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Martin Haller H156 – Ratsherr in Nürnberg


Eltern: Hall-22/u Franz Haller H106, Ursula Kress N490

(* etwa ?1340), † 1414

1381 Ratsherr in Nürnberg. 1398 alter Bürgermeister und endlich Losungs-Herr. Bamberger Lehen bei Hersbruck.

∞ mit Kunigunde Weigel N946

(* etwa ?1345)

ihre Eltern: Jakob Weigel N644, (* etwa ?1305)
Siehe Weig-24/v; ∞ mit Kunigunde Pfinzing N642, (* etwa ?1305)
[vergl. Scharr: Waldstromer S.30].

Kinder:

1. Andreas, (* etwa ?1370) - , siehe Hall-24/u

2. Martin, (* etwa ?1385) - , siehe Hall-24/um

3. Erhard/Eberhard Haller H365, (* etwa ?1390)
1433 in Rom von Kaiser Sigmund zum Ritter geschlagen.

Regesten:

 •  ∞ Kunigunde Weigel, T.v. Jacob Weigel ∞ Anna Pfintzing.
[Biedermann Tafel CIII.B] hier auch weitere Kinder

 •  1375: dem Martin Haller etlich Vieh hinweggetrieben...
[Werner Schultheiß: Die Acht-, Verbots- und Fehdebücher Nürnbergs 1285-1400. In: Qu.u.Fgen zur Gesch. der Stadt Nbg, 2.Bd. Nbg 1960 S.156]

 •  1394: Konrad Mendels 5 Morgen vor dem Laufertor bei dem Schoppershof von Martin und Peter Haller.
[Schaper: Hirschvogel S.21]

 •  Sohn Andreas ∞ 1396.
[Christa Schaper: "Rummel", MVGN 68 (1981) S.8]

 •  In AL10962 u.a. ist als Sohn von Martin Haller und Kunigunde Weigel angegeben: Martin Haller, 1426 Ratsherr, † 1468 Nürnberg.

→ Das kann zeitlich nicht stimmen. Der jüngere Martin Haller dürfte etwa 1390/95 geboren sein, kann also allenfalls der Enkel des älteren Martin Haller∞Weigel sein. (Oder aber der jüngere Martin stammt aus einer in hohem Alter geschlossenen zweiten Ehe des älteren Martin.) (HDL)

Regesten zu Kunigunde Weigel:

[Christa Schaper: "Rummel", MVGN 68 (1981) S.8]
[Hirschmann: "Muffel"]

Regesten zu Erhard/Eberhard Haller:

 •  Erhard Haller. Nach einem Zug ins Heilige Land kam er 1414 in den Nürnberger Rat, 1425 junger Bürgermeister, 1435 alter Bürgermeister.

 •  ∞ Paumgärtner
[Biedermann
Tafeln CIII.B und CIV] Hier auch weiteres.

 •  27.2.1431 in Nürnberg: Sigmund verpfändet an Eberhard Haller, dem er für Hafer, Heu und Stallmiete 280 Gulden schuldet, und dem Hans v.Lochheim (Lochain), dem er für Stallmiete 41 Gulden schuldet, 9 silberne Schüsseln bis 1.Juni.
[Altmann: Regesta Imperii Nr. 8293]


2008 8 1