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Hans Lemlein - Ratsherr in Bamberg und Nürnberg  

Hans Lemlein vertrat als Bamberger Ratsherr die Interessen der Stadt gegenüber dem Bischof. Als der Streit ungünstig für die Bürger ausging, zog er 1440 in die freie Reichsstadt Nürnberg, wo er Schöffe (Scabinus), dann Ratsherr (Consul) und mehrmals geschäftsführender Bürgermeister wurde.
Da Nürnberg Freie Reichsstadt war, stand der Nürnberger Bürgermeister direkt unter dem deutschen König. Zudem war Nürnberg zu dieser Zeit eine der reichsten Städte Deutschlands. Er war Fernhändler und (zumindest als Teilhaber) Bergbau-Unternehmer im sächsischen Erzgebirge (sein Bruder saß in Chemnitz) und in den Karpaten (wo sein gleichnamiger Sohn zeitweise lebte). Er starb 1473 in Nürnberg. Das Lamm-Wappen seiner Tochter Ursula ist in der Lorenzkirche am Sakramentshaus des Adam Kraft zu sehen, das ihr Mann, Hans Imhof, stiftete.


Zu seinem "Familienblatt" nebst einer Sammlung von Urkundenregesten:

Sein Porträt: "Hanns Lemlein. In Nürnberg, ward des Rats 1447, starb 1473". [Schabblatt von G. Fenitzer, wohl nach einem nicht erhaltenen Porträt]

Ein Siegel ist von ihm nicht bekannt. Das Wappen, das für ihn im Siebmacherschen Wappenbuch angegeben ist, basiert auf dem gut erhaltenen Siegel seines gleichnamigen Vaters.
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1: Siebmacher Band 42 (V,1), Bürgerliche Wappen 1, Tafel 32.
"Lemmelin (Lemmel) Hanns, Ratsherr in Nürnberg, gestorben 1447, W.: in Rot auf goldenem Dreiberg ein silbernes Lamm, K.: desgl."
2: Siebmacher Abteilung VI,1 Band 54, Abgestorbener bayerischer Adel, Nürnberg 1884, Seite 48 und Tafel 46.
"Leml. Von diesem Nürnberger Geschlecht ging Hans Lämmlein 1447-1473 zu Rat, war Kriegsherr und Rat über die Reisigen. Das Gescglecht stammt aus Bamberg. Wappen: In Rot auf goldenem Dreiberg ein silbernes Lamm. Helm: ein silbernes Lamm."

siehe auch Lemmel-Wappen