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Friedrich Holzschuher H220 – in Nürnberg


Eltern: Holz-22/b Friedrich Holzschuher H012, Stro-23/a Jutta Stromer H023

(* etwa ?1280), † 1347 in Nürnberg

Senator in Nürnberg, "an der Brucken". 1337-1343 Zeuge bei Gutsverkäufen der Irmel Lemlin.

∞ etwa ?1300 mit Adelheid Ortlieb N544

(* etwa ?1285)

1361 Witwe, macht ihr Testament.

ihre Eltern: Hermann Ortlieb Ne75, (* etwa ?1255)
Senator in Nürnberg. Siehe Ortl-21/e; ∞ mit Adelheid Stromer Ne76, (* etwa ?1255).

Sohn:

1. Berthold, (* etwa ?1300) - Senator Nürnberg, siehe Holz-24/bb

Regesten:

 •  "Friedrich II" Holzschuher, an der Brucken, lebte anno 1343 und wat tot anno 1357 (also † vor 1357). ∞ mit Adelheid Ortlieb, T.v. Herrn Hermann Ortlieb, Senator Nürnberg, ∞ Adelheid geb. Stromer v.Reichenbach. Sie machte als Witwe ihr Testament anno 1381 und stiftete ein Siech-Bette bei St.Johannis zu Nürnberg.

 •  Sein Vater "Seifried II".

 •  Sein Sohn "Berthold III", der 1357 starb.
[Biedermann Tafel 168 D]

Fehlerhinweise:

 •  Dass er Sohn von Seifried II ist, kann zeitlich nicht stimmen. Bie Biedermann ist er Enkel von Friedrich I, und ich vermute, dass er nicht dessen Enkel sondern dessen Sohn ist. (HDL)

 •  Bei Gatterer [laut Bullemer "Groß" S.159] macht Adelheid, Witwe des Friedrich Holzschuher, 1361 ihr Testament. - 1381 laut Biedermann dürfte also ein Fehler sein. (HDL)

>Friedrich Holzschuher als Zeuge für Irmel Lemmel/Lemlein:

 •  26.7.1337 bestätigen Rapot von Kulsheim, der Schultheiß und die Schöppen der Stadt Nürnberg, daß Frau Irmel die Lemlinne von Heinrych von Stein dessen Hof zu Solern als rechtes Eigen gekauft hat. Zeugen: Herr Heinrich Geusmid, Herr Albrecht Snugenhofer, Herr Fritz Holzschuher.
[Bay.HStA München, Urk. KU Seligenporten 1337 VI 26. Fotokopie durch Herrn Leidel 1983]
[Vgl. Regesta sive Rerum Boicarum Autographa Bd.7 München 1838 S.188]
[Vgl. Wilhelm Frhr v.Imhoff: Genealogisches Handbuch der zur Zeit lebenden rats- und gerichtsfähigen Familien der vormaligen Reichsstadt Nürnberg, 9.Forts., Nürnberg 1900 S.256]
[Vgl. VHVO Bd.19/20 1860/1861 Seite 123]

 •  18.10.1341: Irmel die Lemblinne, Bürgerin zu Nürnberg, bestätigt, daß sie ihr Gut zu Sweinowe (= Schweinau, jetzt Nürnberg), das sie von Marquart den Stören gekauft hatte, und auf dem Chunr. der Fridel gesessen hatte, verleiht an Kunegunde des vorgenanten Chunr. Fridels seligen Witibe, und Herman dem Fridel iren Sun, und ihren Erben. Folgt Aufzählung der Abgaben. Ein Teil der Abgaben geht an "minen (= Irmels) Herren den Domprobst zu Bamberg". Zeugen: die ehrsamen Mannen Herr Albrecht Snevenhover und Herr Fridrich der Holtzschuher, die geschworenen Bürger der Stadt Nürnberg.
[Stadtarchiv Nürnberg, Urkunde vom 18.10.1341. - Fotokopie und Transkription durch Gerhard Lemmel 1986. - Die Urkunde befand sich zuvor im Bay.H.St.A. München, von wo sie an das Stadtarchiv Nürnberg abgegeben wurde; lt Mtlg Dr.Leidel, BHStA.]

→ Dieses Gut zu Schweinau gehörte 1318 Paul und Heinrich Weigel.«══

 •  1343 verkaufen Frau Irmel die Lemlinn und Seitz ihr Sohn ihr Gut zu Trawenfelt an Hermann Maurer. Zeugen sind die ehrsamen Mannen Herr Albrecht Snugenhofer, Herr Cunr' Loterpekken und Herr Fritz Holtzschuher.
[Bay.HStsA München, Urk. Nürnberg Reichsstadt Nr.635, Fotokopie durch Hrn Leidel 1983.]
[Vgl. Wilhelm Frhr v.Imhoff: Geneal.Handbuch der z.Zt.lebenden rats- und gerichtsfähigen Familien der vorm. Reichsstadt Nbg, 9.Forts. Nbg 1900 S.256. - Vgl. Herbert E. Lemmel, "Herkunft" S.30, "Kontinuität" S.226.]

→ Es ist nicht ganz sicher, ob sich diese Urkunden auf diesen Fr.Holzschuher beziehen. (HDL)


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