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Salomon Lemmel J012 – Kaufmann in Pleschen


Eltern unbekannt

* um 1806

Kaufmann in Pleschen.

∞ mit Sara Grzymisch J132

(* etwa ?1815)

Kinder:

1. Guttmann Laemmel J131, (* etwa ?1838)
1882 Kaufmann in Pleschen, Konkurs.

2. Israel Lemmel J011, * um 1846
Handelsmann aus Pleschen in Preußen, wandert 1863 von Hamburg nach New York aus.

3. Karl Lämmel J013, (* etwa ?1848)
Jurist, studierte in Berlin und Heidelberg. Dann auf Gut Binenwalde bei Rheinsberg.

∞ (etwa ?1870) mit Johanna Curtius c811

(* etwa ?1840)

ihr Vater: Julius Curtius c812, * 23.6.1802, † 10.3.1849
Schriftsteller und Journalist. Siehe Ju-38/xc

4. Auguste Lemmel J130, * 23.3.1852 in Pleschen

∞ 1878 mit Louis Goldmann J129

(* etwa ?1850)

Regesten:

 •  Salomon Lemmel, * um 1806, Handelsmann in Pleschen, ∞ mit Sara Grzymisch, Tochter:

 •  Auguste Lemmel, * 23.3.1852 in Pleschen, ∞ 1878 mit Louis Goldmann.
[genealogy.net 2014, Familiendatenbank Juden im nördlichen Deutschen Reich]

 •  Danach in Pleschen und wohl Söhne von Salomon: Guttmann, Istael, Karl. (HDL)

Regesten zu Sara Grzymisch:

 •  Wohl ihr Neffe:

 •  Siegfried Grzymisch * 1875 Pleschen, † 1944 Auschwitz, Bezirksrabbiner in Brucsal. [Internet]

Regesten zu Guttmann Laemmel:

 •  1882 Amtsgericht Pleschen: Der Konkurs über das Vermögen des Kaufmanns Guttmann Laemmel ist bestätigt.
[forum ahnenforschung.net 2014]

 •  Sein Vater wahrscheinlcih: Salomon. (HDL)

Regesten zu Israel Lemmel:

 •  Israel Lemmel, 17 Jahre alt, Handelsmann aus Pleschen in Preußen, wandert am 6.9.1863 mit dem Dampfer Eugenia von Hamburg nach New York aus.
[StsA Hamburg, Passagierlisten der Auswandererschiffe, Mtlg 1968. - Und: Auswanderungsakten, Signatur S 13118 No.664 Seite 261, laut H.Frobeen 1987]

Regesten zu Karl Lämmel:

 •  Unter den Abiturienten des Comenius-Gymnasiums in Lissa: Karl Laemmel, geboren in Pleschen, jüdisch, Abitur Ostern 1865, später Geh. Justizrat in Neuruppin.
[Internet 2014, Abiturienten Lissa]

 •  Karl Lemmel, jüdisch, Sohn eines Kaufmannes in Pleschen, studiert Jura in Heidelberg. Er hatte vorher an der Universität Berlin studiert. - Wann? Die Jahreszahl wurde versehentlich nicht abgeschrieben.
[Gustav Toepke und Paul Hintzelmann: Die Matrikel der Universität Heidelberg, 1704-1870, Bände 4-7, 1903-1916. Laut Gerhard Lemmel.]

 •  Carl Lämmel. Auf Gut Binenwalde bei Rheinsberg. Hat sich beim Bau der Neuruppiner Eisenbahn verdient gemacht. Baute ein Haus in Neuruppin, Schinkelstraße 5/6.

 •  Carl Lämmel ∞ Johanna Curtius, kinderlos. Sie adoptierten die Nichte Julie Curtius, später verheiratete Adam.
[Mtlg Ulrike Koeltz 2009]

→ Frühere Nachforschungen, als die Herkunft von Carl Lämmel noch unklar war:

 •  Binenwalde ist nach Zühlen eingepfarrt. Da gibt es im Kirchenbuch keinen Lämmel-Eintrag, nicht mal ein Aufgebot für die Hochzeit, auch keine Geburts-/Tauf-Einträge bis 1880. Wenn Lämmel das Gut besaß, dann lebte die Familie offenbar nicht hier.
[Archivpfleger Köppen, Kirchenkreis Wittstock-Ruppin. Mtlg 2009]

 •  Das Kreisarchiv des Landkreises Ostprignitz-Ruppin in Neuruppin teilt 2009 mit, dass in den dortigen Archivbeständen nichts über Carl Lämmel zu finden ist. [Mtlg Frau Raabe 2009]

→ Zuvor gab es in Neuruppin den Magister Andreas Lämmel, siehe Ns-37/d. Der hatte aber nur zwei Töchter und kann nicht der Großvater dieses Carl Lämmel sein. (HDL)


2015 4 25