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Ulrich Stromer Ni88 – in Auerbach


Vater: Stro-25/cy Heinrich Stromer N130

(* etwa ?1395)

Hammermeister in Auerbach/OPf, Bürgermeister.

Kinder:

1. Jürgen/Jorg Stromer Ni89, (* etwa ?1430)

2. Apollonia Stromer N489, (* etwa ?1435)
∞ mit ... Zaymer in Regensburg

Regesten:

 •  Ulrich Stromer, Bürger in Auerbach, (Sohn von Heinrich Stromer), übernimmt 1431 als väterliches Erbe des Hammer Steinamwasser, den er 1449 verkauft. 1439 erwirbt er zusammen mit seinem Bruder Otto von den Kindern des † Michael Stromer (= Bruder seines Vaters) den Hammer Fischstein. 1441 ist er Mitbesitzer des Rosenhofes, 1443 Stadtkämmerer, 1447 Bürgermeister und hat das Haus Nr.105. 1476 schuldet er dem Jörg Löhneisen von Sulzbach 200 fl, dem er 1472 den Hammer Fischstein um 200 fl verkauft hatte. † 1476 oder kurz darauf.

 •  ∞ mit Elisabeth Schreyer, Kinder: Jörg (der den Hammer Fischstein an seinen Neffen Sigmund Löneis verkauft); Apollonia ∞ Zaymer in Regensburg (klagt 1483 wegen Besitz am Hammer Fischstein).
[Mtlg Monika Pertsch 2011, laut Richard Stawitz]

 •  1472 kauft Jorg Loneysen den Hammer Fischstein für 200 fl rh., wird aber mit Zahlungen säumig. 1477 wird der Hammer und das gepfändete Schmiedezeug an Ulrich Stromers Sohn, den Bürger Jorgen Stromer zu Auerbach in Erbpacht verliehen. Jorg Stromer verkauft ihn wieder an seinen Neffen Siegmund Loneysen zu Sulzbach. 1487 ist nochmals kurzzeitig Jorgen Stromer aus Auerbach auf dem Hammer, weil Loneysen diesen nicht im Stande gehalten habe. 1488 hat Siegmund Loneysen wieder den Hammer Fischstein.

 •  1513 übernimmt Leonhard Zeller aus Sulzbach den Hammer, der 1543 an seinen Sohn Linhard Zeller übergeben wird. (Beide sind evangelisch.)
[Rudolf Weber: Fischstein - ... Eisenhammer an der Pegnitz. Privatdruck. Kopie durch Heribert Haber 2010]

→ dieser Ulrich Stromer und Sohn Jorgen nicht bei Biedermann

 •  Hanns Zudenreuter klagt gegen Ulrich Stromer, Besitzer des Hammers Fischstein, um eine Bürgschaft gegen Jorg Loneysen zu Sulzbach. Nach dem Tode des Ulrich Strommer erlangt das Kloster Michelfeld gegen den Sohn Jörg Strommer, Bürger zu Auerbach, wegen rückständiger Zinsen und Gülten ein Urteil und verfügt die Pfändung des Schmiedzeugs aus dem Hammer.
[Internet 2014, HVHO Bd.6 S.261,262]

Regesten zu Jürgen/Jorg Stromer:

 •  1472 kauft Jorg Loneysen den Hammer Fischstein für 200 fl rh., wird aber mit Zahlungen säumig. 1477 wird der Hammer und das gepfändete Schmiedezeug an Ulrich Stromers Sohn, den Bürger Jorgen Stromer zu Auerbach in Erbpacht verliehen. Jorg Stromer verkauft ihn wieder an seinen Neffen Siegmund Loneysen zu Sulzbach. 1487 ist nochmals kurzzeitig Jorgen Stromer aus Auerbach auf dem Hammer, weil Loneysen diesen nicht im Stande gehalten habe. 1488 hat Siegmund Loneysen wieder den Hammer Fischstein.

 •  1513 übernimmt Leonhard Zeller aus Sulzbach den Hammer, der 1543 an seinen Sohn Linhard Zeller übergeben wird. (Beide sind evangelisch.)
[Rudolf Weber: Fischstein - ... Eisenhammer an der Pegnitz. Privatdruck. Kopie durch Heribert Haber 2010]

→ Hiernach ist Jorg Stromers Neffe: Sigmund Loneys. Demnach kann Jorg Stromer mit einer Schwester von Sigmund Loneysens Vater verheiratet sein. Er kann aber auch mit einer Schwester von Sigmund Loneysens Mutter, einer Pfreimder verheiratet sein, sofern die Bezeichnung "Neffe" sich nicht auf eine noch etwas weitere Verwandtschaft bezieht. (HDL)


2014 9 29