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Wilhelm Feintel K066 – Amtsschreiber in Waldau


Vater: Ka-30/Fe Wilhelm Feintel K063

(* etwa ?1620) wohl in Fischhausen, † kurz vor 1666 in Pogauen

Amtsschreiber in Waldau. Zuletzt auf dem Gut Pogauen.

∞ mit ... Sollnick K067

(* etwa ?1625)

Sie lebt noch 1709.

ihre Eltern: Georg Sollnick/Selnick K097, (* etwa ?1600), † nach 1663
1617-1663 Frey in Pogauen. Siehe Ka-30/Sk; ∞ vor 1617 mit Dorothea Dauter K098, (* etwa ?1585) (Sie ∞1) (etwa ?1610) mit Jakob Sacherow K099, (* etwa ?1580), † vor 1617).

Kinder:

1. ... Feintel K068, (* etwa ?1645)

∞ 1667 mit Andreas Freyhube K069

(* etwa ?1640), † vor 1686

2. ... Feintel K266, (* etwa ?1650)
Tochter von Wilhelm Feintel, der Amtsschreiber in Waldau war und sich den Frey-Hof in Pogauen verschaffte.

∞ vor 1672 mit Michael Kadgiehn/Kaddegiehn K265

(* etwa ?1645), † vor 1701 in Pogauen

Er erwirbt 1681 das Frey-Gut Pogauen. 1701 werden dort des seel. Kaddegiehnen Erben erwähnt. Siehe Ka-32/h

sein Vater: Michel Kadegien K962, (* etwa ?1615)
1654-1669 Krüger in Duhnau. Siehe Ka-31/s

Regesten:

 •  Mehrere Töchter, denn 1709 ist seine "älteste" Tochter erwähnt.

 •  Das Gut Pogauen gehörte bis 1663 dem Georg Sollnick. Zwischen 1663-1666 fehlen Angaben. Seit 1666 gehört das Gut Wilhelm Feintels Erben, die bis 1711 das Gut verwalten. Sie sind 1709 genannt: Ehegattin und älteste Tochter, welche an den Frey (Huben? oder ähnlich) verheiratet gewesen. Der Name "Feintels Erben" wird von 1666 bis 1713 zu Feindels, Fentels, Hantels, Handels, Frentzels Erben entstellt, wohl durch wiederholtes fehlerhaftes Abschreiben der jeweils vorjährigen Angaben.
[Archivlager Göttingen, Amtsrechnungen des Amtes Waldau, O.Folianten 11711-11870; laut Gerhard Lemmel]

 •  Wilhelm Feintel war Amtsschreiber in Waldau und verschaffte sich von da aus den Hof in Pogauen. Von seinen Töchtern heiratete die eine Vaters Nachfolger, den Amtsschreiber Andreas Freyhube (1667), der vor 1686 starb. Er selbst war mit einer Tochter von Georg Sellnick verheiratet. Er ist vermutlich in Fischhausen geboren, wo 1636 ein Wilhelm Feintel Mälzenbräuer war und auch eine Bude besass [APG Bd.2 94], und er gehörte 1639 zu den Bürgern, die den Huldigungseid leisten [S.O.45/13]. Der Grossvater war auch schon Amtsschreiber gewesen und ist 1584 ins Amt Rhein und vier Jahre später, am 6.6.1588 ins Amt Sehesten verpflichtet [Ost.Fol.13037]; auch er hiess Wilhelm Feintel, seine Herklunft ist nicht genannt.
[Mtlg Helmut Walsdorff 1983]


2010 6 6