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Volmar Lemlin v924 – zu Horkheim


Eltern: Hb-26/b Volmar d.Ä. Lemlin v918, Agnes v.Bach v921

* 1462

1477 unmündig, 1483-1495 zu Horkheim. Wohl kinderlos.

Regesten:

 •  1477: Volmar Lemblin ist gestorben. Hans Lemblin als Träger Peter und Volmars gebruder des alten Volmars sel. sonen, erhält von Pfalzgraf Philipp Mannlehen zu Mommenheim und Alzey.
[siehe bei 27/a Hans]

 •  1479: Volmar Lemlin als Vormund seines Brudersohnes führt einen Prozeß wegen Böckingen. Der verstorbene Bruder ist Volmar d.Ä., der vor etwa 20 Jahren die Burg Horkheim an sich gebracht hatte. Der Brudersohn, der namentlich nicht erwähnt ist, muss der noch unmündige, etwa um 1462 geborene Volmar sein (HDL).
[siehe bei 26/g Volmar]

 •  2.1.1482: Peter Lemlin und seine Frau Anna von Münchingen verkaufen um 41 Gulden Rheinisch an Peters Bruder Volmar Lemlin d.J. ihr Drittel an allen Heller-, Hühner- und Gänsezinsen zu Horkheim sowie 3 1/2 Eimer Weingült aus Weinbergen auf der Reut in Horkheimer Mark, wie es Peter von seinem Vater Volmar d.Ä. ererbt.

 •  Siegler: der Aussteller und Hans Erer d.J. als Schwager der Ausstellerin.
[St.A. Weinsberg, Horkheim, Or. Pg. mit 2 Siegeln. In: Moriz v.Rauch: Urk'buch d. St, Heilbronn Bd.2 = Württ. Gesch'quellen Bd.15, Stgt 1913, S.272 Regest 1328]
[Urk. u. Akten d. K. Württ. Haus- u. Staatsarchivs, Abt. 1, Württ. Regesten 1301-1500 Teil I, Altwürtt, Stgt 1916. Nr.14556 S.584. - GL]

→ Hiernach ist Volmar 1482 mündig, muss also etwas vor 1465 geboren sein. Jetzt wird er Volmar d.J. genannt, zur Unterscheidung von seinem Onkel Volmar, der bisher d.J. genannt wurde. (HDL)

 •  1483 besitzen Horkheim: Joannes Lemlin und seine Brüder Petrus et Volmarus.
[Schannat. Siehe bei Vater Volmar, Regest von 1470]

 •  17.4.1483 verkauft Peter Lemlin einen Hof zu Horkheim. Unter den Wärbürgen ist Volmar Lemlin, Peters Bruder. Volmar ist auch unter den Anstoßern erwähnt; er hat also einen Besitz, der an den verkauften Hof grenzt.

 •  16.12.1483 verkauft Peter Lemlin zwei Höfe zu Horkheim. Unter den Währbürgen ist Volmar Lemlin, Peters Bruder.
[siehe bei Peter Lemlin]

 •  24.4.1486: Wilhelm von Wellwart hat von Hans, Peter und Volmar Lemlin einen Teil des Sachsenheimer Viertels gekauft und übernimmt damit die Schuld von 1000 fl an Speier.
[Württ. Archiv-Inventare Heft 4, 1913: Die Pfarr- und Gemeinde-Registraturen der Oberämter Backnang, Besigheim, Cannstatt; S.21 Städt. Archiv Bönnigheim Urk. Nr. 13. - GL 1979]

 •  2.6.1495: Adam Gluck, zu Horkheim gesessen, verkauft an Bürgermeister und Rat zu Heilbronn um 6 1/2 Gulden seinen 3/4 Morgen großen Acker auf Horkheimer Mark an der Schotzach zwischen Konrad Stauds und Hans Merklins Hofgütern, die diese von Volmar Lemlin innehaben.
[Moriz v.Rauch: Urk'buch d. St. Heilbronn Bd.2 = Württ. Gesch'quellen Bd.15, Stgt 1913, S.573 Regest 1727. - GL]

→ Danach ist dieser Volmar nicht mehr genannt; er starb wohl kinderlos. Die weiteren Volmar-Lemlin-Urkunden ab 1498 dürften auf seinen Vetter 27/h zu beziehen sein, der zunächst in Thalheim sitzt, dann aber auch Horkheim erbt (HDL).


2008 11 1