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Ulrich Lemel n616 – Meister in Nürnberg


wahrscheinlich Vater: N-24/h H. Lemlein n615

(* etwa ?1350)

1388 Ulrich Lemel Handwerksmeister in Nürnberg. 1397 Ulrich Lembel in Nürnberg.

Sohn:

1. ... Lemlein n996, (* etwa ?1385)
1419 in Nürnberg: ein Haus da der Lemlein innesitzt.

Regesten:

 •  1388: Ulrich Lemel in einer Liste Nürnberger Handwerksmeister.
[Staatsarchiv Nürnberg, Handschrift Repertorium 52 b Nr.303 fol. 82 b, Nürnberger Meisterbuch anno 1370-1383(1386): Liste der Nürnberger Handwerksmeister. Mit Nachträgen von anderer Hand. - Laut Charlotte Scheffler-Erhard: Alt-Nürnberger Namenbuch, in: Nürnberger Forschungen Bd.5, Nürnberg 1959, S.207.]

 •  1397: Ulrich Lembel im Nürnberger Losungsbuch.
[Mathias Lex: Nürnberger Personennamenbuch 1300-1500, unveröffentlichte Handschrift vom März 1864, Stadtarchiv Nürnberg Nr.159 Quart, im 2. Weltkrieg vernichtet. - Laut Charlotte Scheffler-Erhard: Alt-Nürnberger Namenbuch, in: Nürnberger Forschungen Bd.5, Nürnberg 1959, S.207.]

 •  Um 1400 sitzt "der Lemlein" in einem Haus des Deutschen Ordens und zahlt 12 hlr und 1/2 Vasshun (im Vergleich zu anderen ein kleines Haus). Zu datieren zwischen 1393 und 1409. Diese Häuser des Deutschen Ordens liegen in der Nürnberger Südwestvorstadt zwischen der älteren inneren Stadtmauer am Kornmarkt und dem damals wegen Hochwassergefahr noch unbebauten Kreuzgassengelände.
[Gerhard Pfeiffer: Die ältesten Urbare der Deutschordens-Kommende Nürnberg, Neustadt/Aisch 1981, S.181. Nürnberger Hauszinsregister des D.O. - GL 1984 und IH]

 •  Im einzelnen: Albrecht Lebküchner zahlt an den Deutschen Orden Abgaben für ein Haus "da der Lemlein innesitzt". Es muss ein kleineres Haus sein, denn für Lemleins Haus zahlt er 12 hlr, während er für ein anderes haus "darinne der flaschensmid sitzt" 60 hlr zahlt. An anderer Stelle ist von "domus Lemleins" die Rede.
[Nürnberger Hauszinsregister des Deutschen Ordens. (Druck wo und wann nicht notiert) Seite 181 Nr.107 Fußnote. - IH]


2008 2 9