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Gottfried Lemlin v950 – zu Thalheim und Horkheim


Eltern: Hb-28/g Volmar Lemlin v946, Barbara von Rinderbach v879

(* etwa ?1535), † vor 1582

1561 Thalheim, 1569 Burg Horkheim Kein Sohn.

∞ mit Ursula von Wöllwarth v995

(* etwa ?1540), † vor 1587

Regesten:

 •  1552/1553 ist Göz Lemlin/Lemblin unter dem Adel am württ. Hofe genannt.
[W.Pfeilsticker: Neues Württ. Dienerbuch, Stgt 1957, Nr.53]

 •  1561 kauft Gottfried Lämlin in Thalheim ein Stück Land zur Vergrößerung seiner Einfahrt.
[Oberamt Heilbronn, wie unten]

 •  1569 ist Besitzer von Horkheim: Godefridus, quondam Volmari lemlin Filius.
[Schannat, siehe Regest von 1470 bei 25/b Volmar]

 •  1572 Thalheimer Dorfsordnung. Die Gerichtsbarkeit, je zum 6ten Teil, haben 1.der deutsche Orden 2.Ludwig von Frauenberg 3.Gottfried Lemlin zu Horkheim 4.Christine von der Leyen 5.Hans Ulrich von Thalheim 6.Rochus Lyhers Erben.
[Internet 2011, Stadtarchiv Heilbronn, Beschreibung Oberamt Heilbronn S.281]

 •  1572 erlässt er mit die Dorfordnung von Thalheim.

 •  1572 vergleicht er sich mit seinem Bruder Philipp über die väterliche Hinterlassenschaft. Er behält 1/6 Mitobrigkeit, darf aber nur 1/12 veräußern oder vertestieren. Auch sichern sich die Brüder ei9nander das Losungsrecht zu.

 •  1582 vergleicht sich Philipp Lämlin mit Ursula Lämlin geb. v.Wöllwarth (das ist Gottfrieds Witwe) über ausgewechselte Güter in Thalheim und Horkheim.

 •  1585 ist Gottfried Lämlin tot und Philipp Lämlin zu Horkheim verkauft sein 1/12 an den Deutschorden, wie er's von seinem Bruder ererbt, samt 4 1/2 Morgen Holz im Jungholz um 1300 fl. und 20 Malter Haber. Er verspricht dabei, nach dem Tode der Witwe seines Bruders auch das dieser überlassene andere 1/12 zu verkaufen.

 •  1587 ist diese Ursula v.Wöllwarth gestorben und Philipp Lämlin verkauft das andere 1/12 Obrigkeit an den Orden um 1000 fl und 10 Malter Haber.
[Württ. Oberamtsbeschr., Oberamt Heilbronn, Bd.2, Stgt 1903, S.475. - GL 1982]
[M.v.Rauch: Der Adel im Kraichgau und dessen Umgebung; in: Zschr. f.d.Gesch. d.Oberrheins NF Bd.39, Karlsruhe 1926, S.445ff. - GL 1976]


2011 9 11