, siehe Gund-23/e
3. Hermann Gundloch N577, (* etwa ?1300)
1331 Hermann, Gundlochs Sohn, hinter der Münze, Pfleger des Spitals.
• "Gundloch de Bobenberg" hat Lehen bei Burgebrach, u.a. in Ampferbach; im Lehenbuch des Abtes Andreas von Gundelfingen 1303-1317.
• 1306-1316 "Herr Gundloch", auch "Gundloch hinter der Münze", oder "Gundelohus retro monetam" in den Bamberger Stadtgerichtsbüchern und im Rechtsbuch des Fürstbischofs Friedrich von Hohenlohe.
• 1328: "Herr Gundloh der Chamerer" ist Gläubiger eines Zinses, der auf dem Garten des Elisabeth-Spitals liegt (das von Konrad Esler gestiftet wurde).
• 29.9.1328: Das Testament Conrad Eslers des Stifters nennt "Erhard herrn Gundlochs sun" als einen seiner Freunde (also wohl Verwandten), der als Testamentsvollstrecker eingesetzt ist.
• 1331 "Hermann Gundlochs Sohn hinter der Münze", Pfleger des Spitals am Sand. (Ich lese das nicht als "Sohn von Hermann Gundloch" sondern als "Hermann, der Sohn Gundlochs". - HDL)
[Herbert E. Lemmel, Über das Herkommen der Gundloch in Bamberg; in "Genealogie" Bd.8 Heft 2 1967 S.578ff; dort auch weitere Überlegungen über die Herkunft der Gundloch]
• Die Münze im Sandgebiet:
• 1306 Gundloch "hinter der Münze" im Bamberger Sandgebiet.
• 1302: Friedrich und Liebhart Schwarzesel haben Einkünfte aus Münze und Zoll. 1303 werden hierfür Heinrich und Herdegen Tockler aus dem Inselgebiet aufgeführt. 1316 kommt das Amt an Heinrich Gundloch.
[W.F.Reddig: Bürgerspital und Bischofsstadt, Bamberg 1998, S.47]
→ Vermutlich ist dieser Heinrich Gundloch identisch mit dem "Herrn Gundloch".
• 1337: Gundloch hinter der Münze, Bamberger Bürger, und seine Frau Kunigunde bekommen vom Abt des Klosters Michelsberg den Gundloch-Hof in Gaustadt verliehen, den Gundloch von Leupold Tockler gekauft hatte.
[Bürgerverein Gaustadt. - Internet 2008]
• 1351: Die Bamberger Bürgerswitwe Katherey Gundloch stiftet einen Jahrtag für ihren Schwager und ihren Mann, deren Gräber bei den Barfüssern an der Schranne sind.
[Christina Festerling: Schwesternhäuser in Bamberg, Dissertation Bamberg 2005, Seite 80]
→ Katherey könnte die Witwe von einem der Söhne von Heinrich Gundloch sein (HDL).
• 1328: Hermann Goltsmit und Erhard Gundloch sind im Testament von Konrad Esel als Testaments-Vollstrecker genannt.
[W.F.Reddig: Bürgerspital und Bischofsstadt, Bamberg 1998, S.47]