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Ludwig Andreas Lemblin n653 – zu Rennertshofen, Württemb.Rat


Eltern: Ren-30/c Wolf Heinrich Lemblin zu Rennertshofen n649, Appollonia Tettenheim/Dätenheim n693

getauft 26.1.1578 in Neuburg, † 29.3.1635

Zu Rennertshofen, Pfleger zu Reichertshofen. Aktiver Protes- tant. Württembergischer Kriegsrat. Ab 1626 Obervogt von Möckmühl, Weinsberg, Neuenstadt. Grabplatte in Worms.

∞ vor 1610 mit Sabina von Pappenheim n687

(* etwa ?1585)

ihr Vater: Heinrich Burkhard von Pappenheim n868, (* etwa ?1550)
Marschall von Pappenheim.

Kinder:

1. Anna Sabina Lämblin n066, (* etwa ?1610), † 1675
Seit 1651 Äbtissin des lutherischen Reichsstiftes Wienen- thal / Oberstenfeld südöstlich von Heilbronn.

2. Beata Apolonia Lämblin n067, (* etwa ?1610/1615)

3. Hans Heinrich Lämblin von Reinartshofen n660, (* etwa ?1615)
1633 in Möckmühl. Sein weiterer Verbleib ist nicht bekannt.

4. Maria Constantia Lämblein n068, getauft 2.3.1616 in Rennertshofen

5. Ernst Friedrich Lemle zu Rennertshofen, (* etwa ?1619) - Freiherr, Neuburgischer Landvogt, siehe Ren-32/a

Regesten:

 •  Zusammenfassung:

 •  1594 Hofjunker, 1603 Neuburger Cammer-Junker.

 •  Von und zu Rennertshofen, 1608-1616 Pfleger zu Reichertshofen bei Ingolstadt.

 •  1613 Landschaftskommissär.

 •  1615 Teilnehmer eines religiösen Streitgespräches in Neuburg. Danach wandern viele Protestanten aus.

 •  Ab 1617-1629 in württembergischen Diensten: Oberrat, Kriegsrat, Haushofmeister des württ.Hofstaates u.a.; er behält aber seinen Sitz Rennertshofen bei Neuburg, wobei ihm freilich der württembergische Herzog 1624 den Besuch des Neuburger Landtags verwehrt.

 •  1620 in Prag als Abgesandter der evangelischen Union.

 •  Dann Obervogt (Oberamtmann) ab 1626 von Möckmühl und Weinsberg, ab 1629 von Neuenstadt (O.A.Neckarsulm).

→ Volmar Lemlin zu Horkheim aus dem Heilbronner Lemlin-Stamm ist 1537-1552 Amtmann von Weinsberg und 1548-1556 Amtmann von Möckmühl. Ab 1630 ist Amtmann zu Weinsberg und Möckmühl Ludwig Andreas Lemblin zu Rennertshofen; sein Bruder Philipp Wolf Lemlin wird 1610 Hauptmann, dann Besitzer von Horkheim. Zwischen diesen beiden Lemlin-Stämmen gibt es keine Verwandtschaft. - 1984 schickte ich die Aufzeichnungen zu Volmar Lemlin und Ludwig Andreas Lämblin an das Stadtarchiv von Möckmühl, wo sie im Ordner B I/1984 lagern. (HDL)

 •  Regesten:

 •  Um 1550 waren die Adligen keine eifrigen Anhänger der Reformation. Erst ihre Söhne und Erben waren mit wenigen Ausnahmen Protestanten, teils sogar sehr eifrieg, wie Ruland von Trugenhofen, Ludwig Andreas Lemlin zu Rennertshofen und Wolf Lorenz Walrab zu Tagmersheim, der Erbe der Herren von Otting.
[Herlein: Dorfleben, S.41]

 •  1594: Ludwig Andreas Lemblein, Hofjunker.
[Internet unter Rennertshofen]

 •  13./14.6.1603: Der Cammer-Junker Ludwig Andreas Lämmel nimmt unter den Pfältzisch-Neuburgischen Räten an der prunkvollen Beisetzung des Markgrafen Georg Friedrich zu Brandenburg-Ansbach in der Klosterkirche Heilsbronn teil.
[Johann Heinrich Falckenstein: Nordgauische Alterthümer, Teil III, Schwabach und Leipzig 1743, S.409ff. - Laut Gerhard Lemmel 1975]
[Johann Ludwig Hocker: Heilsbronnischer Antiquitätenstreit, 1731, S.157; Univ.-Bibl. Göttingen. - GL 1978]

 •  1608-1609 siegelt Ludwig Andreas Lemblein von Rennertzhouven, Pfleger zu Reichartzhouven, bei Verkäufen verschiedener Söldnergütlein.
[HSA München, Ger'urk. Reichertshofen Nr.83, 138, 139]

 •  1613: Ludwig Endres Lemblin zu Reichertshofen als Kommissär gewählt, gegen anfängliche Bedenken des Fürsten. Der Landgraf Philipp Ludwig erbittet von den Landständen finanzielle Unterstützung. Das Ergebnis der Verhandlungen wird u.a. unterschrieben von Ludwig Endres Lemblin zu Reichertshofen. 1616: Die katholische Religion wird wieder eingeführt, und die Stände fügen sich. Der Landmarschall und der Pfleger zu Reichertshofen werden als "die ärgsten Schreier" entlassen.
[Felix Joseph Lipowsky: Geschichte der Landstände von Pfalz-Neuburg, München 1827, S.100, 103, 117. - GL 1976]

 •  Ludwig Andreas Lemlin, Herr zu Rennertshofen, 1612 Pfleger zu Reichertshofen, 1614 Landschaftskommissär. Getauft 26.1.1578 in Neuburg als Sohn von Wolf Heinrich Lemlin ∞ Appollonia von Dätenheimb; heiratet spätestens 1610 Sabina, Tochter des Heinrich Burkhard Marschall von Pappenheim.
[Das Taufbuch der evangelischen Hofkapelle in Neuburg/Donau 1565-1591, in: Bl. d. bay. Landesvereins f. Fam'kde, Bd.9, 25.-27.Jg. 1962-1964, S.181]
[Heirat vor 1610 siehe auch Neuburger Kollektaneenblatt Jg 30 1864 S.88ff]

 •  Andreas Freiher von Lämple, verheiratet mit Sabina Freyn von Pappenheim, hatten einen Sohn: Ernst Friedrich Freiherr von Lämple, der Maria Francisca Freyn von Taxis heiratete.
[Damian Hartard von und zu Hattenstein: Die Hoheit des Teutschen Adels. Fulda 1740. Bd.2 Anhang S.77.]

→ Im Register dieses Buches ist diese Familie Lämple irrtümlich zur Familie Lampel von Krottendorf (Steiermark) gerechnet, die in demselben Anhang auf S.4 vorkommt. Siehe Lampl-Stamm aus Bruck/Mur.

 •  1615 nimmt Ludwig Andreas Lämblin an einem religiösen Streitgespräch teil.

 •  Der Neuburger protestantische Hofprediger Heilbrunner hatte ein großes Werk über "Das unkatholische Papsttum" geschrieben. Pater Jakob Keller, der Rektor des Jesuitenkollegiums in München, hatte dagegen ein Buch geschrieben: "Das Katholische Papsttum". Keller schrieb an Heilbrunner, er solle seine Irrtümer erkennen und sich der katholischen Religion zuwenden. Heilbrunner blieb die Antwort nicht schuldig und widerlegte den Jesuiten.

 •  Am 22.6.1615 erschien Keller mit zwei anderen Jesuiten in Neuburg und verklagte seinen Gegner bei dem Pfalzgrafen und bat um ein öffentliches Gespräch. Wolfgang Wilhelm ergriff mit Freuden die Gelegenheit, sich seines umbequemen Hofpredigers zu entledigen, ließ den Heilbrunner und einige andere Prediger rufen und gebot ihnen, Kellers Herausforderung sogleich am morgenden Tag anzunehmen. Absichtlich waren alle Vorbereitungen den Evangelischen abgeschnitten.

 •  Am Nachmittag des 24.6.1615 wurde die Disputation in einem Saale des Schlosses begonnen. Auf katholischer Seite waren zugegen: Der Pfalzgraf und seine gelehrte Gemahlin, sowie die bayrischen Räte und Gesandten Freiherr Lorenz von Wenfin, Dr. Joachim Denich, Professor des kanonischen Rechts zu Ingolstadt, und Dr. Bernhard Mosmüller. Auf protestantischer Seite waren zugegen: Die pfalzgräfischen Räte Dr. Johann Zeschlin, damals Kanzler, Ludwig Andreas Lämblin, Dr. Georg Silbermann, Dr. Georg Christmann, Direktor des Konsistoriums, und Dr. Alexander Hohenbuch.

 •  Eine große Menschenmenge harrte in ängstlicher Spannung der Versammlung und ihres Ausganges, und den protestantischen Gottesgelehrten konnte nicht verborgen bleiben, was ihre Gegner unter Protektion ihres eigenen Fürsten beabsichtigten: einen Vorwand zur Zerstörung der evangelischen Landeskirche zu finden.

 •  In einigen Städten mussten alsbald eine große Zahl Bürger, unter ihnen wohlhabende und gebildete, auswandern. Sie zogen in verschiedene evangelische Reichsstädte.
[G.W.H.Brock: Die evangelisch-lutherische Kirche der ehemaligen Pfalzgrafschaft Neuburg; Nördlingen 1847, S.143]
[Burcard Gotthelf Struvens: Pfälzische Kirchenhistorie, Frankfurt 1721, S.547. - GL 1979]

 •  2.3.1616 Taufe in Rennertshofen: Maria Constantia; V: Andreas Ludwig Lämblein; M: Sabina geborene Marschalkhin von Pappenheim; Paten: Herr Tobias (Stentzkhi?) Freiherr von Herrstain, ?f Weller Ditz, und Ems; Herr Frx Drx Rath Landtmarschalkh, v. Pfrs. Pfleger zu Berckhausen und Frau Magdalena vom Stein, geborene Marschalkhin und Freyin zur Pappenheim.- Item Frau Elisabetha Walräbin, geborene von Thalheim, Wittib.- Und dann, Maria Erlberkhin von Simming, geborene Schartt, xx von Purttenbach.
[Taufbuch Rennertshofen, Fotokopie durch Pierre Laemlin. Andere Taufen wurden nicht kopiert]

 •  1616 siegelt Andreas Lemblein von und zu Renertzhoven, Pfleger zu Reichertzhovenn und der Neuburgischen Landschaft Commissarius, betr. Güter zu Weyring und Rornfellt.
[HSA München, Ger'urk. Reichertshofen Nr.85; Sign.jetzt: Pfalz-Neuburg Varia Neoburgica 35]

 •  1617 ist Ludwig Andreas Lämblin zu Reinhartzhoven OberRath im Hochfürstlich Württembergischen Ober Raths Collegium.

 •  1623 ist Ludwig Andreas Lemblin zuo Reinhartzhoven OberVogt zu Newenstatt.

 •  1626-1629 ist Ludwig Andreas Lämblin von Reinhardtzhoven (Reichartshofen) Haushofmeister im fürstlich württembergischen Hofstaat. Er folgt in diesem Amt auf Joachim von Trauschwitz.

 •  1626-1635 ist er Obervogt von Möckmühl und Weinsberg.

 •  1629-1635 ist er Obervogt von Neuenstadt.

 •  November 1635 gestorben.
[Eberhard Emil von Georgii-Georgenau: Fürstlich Württ. Dienerbuch vom 9.-19.Jh.; Stuttgart 1877, S.52 (1617), 511 (1623), 179, 491, 605 (1626-1629)]
[vgl. Walter Pfeilsticker: Neues Württ. Dienerbuch, Stuttgart 1957, Nr.1196; und Nr.193, 196, 2615, 2666, 3029]

 •  1618 wurde Löwenstein samt dem Flecken Sulzbach an der Murr von Württemberg eingenommen, und die Untertanen werden durch Ludwig Andreas Lämblin, Dr. Ulrich Broll und Johann Sebastian Hornmold in Huldigung genommen.

 •  1619-1621 erhält Ludwig Andreas Lämblin von Reinhardshofen am württembergischen Hof Kriegsbestallung als Oberregierungsrat und Kriegsrat.

 •  1621-1626 erhält Ludwig Andreas Lämblin von Reinhardshofen am württ. Hof ordinäre Ratsbestellung.

 •  1622/1623 ist Ludwig Andreas Lämblin Generalkriegskommissar und Rat am württ. Hof.

 •  1632/1633 dient Johannes Scheck, von Neuenstadt gebürtig, bei Lämblin von Reinhartshofen.

 •  November 1635 gestorben.
[Pfeilsticker, wie eben, Nr.2563, 1196, 1479, 2666]

 •  5.5.1619, 25.9.1619, 19.12.1619: Ludwig Andreas Lämblin von Reinerzhofen unter der Kriegsräten des Herzogs Johann Friedrich von Württemberg.
[Württ. Landtagsakten Reihe II Bd.3 1608-1620. - Laut Gerhard Lemmel 1983]

 •  1620 in Velburg: Ludwig Enndres Lemblin hat mit der Oberbechingenschen Vormundschaft nichts mehr zu tun.
[HSA München, Ger'urk. Höchstädt Nr.527]

 •  17./7.7.1620 in Prag: Herr Ludwig Andreas Lemblin von Reinhartshofen als Kriegsrat und Abgesandter der evangelischen Union.
[Straßburg, Stadtarchiv, Urk.Nr.889. - Fotokopie durch Gerhard Lemmel 1985]

 •  Im 30-jährigen Krieg Verhandlungen des Ulmer Politikers Hans Schad 5.5.1620 mit dem Württembergischen Kriegsrat Lemblin; 24.8.1622 in Stuttgart mit Ludwig Andreas Lemblin von Reinherdshofen, fürstl. württ. Kriegsrat; 16.3.1626 in Geislingen mit Ludwig Andreas Lemblin, fürstl. württemb. gehaymer Rat; 2.5.1626 mit Valentin Lemblin von Thalheim.
[Greiner: Das Memorial- und Reisebuch des Hans Schad; in: Württ. Vierteljahreshefte für Landesgesch. NF Jg.17, Stuttgart 1908; S.370, 397. - GL]

→ Valentin Lemblin von Thalheim siehe Lemlin-Stamm Heilbronn. Die Lemblin von Thalheim und Lemblin von Rennertshofen sind nicht mit einander verwandt!

 •  1622 grenzt ein Haus in Neuburg an das von Endres Lemblein.
[HSA München, Ger'urk. Neuburg (Band 96) Nr.442]

 •  1622, nach der Schlacht bei Wimpfen, beauftragt Herzog Johann Friedrich den Generalcommissär Ludwig Andreas Lemblin, alle Personen aus der Umgebung des Herzogs Magnus von Württemberg, der in der Schlacht gefallen war, über den Schlachttag vernehmen zu lassen.
[Gmelin: Beiträge zur Gesch. der Schlcht bei Wimpfen; in: Zschr. f. d. Gesch. des Oberrheins Bd.31, Karlsruhe 1879, S.420, und Bd.32 S.43]

 •  1624 verweigert Johann Friedrich, Herzog zu Württemberg, seinem Generalkommissar Lemblin den zum Besuch des Neuburger Landtages erbetenen Urlaub.

 •  1624 ernennt Ludwig Andreas Lemblin zu Reinertzhofen, württembergischer Geheimer Rat und Generalkriegskommissar, einen Bevollmächtigten zum Besuch des Neuburger Landtages.
[HSA München, Ger'urk. Rennertshofen (Bd.98) Nr. 30, 31; Sign.jetzt: Pfalz Neuburg Varia Neoburgica 2335]

 •  1630 in Möckmühl: Ludwig Andreas Lemblin zu Reinertzhoven, Württ. Oberamtmann zu Weinsberg, Neustatt und Meckmühl (Württ.O.A.Neckarsulm), bestellt einen Bevollmächtigten für den Neuburger Landtag.
[HSA München, Ger'urk. Rennertshofen (Bd.98) Nr.34; Sign.jetzt: Pfalz-Neuburg Varia Neoburgica 2338]

 •  1630 ist Ludwig Andreas Lämmlin von Reinhardshoffen Obervogt in Möckmühl. "Diser ist Anno 34 mit andern Amptleuten wegen Kriegsgefahr entwichen."
["Kleine Chronica deß Fürstl. Würtemb. Ampt-Stättlein Möckmühl" von 1666; Landesbibl.Stuttgart; laut Mtlg Ilse Saur an Line Ebert 1984]

 •  1630 und 1632 im Taufbuch von Möckmühl (wohl als Taufpate): Ludwig Andreas Lämblin/Lemblin/Lämlin von Reinartshofen/Reinhartshoffen, Ober Amptman alhir.
[Taufbuch Möckmühl; laut Mtlg Ilse Saur an Line Ebert 1984]

 •  Mai 1632 ist Ludwig Andreas Lemblein zue Reinertzhoven württ. Oberamtmann zu Weisberg, Neuenstatt und Mekhmühl. In Heilbronn schreibt er einen Brief mit Beilagen an Julius Friedrich von Württemberg über finanzielle und strategische Fragen im 30-jährigen Krieg.
["Fontes, II.Abt., 61.Bd."; mehrseitiger Wortlaut; Kopie in meinem Besitz]

 •  Stälin: Über schwedische und kaiserliche Schenkungen in Württemberg an verschiedene Offiziere des 30-jährigen Krieges. Dabei ein Brief erwähnt, den Ludwig Andreas Lämmlin von Reinerzhofen am 18.7.1634, kurz vor der Katastrophe von Nördlingen, schrieb.
[Württ. Vierteljahreshefte f. Landesgesch. NF Jg.6, Stuttgart 1897, S.310. Laut Gerhard Lemmel 1983]

 •  Gestorben 29.3.1635, Grabplatte in Worms.
[Siebmacher, Wappenbuch Bd. VI,1, Nürnberg 1906, (Bd.54), S.114f und Tafel 72, unter Abgestorbener Bayerischer Adel]

 •  Kinder, soweit bekannt: Anna Sabina, Äbtissin; Beata Apolonia; Hans Heinrich; Maria Constantia; Ernst Friedrich, Neuburgischer Landvogt. Die Reihenfolge ist unsicher.

Regesten zu Anna Sabina Lämblin:

 •  Unter den Taufpaten in Möckmühl:

 •  10.11.1629 (= erster Eintrag) Anna Sabina Lämblin zu Reinartshoffen.

 •  1632: Jungfraue Anna Sabina, anstatt ihrer Frau Mutter Sabina Lämblin von Reinartshofen geborenen Freyin von Bappenheim.

 •  1633: Anna Sabina Lämblin zu Reinartshofen, Herrn Ober Amptmans Filia.
[Taufbuch Möckmühl]

 •  Anna Sabina Lämble, † 1675, Tochter von Ludwig Andreas, wurde 17.4.1651 Äbtissin des lutherischen Reichsstiftes Wienenthal.
[Neuburger Kollektaneenblatt Jg 30 1864 S.88ff]

 •  1651 ist Frau Anna Sabina Lämmlin von Reinertshofen Äbtissin im Kloster Oberstenfeld im württ. Oberamt Marbach.
[Karl Heinrich Roth von Schreckenstein: Gesch. d. ehem. freien Reichsritterschaft in Schwaben, Franken und am Rheinstrome. Bd.2 Tübingen 1871]

 •  1651-1678 Äbtissin in Oberstenfeld. Ein Stück ihres Grabsteins ist erhalten mit den Wappen ihrer Eltern Lämblin von Reinerzhofen (Osterlamm mit Kreuzstab und Fähnchen im Schild und auf dem Helm) und Marschall von Pappenheim.


[Hauptstaatsarchiv Stuttgart; Manuskript über die Äbtissinnen von Oberstenfeld; Kopie durch Pierre Laemlin, Bergheim]

→ In Kneschkes Adelslexikon ist die Äbtissin (wohl irrtümlich) nicht als Tochter von Ludwig Andreas Lämblin sondern von dessen Bruder Friedrich angegeben.

Regesten zu Beata Apolonia Lämblin:

 •  1631, 1633, 12.5.1634 (= letzter Eintrag) unter den Paten im Taufbuch Möchmühl: Beata Apolonia Lämblin von Reinartshofen, Herrn Ober Amptmans Filia.
[Taufbuch Möckmühl]

Regesten zu Hans Heinrich Lämblin von Reinartshofen:

 •  1633 Taufpate in Möckmühl: Hans Heinrich Lämblin von Reinartshofen, Herrn Ober Amptmans Filius. [Taufbuch Möckmühl]


2015 12 8