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Volmar d.J. Lemlin v932 – zu Eichtersheim


Eltern: Hb-25/a Volmar Lemlin v911, Elsa v.Thalheim v917

(* etwa ?1425/1430), † 1489/1494

1446 Obergriesheim verkauft, 1449 Städtekrieg, 1456 Böckin- gen verkauft, 1465 Burg Eichtersheim, 1487 Thalheim.

∞1) mit Anna Landschad v933

(* etwa ?1435), † vor 1484

Schwester von Blicker XIV Landschad und Dieter V Landschad

sie ∞1) mit Hans v.Helmstatt v992

(* etwa ?1430)

zu Grumbach

∞2) mit Margarete v.Venningen v934

(* etwa ?1450)

Kinder:

aus 1.Ehe:

1. Ursula Lämlin v974, (* etwa ?1458)

∞ mit Hans v.Stammheim v975

(* etwa ?1450), † 1495

Siehe Hb-25/St

Sohn: Wolf v.Stammheim v976, * (etwa ?1480), † 1541.

2. Hans, (* etwa ?1460) - in Bönnigheim, Obervogt in Stuttgart, siehe Hb-27/g

3. Volmar, (* etwa ?1465) - in Thalheim und Horkheim, siehe Hb-27/h

4. Katharina, (* etwa ?1470) - ∞ v.Thalheim, siehe Hb-27/k

5. Margarete Lemlin v940, (* etwa ?1475)
Erbin von Eichtersheim, das dann an die v.Venningen kommt.

∞ mit Georg v.Bach v941

(* etwa ?1470)

aus 2.Ehe:

6. Wolfgang, (* etwa ?1480) - zu Eichtersheim, siehe Hb-27/n

Regesten:

 •  Gesichert sind die Kinder Hans, Volmar, Margaretha aus 1.Ehe und Wolfgang aus 2.Ehe. Weitere Töchter aus 1.Ehe sind wahrscheinlich Ursula und Katharina. (HDL)

 •  Wohl eine weitere Tochter Anna: Anfang des 16.Jh. ist Eberhard v.Frauenberg mit der Burg Thalheim belehnt. Wohl sein Sohn Eberhard ist 1532 Obervogt von Lauffen und Beilstein. 1542 wird er König Ferdinand zur Ehrenbegleitung durch das Land geschickt. Seine Gemahlin ist Anna geb. Lämlin.
[Württ.Oberamtsbeschr., Oberamt Heilbronn, Stgt 1903, Bd.2 S.470 Thalheim. - GL 1982]

→ Nicht ganz klar, ob Anna Lämlin die Frau des jüngeren oder älteren Eberhard ist. (HDL)

 •  1431 verkaufte Heinrich von Remchingen einen Teil von Frankenbach an Peter von Thalheim genannt von Eberbach, der ihn 1434 um 1300 fl an seine Neffen und Mündel Hans und Volmar Lemlin verkauft. Sie sind die Kinder seiner Schwester.

 •  1.3.1438 verkaufen Peter von Thalheim und die Brüder Volmar und Peter Lemlin als Vormünder der jungen Hans und Volmar Lemlin einen Teil von Frankenbach, unter Vorbehalt der Wiedereinlösung, um 1300 fl an die Stadt Heilbronn.
[Württ. Oberamtsbeschr., Oberamt Heilbronn, Bd.2, Stgt 1903, S.310. - GL 1982]
[Carl Jäger: Gesch. d. St. Heilbronn, Heilbronn 1828, Bd.1 S.201]

 •  1446 kauft der Spital in Mosbach von den Gebrüdern Volmar Lemblin sen. und jun. ihren Teil am Zehnten zu Ober-Griesheim um 252 Gulden (W.F.5,348).
[Württ. Oberamtsbeschr., Oberamt Neckarsulm, Stgt 1881, S.580: Ober-Griesheim. - GL 1981]

 •  1449: Markgraf Jakob von Baden (sein Schwiegersohn ist Albrecht von Brandenburg). Er eröffnet den Kampf gegen die schwäbischen Städte und gegen die Stadt Nürnberg. Die Ritterschaft von Markgraf Jakob ist namentlich aufgezählt, darunter Volmar Lemulin der jung.
[Chroniken der fränkischen Städte, Leipzig 1864, S.444]

 •  1449 ist Volmar Lemlin der Jüngere in der Liste derer, die im Städtekrieg Nürnberg entsagt hatten.
[Richard Fester: Regesten der Markgrafen von Baden und Hachberg, Bd.3, Innsbruck 1907, S.223 Regest 6957]

 •  Volmar Lemblin 1449/1450 im Absageverzeichnis des ersten Markgräflichen Krieges.
[Matthias Lex: Nürnberger Personennamenbuch 1300-1500. Unveröff. Handschrift von März 1864, Stadtarchiv Nürnberg Nr.159 Quart. Im 2. Weltkrieg vernichtet. Laut C.Scheffler-Erhard: Alt-Nürnberger Namenbuch, Nürnberg 1959]

 •  12.3.1456: Volmar Lemlin der alt, Volmar Lemlin der jung und Cecilia von Schawenburg Comri(?)ans von Schawnburg Wittwe, alle driv geswisterigt, verkaufen an die Stadt Heilbrunn ihr Sechstel an dem großen und kleinen Zehnt zu Böckingen um 88 Reichstaler.

→ Dieser Besitz war 1409 als Zweibrückisches Lehen an (den Vater) Volmar Lemlin gekommen.
[StsA Ludwigsburg B 189 I U 215. - Kopie und Fotografien der Siegel (Film 1982/1) durch GL 1982]
[Carl Jäger: Gesch. d. St. Heilbronn, Heilbronn 1828, Bd.1. S.255]
[Württ. Gesch'quellen Bd.5 Urk. 749]
[Württ. Oberamtsbeschr., Oberamt Heilbronn Bd.2, Stgt 1903, S.,242]

 •  26.8.1457/2.2.1458 Heilbronn: Im Zusammenhang mit einer Klage des Erhard von Utzlingen werden erwähnt: Hans Horneck von Hornberg; Hans von Sickingen; Hans von Frauenberg; Volmar Lemlin; sowie die Brüder Rafan und Gerhard von Thalheim.
[Eugen Knupfer: Urk'buch d.St.Heilbronn Bd.1 = Württ.Gesch'quellen Bd.5, Stgt 1904, S.364 Regest 683]

→ Unklar, ob Volmar d.Ä. oder Volmar d.J. gemeint ist. Die vorkommenden Namen deuten eher auf Vomar d.J. - HDL

 •  1458: Ein Hof des Deutschordns wird verliehen. Siegler: Herr Rafan v.Helmstadt und Junker Folmer Lemblin sowie die Heilbronner Bürgermeister Hans Markart und Kasper Mettelbach.
[Besitzstand DO-Kommende Heilbronn, Zschr. d. Hist. Vereins f.s. württ. Franken Bd.6, 1863, S.266. - GL 1976]

 •  1465: Volmar Lemblin der Junge hat off Frytag sant Peters tag ad kathe-
dram diese nachgeschriebn mit name
die Burg bei Uchtersheim und das Dorff Uchtersheim mit iren Zugehorunge
und die Gute die er in der Marcke zu Michelfelt ligen hat datzu huse un
Hoffstat zu Hilersspach und die Wingarten in den Marckn zu Elsentze zu Ey-
chelberg und zu Dieffenbach gelegen das alles vormals der eldest Lantschade
von
Hertzog Friderich Pfaltzgraven ... und Kurfursten zu rechtem Mannlehn
mit ussnemunge ... empfangn daruber globt und gesworn Brieff gebn un genom.
Nota die itzgemelten Gutte haben vormals die Lantschaden getragen als hie vorgemelt ist.
[Karlsruhe, Badisches General-Landesarchiv, Sign.67/1057, Lehenbuch Friedrichs I. (1449-1475). - Transskription GL]

 •  1471: Pfalzgraf Friedrich zieht von Heidelberg gegen die Stadt "Wachenham", was in Michel Beheims Reimchronik besungen wird. Das Vers-Epos nennt viele "Grafen, Freyen, Herren, Ritter, Knecht, Lehensleute und Dienstmannen", darunter Volmar Lemlin.
[Quellen zur bay.u.dt. Geschichte, Bd.3, München 1863, S.217 ff. - GL 1973]

 •  4.9.1477 empfängt Volmar Lemlin der Jung von Philipp Pfalzgraf bei Rhein verschiedene Güter zu Mannlehen:
die Burg bei Uchtersheim(?)
das Dorf Uchtersheim
Güter in der Mark zu Michelfelt
Haus und Hofstatt zu (Hillerpurg oder Gillerpach?)
Weingärten in den Marken von Elsentz zu Eichelberg und zu Diffenbach
alles vormals Lehen der Landschade.


[Badisches Gen`Landesarchiv Karlsruhe, Lehens- und Adelsarchiv 44/v.Lemlin. Fotokopie durch GL]

→ Diese Lehen erhält 1495 Wolfgang Lemlin, der noch nicht volljährige Sohn des seligen Volmar Lemlin.

 •  10.3.1479, Heidelberg: Pfalzgraf Philipp, Kurfürst etc., entscheidet durch sein Hofgericht.... (die Richter werden aufgezählt)... in einer Streitsache zwischen Schultheiß, Gericht und ganzer Gemeinde zu Böckingen einerseits und Volmar Lemlin als Vormund seines Brudesohnes andrerseits wegen eines Wörds oder Weidachs, das Lemlin in Nutzung hatte, das aber durch Wirkund des Neckar, wie die Böckinger sagen, an der Böckinger Eigentum anwuchs, während Volmar sagt, dies sei durch Brechen und Abgraben eines Fachs von Seiten der Heilbronner mit Absicht veranlasst worden. Volmar beruft sich auf ein Urteil Konrads von Stammheim (von 1426), nach welchem Heilbronn jenes Fach wieder bauen sollte,was aber nur "lidderlich" ausgeführt worden sei. Nach Volmars Angabe brachte sein Bruder (Anm.: dieser hieß gleichfalls Volmar) Horkheim (Anm.: das Schloss) vor etwa 20 Jahren an sich. Es wird entschieden, dass das Wörd den Böckingern gehören soll, wogegen Volmar an den Kaiser appelliert.
[St.A. Heilbronn I, Böckingen, Or., Pg., mit Siegel. - Laut Moriz v.Rauch: Urk'buch der Stadt Heilbronn Bd.2 = Württ. Gesch'quellen Bd.15, Stgt 1913, S.223 Regest 1261]

 •  10.12.1481: Der Prozess geht weiter zwischen Gemeinde Böckingen und anderen Besitzern des Fischwassers. Es wird auf den gegen Volmar Lemlin gewonnenen Prozess vom Jahr 1479 verwiesen.
[Rauch, wie eben, S.268 Regest 1326]

 •  1479-1486: Wegen des Wörths und der Alluvien bei Böckingen gab es einen langen Streit zwischen der Gemeinde Böckingen und Vollmar Lemlin, der sich mit den Fischern zu Horkheim vereinigt hatte. Der Streit wurde zu Gunsten der Gemeinde Böckingen teils durch das pfälzische Hofgericht, teils durch ein eigenes kaiserliches Kommissionsgericht entschieden.
[Carl Jäger: Gesch. d. Stadt Heilbronn, Heilbronn 1828, Bd.1 S.256]

 •  1484: Ich, Volmar Lemlin und Margarethe von Venningen, eelich gemechte, zu Uchtersheim gesessen und darzu auch zum trost Anna Landschadin, miner lieben Hussfraw selig, unser kynde, altfordern und nachkommen, ... stiften ... Darzu begabeb wir obgenannte eheliche gemechte unsere obbestimmte gelegenen Hof, der von Hans von Venningen in Zuzenhausen um 200 fl an Volmar Lemlin verpfändet ist. - Zeuge ist Hans Lemlin, unser lieber Vetter. - Der Brief ist gegeben an St.Margareten, der heil. jungfrawentag 1484.
[C.W.F.L.Stocker: Eichtersheim. Freiburger Diözesanarchiv Bd.27, 1899, S.271. - GL 1975]
[Robert Irschlinger: Die Aufzeichnungen des Hans Ulrich Landschad von Steinach über sein Geschlecht; in: Zschr. f.d.Gesch.d. Oberrheins Bd.86, Karlsruhe 1934, S.239f. - GL 1977]
[E.Heyck: Freiherrl. v.Venningsches Archiv zu Eichtersheim; in: Zschr. f.d.Gesch.d. Oberrheins Bd.50, NF Bd.11, Karlsruhe 1896, S. m 107. - GL 1976]

 •  1485 schlichtet Blicker Landschad einen Streit über Weidgerechtigkeiten zwischen den Hirschhornern und Landschads Schwager Volmar Lemlin.
[Mitt.d.bad.Hist.Komm. 29 S.m35, und St.A.Würzbg Mainz. Urk. Weltl. Schr. Nr.105, L53. Laut Robert Irschlinger, wie eben, S.236f]

 •  1486, Donnerstag nach Nikolai: Hans v.Gemmingen erkauft von Abt Christoph v.Odenheim seine von Vollmar Lemlein und Burkhard v.Angeloch erworbene Kelter.
[C.W.F.L.Stocker: Chronik der Familie von Gemmingen, Heidelberg 1865-1880, Bd.2,1 S.41, unter Dorf Michelfeld. - GL 1976]

 •  5.11.1487: Jörg Dietz zu Thalheim stellt dem Heilbronner Klarakloster einen Erblehensrevers aus über dessen Hof zu Talheim. Als Anstößer erwähnt: Raban v.Talheim, Volmar Lemlin, der Heilige, das Heilbronner Spital, Junker Hansen Kind, Junker Dieter v.Talheim, das Nonnenkloster Lauffen, Hans v.Frauenberg, Hans v.Bachenstein. Siegler: Junker Gerhard v.Talheim, Vogt zu Lauffen.
[St.A. Heilbronn IV, Klarakloster 7, Talheim, Or., Pg., mit Siegel. (Außen: Der große Hof.) - Laut Rauch, wie oben, S.192 Regest 1225]

 •  19.7.1488: Jörg v.Venningen, Ritter, Eberhard v.Neipperg, Konrad v.Sickingen, Jörg v.Massenbach, Wilhelm v.Angelloch, Weipecht v.Neuenhaus, Volmar Lemlin d.J., und Schwicker v.Venningen wenden sich an den Rat von Heilbronn und verwenden sich für eine Katherin Stublerin, die vom Rat ausgebotet sei...
[Heilbronn K. 268, Reichsritterschaft XV, Or. - Laut Rauch, wie eben, S.412 Regest 1496]

 •  Nov.1488: Kurfürst Friedrich von der Pfalz beruft eine Versammlung des Kraichgauer Adels nach Heidelberg. Unter den Versammelten werden u.a. aufgeführt: Peter Lämlin; Volmar d.Ä. Lämlin; Volmar d.J. Lämlin.
[siehe Regest bei Peter Lämlin]

 •  Auf einer Bundesversammlung in Gmünd im Januar 1489 wurde dem Grafen Eberhard von Württemberg erklärt, man werde das kaiserliche Mandat vom September im Gehorsam gegen den Kaiser nun dem Kraichgauer adel verkünden. Der Pfalzgraf versuchte es dagegen mit einer Aktion großen Stils. Im Februar berief er eine neue Versammlung der Kraichgauer nach Heidelberg. Es fand sich nur ein Teil ein: das pfalztreue Häuflein der Ritter. Aufgeführt werden: Engelhard v.Neipperg, Hans v.Venningen, Volmar Lemlin, Neithart Horneck, Philipp v.Gemmingen, Hans v.Gemmingen....
[A.G.Kolb: Die Kraichgauer Ritterschaft unter der Regietung des Kurfürsten Philipp von der Pfalz. In: Württ. Vierteljahreshefte für Landesgeschichte, Neue Folge, 19.Jg., Stuttgart 1910. - GL1983]

 •  1494/1495 nach Volmars Tod: Seine Witwe Margarete v.Venningen muss an Volmars Geschwister ein Erbe auszahlen, und zwar an Heinrich Stumpf, der Volmars Schwester Anna geheiratet hatte, und an den v.Bettendorf, der die Tochter von Volmars Bruder Hans geheiratet hatte.

 •  1494: Blicker XIV und Dieter V Landschad, Brüder von Anna Landschad, der ersten Frau von Volmar Lemlin, legen Erbstreitigkeiten bei, die nach dem Tode Volmar Lemlins zwischen dessen zweiter Gemahlin Margarete v.Venningen einerseits entstanden waren sowie andererseits Heinrich Stumpf von Asbach, der Gemahlin (? Abschreibfehler? wohl richtig: des Gemahls) von Volmars Schwester Anna, und Ulrich v.Bettendorf.
[Kr.Archiv Speyer, Kurpfalz Nr.112. - Laut Robert Irschlinger, wie Regest von 1484]

 •  1495: Heinrich Stumpf von Asbach, seine Frau Anna Lemlin und ihr Schwager Philipp v.Bettendorf bekennen, von Margarete v.Venningen in der Erbschaftssache des Volmar Lemlin bezahlt zu sein.
[Zschr. f.d.Gesch. des Oberrheins Bd.61 1907 S.m36 und m38. - GL 1976]

Regesten zu Anna Landschad:

 •  Sie ∞1) mit Hans v.Helmstatt zu Grumbach; ∞2) mit Vollmar Lemplein, erzeugte mit ihm viele Söhne und Töchter. [Irschlinger]
[siehe Regesten von 1484 und 1494]

Regesten zu Ursula Lämlin:

 •  Ursula Lämlin von Thalheim, Ehefrau des 1495 verstorbenen Hans v.Stammheim und Mutter des Wolf v.Stammheim, der 1541 starb und die 1526 gestorbene Magdalena v.Wehingen zur Frau Hatte. Die Enkelin der beiden letzteren, Barbara v.Stammheim, *1543, war die Ehefrau des Christoph v.Degenfeld, Obervogt in Göppingen und württ. Landhofmeister, † 10.3.1604.
[Mtlg W.Korn 1979]
[Württ. Jahrbücher 1884 S.111]

 •  Ihre Eltern sind nicht beurkundet. Da sie "von Thalheim" genannt wird, müsste sie eine Tochter von Volmar d.J. sein. (HDL)

Regesten zu Margarete Lemlin:

 •  8.1.1509 bestätigt Jorg vom Bach, dass er Schloss und Dorf Eichtersheim von Pfalzgraf Philipp zu Lehen erhalten hat, und zwar nach dem Tod von Wolfgang Lemblin und durch Kaufvertrag von dessen Brüdern Hannsen und Volmarn Lemblin.
[Generallandesarchiv Karlsruhe, Sigm.44/ K 22, Urk. vom 8.1.1509. - Fotokopie durch GL 1979]

→ Jorg vom Bach hatte die Lemblin-Tochter Margarethe geheiratet, wie aus folgendem ersichtlich.

 •  9.10.1517: Pfalzgraf Ludwig verleiht Georg v.Bach, der eine Lemlinsche Tochter geheiratet und von Kurpfalz Eichtersheim zuerst als Mannlehen getragen, dies Gut als Erblehen, ihm und seinen Erben männlichen und weiblichen Geschlechts.
1507 war Eichtersheim an die Brüder Hans und Volmar Lemlin verliehen worden.

 •  25.9.1529: Pfalzgraf Ludwig verleiht Eichtersheim an Georg v.Bach aufs neue als Erblehen, mit dem besonderen Anhang, dass wenn Georg v.Bach ohne eheliche Kinder stürbe, das Gut auf seine sonstigen nächsten Erben beiderlei Geschlechts fallen solle, wie ein altes Erblehen.
Von Georg v.Bach kam Eichtersheim dann an seine Witwe Margaretha geb. Lemlin und von dieser auf ihre Base Magdalena v.Venningen.
[E.Heyck: Freiherrl. v.Venningesches Archiv zu Eichtersheim, Bezirksamt Sinsheim. In: Zschr.f.d.Gesch.d.Oberrheins Band 50, NF Bd.11, Karlsruhe 1896, S. m85. - GL 1976]


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