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ihr Taufname: Elise Marie Clara
Eltern: L-38/y Wilhelm Lemmel 51, Bertha Friederike Möhle 263
* 9.3.1853 in Berlin, † 28.3.1898 in Berlin
∞ 19.12.1871 in Berlin mit Wilhelm Bönnhoff 50
* 17.12.1836 in Bommern in Westfalen, † 7.1.1910 in Berlin
Brauereibesitzer in Berlin.
seine Eltern: Peter Bönnhoff 272 (Taufname: Johann Caspar Heinrich Peter), * 14.5.1803 in Bommern, † 21.5.1884 in Bommern
Siehe L-38/Bo; ∞ 19.11.1831 mit Sybilla Katharina Schürmann genannt Hovermann 261, * 11.11.1800 in Bommern, † 30.1.1850 in Bommern.
1. Wilhelm Bönnhoff, * 27.11.1872 - Bierbrauer in Berlin, siehe L-40/y
2. Frieda Sybilla Margarethe Bönnhoff 268, * 6.1.1874 in Berlin, † 26.5.1874 in Berlin
3. Elsa Bönnhoff, * 4.5.1875 - ∞ Martin, in Berlin, siehe L-40/ye
4. Clara Bönnhoff, * 25.2.1876 - ∞ Roemert, in Berlin, siehe L-40/yi
5. Bruno Bönnhoff, * 8.12.1879 - Amtsvorsteher in Berlin, siehe L-40/yo
6. Walter Bönnhoff 271, * 31.1.1886 in Berlin, (sein Taufname: Walter Rudolf Wilhelm )
1936 zweimal geschieden, kinderlos, in 3. Ehe verheiratet. Kaufmann in Berlin-Charlottenburg, Spandauer Chaussee, Siedlung Sonntagsfrieden 223.
[Laut Heinz Lemmel: Familie Lemmel aus Lötzen, 1937; und Gen.Hdb.bürg.Fam. Bd.14 S.1-2.]
• Bei Heinz Lemmel und in Gen.Hdb.bürg.Fam. Bd.17 S.369 ist ihr Rufname Clara. Laut ihrer Urenkelin Inge Höfler ist das ein Druckfehler, und der richtige Rufname ist Marie.
• Bei Heinz Lämmel und in Gen.Hdb.bürg.Fam. Bd.17 S.369 ist ihre Heirat am 19.12.1871; jedoch am 16.12.1871 laut Gen.Hdb.bürg.Fam. Bd.13 S.409.
• Laut Heinz Lemmel gab es am 8.11.1904 in Berlin eine Doppelhochzeit: Zwei Brüder Bönnhoff, Söhne von Marie Lemmel, heirateten gleichzeitig zwei Schwestern Frömchen.
[Mtlg Inge Höfler 1986]
• 2.3.1876: Der Braumeister Wilhelm Bönnhoff in Berlin, Schulzendorfer Str. 3a, ev., zeigt an, dass seine Frau Clara geb. Lemmel in seiner Wohnung am 25.2.1876 eine Tochter geboren habe, welche die Vornamen Clara Sybilla Jenny erhalten habe.
[Urk. Standesamt Berlin XIII, ausgestellt 1899]
• Wilhelm Bönnhoff ging als Brauerei-Lehrling von Bommern nach Berlin und konnte dort die Brauerei seines kinderlosen Lehrmeisters übernehmen. Er wirtschaftete gut, so dass die Brauerei beträchtlich wuchs. Zusätzlich spekulierte er erfolgreich mit Aktien, so dass er zuletzt mehrfacher Millionär war. Jedes seiner 5 Kinder bekam aus dem Erbe 500.000 Goldmark.
• Wilhelm Bönnhoff kaufte 1880 auf 100 Jahre ein Erbbegräbnis auf dem Luisenstädtischen Friedhof in der Hasenheide in Berlin. Es wurde ein 4 x 17 Meter großer griechischer Tempel errichtet mit einer Gruft, in der die Särge stehen, und mit einem etwa 2 1/2 Meter großen bronzenen Engel. Es sind Gedenktafeln für Wilhelm Bönnhoff und seine Frau geb. Lemmel, sowie für etliche Bönnhoff, Frömchen und Roemert. Die Anlage gilt als kulturell wertvoll und wird jetzt von der Stadt Berlin erhalten. Eine Bronzetafel wurde bereits gestohlen.
[Mtlg Inge Höfler 1986]