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Mathias Lemmel - König Sigmunds Schatzmeister

Sein Siegel 1416 in Avignon
Geboren um 1350, wohl in Prag als Sohn des aus Bamberg gekommenen Kaufmanns Werner Lemmel/Lembel.
1380 verkauft er ein Haus in der Kupferbergbaustadt Kolin östlich von Prag.
1396-1400 in Prag, wo er mehrere Häuser besitzt. Eins hat er mit seinem Wappentier, einem Lamm, bemalt: "domus ubi agnus est depictus".
1396 erwähnt im Zusammenhang mit "des romischen kunigs (Wenzel) hofschreiber". 1401 verlässt er Prag, wohl im Zusammenhang mit Wenzels Absetzung als deutscher König.
1401-1410 wohl in Breslau.
1412 in Ofen als Schatzmeister (Triselier) König Sigmunds, der 1410 deutscher König wurde. 1418 auch sein Kammerschreiber. In seinem Gefolge 1416 in Avignon, Leeds, Dortrecht, 1417-1418 beim Konzil in Konstanz, dann in Ulm, Dezember 1418 und Januar 1419 in Passau. September 1422 in Nürnberg und Regensburg, 1423-1424 in Ofen, März 1426 in Preßburg. Als Schatzmeister wohl auch Hüter der Reichskleinodien, die 1423 von Ofen in die Obhut der Reichsstadt Nürnberg transferiert werden.

zu seinem "Familienblatt" mit Urkundenregesten und Quellenangaben
zum ausführlichen Text über die Bamberger Lemmel in Böhmen und Ungarn