| L-38/m | zur Stammtafel L | L-38/m |
sein Taufname: Johann Gottlieb
Eltern: L-37/m Gottlieb Lemmel 19, Johanna Steinbach 20
* 9.6.1808 in Johannisburg, † 23.6.1887 in Kolberg
1826 Tischler in Lötzen. 1839/40 in Berlin, 1842 in Spandau. Steuereinnehmer, 1850 in Darkehmen, 1851 in Friedrichshof, dann Osterode, 1868/71 in Arys. Stirbt 1887 in Kolberg.
∞ um 1837 in Spandau mit Pauline Rotte 402
* 28.1.1813 in Königsberg/Pr., † 17.8.1893 in Kolberg
1. Carl 412, (* etwa ?1838), † jung in Berlin
2. Wilhelm, * 9.9.1839 - Zugführer in Ostpreußen, siehe L-39/l
3. Paul, * 1.12.1840 - Bahnbeamter in Westfalen, siehe L-39/m
4. Emil, * 11.5.1842 - Bahnbeamter Danzig, Kolberg, Dessau, siehe L-39/n
5. Hermann 413, (* etwa ?1843), † jung in Spandau
6. Louis, * 1.6.1844 - Beamter in Königsberg und Zossen, siehe L-39/o
7. Agnes, * 21.1.1846 - ∞ Matthes, in Insterburg, siehe L-39/om
8. Elisabeth, * 21.5.1847 - ∞ Koritkowski/Hennig, siehe L-39/ow
9. Julius 414, (* etwa ?1848), † jung in Friedrichshof
10. Julius, * 16.2.1850 - Ökonom in Schwetz, siehe L-39/p
• Nach dem frühen Tod des Vaters (1815) ging er zu seinem Onkel August Lemmel nach Lötzen in die Tischlerlehre. Am 22.4.1826 wird er in Lötzen als Tischlergeselle eingeschrieben.
• 22.4.1826 in Lötzen: Der hiesige Tischlermeister und Eltermann des Tischler Gewerks namens August Lemmel erschien und lässt sich nachstehend aus: Mein Bruder, der verstorbene Tischlermeister Gottlieb Laemmel zu Johannisburg hinterließ einen Sohn namens Gottlieb Laemmel; ich habe letzterm in der Tischler Profession den Unterricht erteilt; selbiger hat in seiner Lehrzeit gute Fortschritte gemacht, so dass er als tüchtiger Tischler Gesell bei jedem Meister seines erlernten Gewerbes bestehen, sich übrigens gut geführt, und schließlich muss ich bitten, ihn als Geselle in diesem Protocoll Buch zu notieren. Die Ein- und Ausschreibegebühren sowie auch Stempel sind bezahlt...
[Tischlerinnungsakten Lötzen. - Gerhard Lemmel um 1935, C5; auch Abschrift von Erich Lemmel]
• In Heinz Lemmels Familiengeschichte von 1937 ist er als Steuereinnehmer in Darkehmen angegeben. Wann er den Tischlerberuf aufgab und Steuereinnehmer wurde, ist nicht bekannt. Nach dem Ort seiner Heirat und den Geburtsdaten der Kinder (soweit bekannt) war er um 1837 in Spandau, 1839/40 in Berlin, 1842 in Spandau, 1850 in Darkehmen, 1851 in Friedrichshof, dann in Osterode. Von den 4 jung gestorbenen Söhnen ist das Geburtsjahr nicht bekannt; von ihnen ist bei Heinz Lemmel nur der Sterbeort angegeben; danach habe ich sie ungefähr in die Kinderreihe eingeordnet, aber die Reihenfolge bleibt unsicher (HDL).
[Soweit nicht anders angegeben alles laut Heinz Lemmel: Familie Lemmel aus Lötzen, Privatdruck 1937]
• 1868: "Lemmel" wird zum Steuererheber in Arys ernannt, anstelle des verstorbenen Schiedsmannes. - 1869: "Lemmel", Steuer-Einnehmer in Arys, wird zum Schiedsmann für 1869/71 bestellt.
[Amtsblatt Gumbinnen, nach dem Nachlaß Moeller Bd.35 im Staatlichen Archivlager Göttingen, laut Gerhard Lemmel.] Und:
[Sonderschrift Nr.70 des VfFOW, Hamburg 1992]
[Die Sterbedaten der Ehefrau lauten bei Heinz Lemmel: † 17.8.1893 in Kolberg; hingegen heißt es im Deutschen Geschlechterbuch von 1910: † 18.7.1892 in Königsberg in der Neumark. - Was ist richtig?]