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Vater: Ka-29/Sk ... Sellnick K121
(* etwa ?1600), † nach 1663
1617-1663 Frey in Pogauen.
∞ vor 1617 mit Dorothea Dauter K098
(* etwa ?1585)
ihr Vater: Wilhelm Dauter K100, (* etwa ?1550)
1596 Frey in Pogauen. Siehe Ka-29/Da
sie ∞1) (etwa ?1610) mit Jakob Sacherow K099
(* etwa ?1580), † vor 1617
1. ... Sollnick K067, (* etwa ?1625)
Sie lebt noch 1709.
∞ mit Wilhelm Feintel K066
(* etwa ?1620) wohl in Fischhausen, † kurz vor 1666 in Pogauen
Amtsschreiber in Waldau. Zuletzt auf dem Gut Pogauen. Siehe Ka-31/Fe
sein Vater: Wilhelm Feintel K063, (* etwa ?1590)
1636 Mälzenbräuer in Fischhausen. 1639 ist er unter den Bürgern, die den Huldigungseid leisten Siehe Ka-30/Fe
• Georg Sellnick heiratet Dorothea geb. Dauter, Witwe des Jakob Sacherow, der von seinem Schwiegervater Wilhelm Dauter das Gut in Pogauen übernommen hatte. Dorothea ist nicht erbberechtigt, so dass Georg Sellnick 1617 den Hof von 2 1/2 Hufen zu preußischem Recht für 450 thlr kauft.
• 1623 bittet er um ein Pferd, weil ihm der Bär in einem Jahr 5 Pferde gerissen hatte.
• 1623 berichtet der Amtshauptmann in Neuhausen, Balthasar Fuchs, über einen Zwischenfalls mit Sellnick unter Androhung von 30 thlr Strafe und 6 Wochen Gefängnis im Turm und in Fesseln. Es ging darum, dass er seinen Teil der Viehtrift und der Weide umgepflügt hatte. Sellnick wird in Ketten geschlagen, aber auf Bitten seiner Frau zu Pfingsten freigelassen.
• Streit zwischen Georg Sellnick und der Witwe von Jacob Sacherow wegen des Sacherowschen Erbes, das "Sellnick grob und plump an sich bringen will". Es klagen Jacobs Bruder Michel Sacherow, Bürger von Fischhausen, Andreas Banduhn, ein Neffe, und die Witwe Dorothea geb. Tauter/Dauter/Daudert, die mit Georg Sellnick in 2. Ehe verheiratet ist. Sellnick hat im Zusammenhang mit der Heirat tatsächlich das Gut kaufen müssen.
• Das Inventar des Gutes ist aufgezählt: 20 Scheffel Korn, 17 Stück Vieh, 20 Schweine, 3 Schafe, 10 Ziegen, dazu eine Menge totes Inventar, dabei eine alte Rüstung. An Arbeitskräften: 2 Knechte, 1 Hauer, 1 Magd, 1 Hirt.
• 21.1.1647 klagt Georg Selnick beim Amtshauptmann, er habe mit seinem Roßdienst zwei Monate am Seestrand aufgewartet, aber kein "Nachtgeld" bekommen. Das Amt Waldau wird angewiesen, ihn zu bezahlen.
• 1657 bekommt er zur Hochzeit einer Tochter Fische aus den Pogauer Teichen vom Amt bewilligt.
• 1662 sind 6 floren "hinterstellige Gelder" gebucht.
• Seine Herkunft ist unbekannt. Weitere Namensträger:
• 1642 Friedrich Sallnick im Raum Pobethen-Rudau.
• 1642 ein anderer Georg bei Gumbinnen sesshaft, 1622 ist er im Hauptamt Insterburg aufgeführt.
• 1436 gehört ein Eberhard Sallnig im Raum von Caymen zu den Männern, die "den ewigen Frieden beschwören".
[O.Folianten 12677;78; 11754, - EM 102 a3-b3 †d3; j4; b2; Paket 2888, 2882, 2908. Mtlg H.Walsdorff 1983]
[weiteres siehe beim Schwiegersohn Wilhelm Feintel]