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Julius Lemmel 409 – Ökonom in Schwetz


sein Taufname: Julius Otto

Eltern: L-38/m Gottlieb Lemmel 401, Pauline Rotte 402

* 16.2.1850 in Darkehmen in Ostpreußen, † 26.7.1888 in Neustadt in Westpreußen

Ökonom der Irrenanstalt in Schwetz in Westpreußen.

∞ 1875 in Königsberg/Pr. mit Auguste Lemmel 421 (Taufname: Auguste Henriette)

* 30.6.1849 in Lötzen, † 4.9.1916 in Schwetz

ihre Eltern: Friedrich Lemmel 596 (Taufname: Christian Friedrich), * 26.5.1802 in Lötzen, † 24.5.1860 in Lötzen
Tischlermeister in Lötzen. Starb 1860 an Trunksucht. Siehe L-38/b; ∞ 25.11.1842 in Lötzen mit Friederike Balda 597, * um 1808, † 22.4.1856 in Lötzen
Aus ihrer ersten Ehe stammen wahrscheinlich mindestens zwei Kinder. - 1856 stirbt sie an Lungenschwindsucht. (Sie ∞1) ∞1) mit Samuel Justkowski 650, (* etwa ?1800), † vor 1842
Tischlermeister aus Siewen.).

Kinder:

1. Liesbeth, * 9.9.1876 - Dentistin, ∞ Scheunemann, siehe L-40/pa

2. Leopold, * 3.1.1878 - Kaufmann in Stettin, siehe L-40/pe

3. Martha, * 26.8.1879 - ∞ Schütze, in Prenzlau, siehe L-40/ps

4. Pauline, * 2.4.1881 - ∞ Dickmann, in Landsberg/Warthe, siehe L-40/pt

5. Johanna, * 7.11.1882 - ∞ Bergmann, in Homberg, siehe L-40/pv

6. Fritz Lemmel 594, * 15.12.1883 in Neustadt/Westpreußen
Konditor, 1900 nach USA ausgewandert. Weiterer Verbleib und Kinder unbekannt.

7. Margarethe Lemmel 595, * 26.11.1886 in Schwetz, † 19.4.1904 in Schwetz

Regesten:

 •  Nach den Geburtsdaten der Kinder 1876 in Königsberg/Pr., 1878/79 in Preußisch Stargard südlich von Danzig, 1881/82 in Danzig, 1883 in Neustadt in Westpreußen, 1886 in Schwetz.

 •  Sergeant im 1. Leibhusaren-Regiment Nr. 1.

 •  Ökonom der Irrenanstalt in Schwetz in Westpreußen.

Regesten zu Friederike Balda:

 •  Die Weißgerberwitwe Eleonore Balda geborene Kowalewsky besaß in Lötzen ein Bürgerhaus mit Garten (Nr. 9 1/2 Rep.Nr.11) und war vor 1832 gestorben. Sie hinterließ ihren zweiten Ehemann, den Gerber Jentkowsky, und majorenne Erben, hatte jedoch schon zu Lebzeiten an ihre unverheiratete Tochter Friederike Balda das Haus abgetreten, das diese 1832 besitzt.
[Helmut Meye: Der Haus- und Grundbesitz der Stadt Lötzen im Jahre 1832. In: Lötzener Zeitung, Beilage "Aus der Heimat", 6.Jg. 1939, S.35ff. Nachdruck in: Reinhold Heling: Lötzener Fragmente, Sonderschrift Nr.32 des Vereins f.Famf'g in O.u.W.-preußen, Hamburg 1976, S.128]


2008 6 23