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Eltern unbekannt
(* etwa ?1610), † nach 1666 in Erfurt
Goldschmied in Erfurt: 1640 Meister, 1644 Obermeister.
• Hans Lemmel(ius), auch Johann
Lemmel, Meister 1640, Obermeister 1644, gestorben 1662, alles wohl in
Erfurt. Meisterzeichen HL.
[Herbert Kunze (Hsg): Das Erfurter Kunsthandwerk, Erfurt 1929; darin
Georg Hummel: Metallarbeiten, S.90 u. 110.]
[Marc Rosenberg: Der Goldschmiede Merkzeichen (R3), Frankfurt
1922-1928, Bd.2 S.72 Nr.1964.]
• 1652 Abendmahlskanne und Patene, Silber
vergoldet, mit biblischen Medaillons und Stifterinschrift von 1652.
Predigerkirche Erfurt. Höhe 25,5 cm.
[Overmann: Die älteren Kunstdenkmäler der Stadt Erfurt, 1911,
S.358. - Laut Herbert E. Lemmel, "Herkunft" S.130.]
[ausführliche Beschreibung bei Kunze/Hummel Nr.154, siehe oben]
[Rosenberg Nr.1952, siehe oben, mit Abbildung des Meisterzeichens]
• 1653 und 1666 ist Hans Lemmel
Obermeister der Goldschmiede in Erfurt.
[Stadtarchiv Erfurt 1-1/XXIII. a-50 (1666) St. Pauli f.23, 23r, f.24;
a-44 (1653) St. Pauli F.197, 197r, 198. - Laut Herbert E. Lemmel,
"Herkunft" S.130.]
[Literaturangaben Kunze und Rosenberg laut Werner Schmidt, 1987 in D-6052 Mühlheim a.M., Hauffstr.15, der über Gold- und Silberschmiede forscht; 2005 in D-63075 Offenbach, Rohrstr.17]
→ 2 Jahrhunderte vorher gab es für den Bamberger Goldschmied Franz Lemlein 1435 eine Geldzahlung nach Erfurt. Eine Verwandtschaft ließ sich nicht feststellen.