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Steffan Lämel/Lemmel n504 – zu Reichertshofen, Pfleger zu Wolfstein und Parsberg


Eltern: N-26/e Paul Lemel n503, Angnes .... n507

(* etwa ?1425), † zwischen 1483/1490

Zu Reichertshofen. 1464 Pfleger zu Wolfstein. 1472-1480 Pfleger zu Parsberg. - Kinderlos. 1490 seine Witwe als Stifterin.

Regesten:

 •  1464 ist Steffan Lemel, Pfleger zu Wolfstein, Mitsiegler bei dem Verkauf einer Wiese an die Kirche zu Hengg und Posspaur.

 •  1464 ist Stephan Lemmel, Pfleger auf dem hinteren Wolfstein, Mitsiegler in einer Urkunde über einen Hof zu Anzenhofen.

 •  1465 wird ein Hof in Willenhofen an der Strasse nach Hembaur, der von Pauls Lembl und dessen Sohn Steffan zu Reckershofen gekauft worden ist, weiterverkauft.

 •  1476: Steffan Läml zu Reygerczhofen, Pfleger zu Parsberg, ist Siegler bei dem Verkauf eines Hofes zu Willenhofen.

 •  1480: Wolfgang von Parsberg und Steffan Lämel sind Siegler bei einem Verkauf, der ein Gut zu Tarshoffen betrifft; unter den Geschäftszeugen ist Steffan Lämell, Pfleger zu Parsberg.

 •  1483 ist Steffan Lemell, auch Lömel, zu Reikershofen als Teidinger (Kaufleute) bei einem Verkauf eines Hofes genannt.
[HSA München, Gerichtsurkunden; - 1464 Neumarkt/Pfalz Nr.94 Signatur jetzt Oberpfalz 1519; - 1464 Sulzburg/Pfalz Nr.348 Sign. jetzt Oberpfalz 2230; - 1465 Parsberg/Pfalz Nr.46; - 1476 Neumarkt/Pfalz Nr.601; - 1480 Parsberg/Pfalz Nr.64; - 1483 Neumarkt/Pfalz Nr.110 Signatur jetzt Pfalz Neuburg, Varia Neoburgica 1639.]

 •  18.12.1472: Verkaufsurkunde der Pfarrei Klapfenberg, Dekanat Velburg. Bürgen sind die edlen und vesten Stephan Lempel, Pfleger zu Parsberg, und Heinrich Liebenecker, Pfleger zu Luppurg. Siegler: der Verkäufer (nicht genannt) und die Bürgen. (Der Verkäufer ist Hans von Parsberg. - GF)
[Franz Xaver Buchner: Archivinventare der katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt. München/Leipzig 1918. Reihe: Inventare fränkischer Archive. S.610 Nr.7b.]

 •  5.4.1473: Klage der Barbara Widenhainz wegen eines Hofes zu Regendorff. Gegen Ende: "So hatt Stefan Lemel des Christopherus Schreibger Fürleger ...
[Staatsarchiv Amberg, Register zu Sulzbach Stadt- und Landgericht S.133, staatseigene Urkunden Nr.2242. - IH 1978]

 •  1475 Heinrich Liebenfelther, Pfleger zu Lupburg, und Steffan Lambl, Pfleger zu Parsberg.
[Staatsarchiv Amberg, Reichsherrschaft Parsberg Nr.26, eine 1725 angefertigte Abschrift eines Kaufbriefes von 1475. - Kopie durch IH]

 •  1475 Stephan Lambl erwähnt.

 •  1480 ist Stephan Lämel Pfleger von Parsberg.
[Bl.d.Bay.Vereins f.Fam'kde Jg.1929 S.4. L.Gernhardt: Parsbergische Familiennamen. - Ohne genaue Quellenangaben, zumeist aus Urkundenbeständen des Staatsarchives in Bamberg.]

 •  Stephan Lemel, der sich seit dem Ankauf der Hofmark "Lemel zu Reichertshofen" nannte, blieb bis 1500 im Besitz der Rechte und Güter der Herren von Reichertshofen. 1500 ging die Hofmark an die Garheimer über.
["Wie's Daheim ist. - Nordgaublätter. Heimatblätter für den Bezirk Neumarkt, Beilngries, Parsberg, circa 1992. - Mtlg I. Höfler-Lemmel, näheres nicht notiert.]

 •  1490 stiftet Lämlin (wohl Stefans Witwe, im Index unrichtig unter "Lämmlein, K" angegeben) 2 Gulden Ewiggeld an die Liebfrauenmesse an der Pfarrkirche St.Johannes in Neumarkt.

 •  Um 1490/1491 stiftet Frau Lemlin in die Gruft der (heute nicht mehr bestehenden) Kirche St.Georg in Neumarkt ein ewiges Licht, das der Rat mit 20 Pfund 6 ß und 20 Pfennig ablöste.
[Karl Ried: Neumarkt i.d.Oberpfalz, Neumarkt 1960, S.228: HSA München B 25,70; und S.278: Pfarrarchiv Neumarkt, Kirchenrechnung St.Georg 1490/1491.]


2017 7 18