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Jorg Holtzschuher H096 – in Nürnberg


sein Taufname: Georg

Eltern: Holz-27/p Martin Holzschuher H061, Magdalena Löffelholz Ne21

* 1.3.1453, † 23.10.1526

1480 Bürger in Nürnberg. Handelsgesellschaft mit Bergbau in Annaberg, Schneeberg.

∞ 11.1.1476 mit Walpurga Gärtner H145

(* etwa ?1455)

ihre Eltern: Hans Gärtner H146, (* etwa ?1425)
Siehe Meix-28/Ge; ∞ mit Walpurga Meichsner H147, (* etwa ?1430).

Sohn:

1. Georg Holzschuher, * 14.10.1475 - , siehe Holz-29/q

Regesten:

 •  Georg I Holtzschuher, S.v. Martin II ∞ Löffelholz

 •  zog 1470 ins gelobte Land und nach Egypten

 •  kam 1484 in den Rat Nbg, ging wieder heraus anno 1514

 •  starb 23.10.1526

 •  ∞ Walburga Gärtnerin, Herrn Hans Gärtners und Frau Walpurga geb. Meichsnerin Tochter, vermählt 11.1.1476, starb 23.4.1526

 •  Sohn: Georg
[Biedermann Tafel 199]

 •  Georg Holzschuher betrieb zusammen mit Ulrich Erkel d.Ä. in Nürnberg eine Handelsgesellschaft, die zu ihrer Zeit zu den größten Nürnberger Berbau-Unternehmen des Erzgebirges zählte. Dazu gehörte Bergbesitz in Annaberg, Buchholz, Schneeberg. Georgs Anteile gingen später an die Semler über. Der Wert der Anteile, die Ulrich Erkel und die Semler dort erwarben, wurde mit 10.000 fl veranschlagt.
[Herbert E. Lemmel, "Herkunft" S.171]

 •  1478: Der Nürnberger Jorg Holzschuher lässt in Schneeberg Berganteile (1/2 Kux am Rappold und am Heiligen Kreuz) und Leipziger Handelswaren des Nürnberger Bürgers Hans Haller pfänden und anschliessend verkaufen, und zwar in einer Höhe von 2000 fl.
[Werner, MVGN 59 (1972) S.54 Regest 25; 60 (1973) S.165]

 •  1492 verkauft der Nürnberger Bürger Gabriel Holzschuher sein Haus bei dem Innern Frauentor an seinen Vetter Jörg Holzschuher als Vormund von Seiffrid Holzschuher (Sohn von Anton). In diesem Haus hat die Lebküchnerin Margret Lempel, Hausfrau Ulrich Lempels, und ihre Erben, Wohnrecht gegen jährlich 10 Gulden Miete.
[Johann Christoph Gatter: Historia genealogica dominorum Holzschuherorum, Nürnberg 1755, Teil 2 S.220 Urk.189]

 •  22.12.1495: Jorg Holtzschuher, Bürger zu Nürnberg, verkauft an Merten Gewder, auch Bürger zu Nürnberg, 30 Gulden Ewiggeld aus seinem eigenen Hof zu Vach, den er von Hanns Tucher, Hannsen Tuchers seligen Sohn am Treibperg gesessen, erkauft hatte. (Viele Einzelheiten dazu.) - Gesiegelt von Jorg Holtzschuher, Fritz Holtzschuher seinem Bruder, und Michell Lemle seinem Swager.
[Stadtarchiv Nürnberg Urk. 1495 Dez.22. - Kopie durch Dr.Beyerstedt 1993]

→ "Schwager": Jorg Holzschuhers ältere Schwester Ursulsa ist Michel Lemleins Schwiegermutter. Dabei sind Jorg Holzschuher (*1453) und Michel Lemlein (* um 1452/1453) gleich alt.

 •  1497: Georg Hartmann, Bg zu Nbg, verkauft "außer seiner Myll die Ockersmüll genannt, Wohnhauß, Tratmüll, messing Hammer, prennhütten voller ihrer Gerechtigkeit, zu Dorff, Holtzmarckt und Veld und aller annder seiner ein und Zugehörung" an Georg Holzschuher, Bürger und des kleinern Rats zu Nürnberg. Eigenherren dieser Ockersmühle sind der Deutsche Orden und das St.Elisabeth-Spital in Nürnberg. Zeugen: Peter Harstörffer der Jüngere und Michel Lemlein, beide Bürger und Genannte des größern Rats zu Nürnberg.
[Johann Christoph Gatter: Historia genealogica dominorum Holzschuherorum, Nürnberg 1755, Teil 2 S.225 Urk.194.]

 •  31.8.1498: Georg Holtzschucher, Bürger zu Nürnberg, verkauft eine Wiese (zwischen Schweinau und Rottenbach) an die Pfarrkirche zu Fürth, und zwar an Conrad Helt, Pfarrer, Hans Oberndorffer, Amtmann, und die Pfleger Hans Weyler, Hans Hofmann, Haintz Stanng von Fürth, Hans Brunner von Ley. Siegler: die Verkäufer, Peter Harstorffer d.J., und Michael Lemmel, Bürger und Genannte des größeren Rats zu Nürnberg.
[StsA Nbg Almosenamt Urk.Nr.229, online 2015]

 •  1507 macht Kunigunde Münzmeister (Frau des Hans Gartner) ihr Testament. Sie gedenkt ihres verstorbenen Schwagers und ihrer Eltern, die zum Heiligen Grab zu Bamberg begraben sind. Erben sind: "Hanß Münzmeister zu Bamberg ihr Bruder" mit seinen Angehörigen; "Walburg Jerg Holzschuherin"; "Madalena Petrin Im Hoff"; "Catharina Michel Lemblein"; Frau und Kinder des Dr. Heinrich Gartner; eine Linkin aus Schwabach. Die Töchter der Kunigunde Münzmeister, die mit dem Vater Hans Gartner am Schluss genannt sind, waren mit einem Schweinfurter und einem Hessberg verheiratet.
[Stadtbibliothek Nürnberg Hs Amberger 173/2 f.72'. - Laut Herbert E. Lemmel, "Herkunft" S.56f]

 •  Georg Holzschuher, * 1.3.1453, "ist alter Herr gewesen". Sein Sohn: Georg, *14.10.1475. Dessen Sohn: Georg, * 19.8.1509.
[Ernst Zimmer: Gelegenheitsfunde aus astronomischen Handschriften, 2.Forts., Genealogie Bd.9 S.247, Juli 1968]

 •  Georg Holzschuher, S.v. Martin u. Magdal. Löffelholz, † 1526; ∞ mit Walburga Gärtner. Ihr Bruder: Hans Gärtner ∞ Kunigunde Münzmeister (erw.1507).
[Herbert E. Lemmel 1965. - H17;BNL]

Regesten zu Walpurga Meichsner:

 •  Hans Gärtner ∞ Walpurga Meichsnerin, Tochter Walpurga ∞ 1476 mit Gg Holzschuher.
[Biedermann Tafel 199 Holzschuher]

→ Sie muss wohl eine Tochter von Heinrich Meichsner sein, der der erste dieses Namens in Nürnberg ist. (HDL)


2015 5 25