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Carl Wilhelm Symanski K220 – Justizrat in Königsberg


Eltern: Sy-36/e Jakob Symanski/Szymanski K218, Pfei-36/e Maria Pfeiler K888

* 24.4.1791 in Königsberg-Dom, † 28.11.1840 in Königsberg-Dom

Oberlandesgerichtsrat, 1826 in Magdeburg, ab 1833 in Königsberg, zuletzt Geheimer Justizrat. Roter Adlerorden.

∞ 27.9.1826 Königsberg-Löbenicht mit Friederike Rinck K221 (Taufname: Friederike Juliane)

* 15.8.1798 in Königsberg-Löbenicht, † 29.3.1879 in Königsberg

Aufgewachsen in Danzig, dann ab 1816 in Königsberg.

ihre Eltern: Theodor Rinck K215 (Taufname: Friedrich Theodor), * 8.4.1770 in Schlawe in Pommern, † 27.4.1811 in Danzig
Dr. phil. et theol., Hauslehrer in Kurland, ab 1794 Pro- fessor in Königsberg, Schüler und Freund von Immanuel Kant. Ab 1801 Pastor und Rektor in Danzig. Siehe Rink-36/e; ∞ 21.11.1794 in Königsberg mit Julie v.Brunnow B001 (Taufname: Julie Louise Gertrude), * 12.3.1770 in Wansen, Kurland, † 31.5.1816 in Danzig
Siehe vBru-36/i.

Kinder:

1. Marie Symanski K796, * 31.7.1827 in Magdeburg, † 13.3.1880 in Königsberg, (ihr Taufname: Marie Gertrude Wilhelmine )
Unverheiratet. Sie führte ihrer Mutter den Haushalt.

2. Carl Theodor Symanski K797, * ..11.1828 in Magdeburg, † 20.5.1853 in Königsberg-Sackheim

3. Johannes, * 21.12.1832 - Gerichtsrat in Königsberg, siehe Sy-38/e

4. Adalbert Symanski K798, * 3.1.1835 in Königsberg-Tragheim, † 4.5.1906 in Dresden, (sein Taufname: Friedrich Adalbert )
1854 Abitur in Königsberg. Dann Offizier. 1879 Premierleutnant in Darmstadt.

∞ 25.1.1879 in Groß-Gerau mit Wilhelmine Friederike Helene Henriette Louise Auguste Clotz K800

* 20.5.1841 in Goddlau, † 1922

ihre Eltern: Heinrich Clotz Kg97 (Taufname: Heinrich Ludwig Valentin), * 24.1.1793 in Darmstadt, † 29.9.1873 in Groß-Gerau
Großherzoglicher Dekan in Groß-Gerau.; ∞2) mit Christine Johannette Hill Kg98, * 19.12.1803 in Veste Marxburg, † 22.1.1886 in Groß-Gerau
1879 in Groß-Gerau..

5. Eugen K799, * 24.6.1836 in Königsberg-Tragheim, † 25.9.1837 in Königsberg, (sein Taufname: Eugen Johannes )

Regesten:

 •  Carl Wilhelm Symanski, Kneiphöfisches Gymnasium; 1812/1813 freiwilliger National-Kavallerist. [C41a]

 •  1806/1807 (mit 15 Jahren!) Univ.Königsberg, jur.Fakultät. [C42b]


1806 Aufnahme in die Universität und in die juristische Fakultät.

 •  Daniel und Karl Wilhelm Symanski sind beide als National-Kavalleristen in den Freiheitskrieg ausgezogen. Sie waren selbst beritten, müssen also wohl über ein gewisses Vermögen verfügt haben.
[Erinnerungen Käte Symanski 1955]

 •  23.10.1816: Der Ober-Landesgerichts-Referendarius Symanski ist zum Assessor bei dem Ostpreußischen Ober-Landesgericht zu Königsberg Bestellt.
[Jahrbücher für die preuß. Gesetzgebung... Band 8, Internet 2013]

 •  1826 kgl preuß. Oberlandesgerichtsrat in Magdeburg, Heirat auf dem Gut Schaaken [C42b], Trauung 27.9.1826 in Königsberg Löbenicht. [S28a]

 •  1831 unter den Wohltätern des Vereins zur Rettung verwahrloster Kinder in Königsberg zum Besten der Anstalt: Oberlandesgerichtsrat Symanski in Magdeburg.
[Preuß. Provinzial-Blätter Band 7, Königsberg 1832, Seite 232. - GL 1985]

 •  21.12.1832 Geburt des Sohnes Johannes in Königsberg, Taufe in der Tragheimer Kirche. [S28c]

 •  1833 Oberlandesgerichtsrat in Königsberg, Steindamm rechte Straße 110. [C8]

 •  Carl Wilhelm Symanski, Oberlandesgerichtsrat, wird am 3.5.1837 zum Geheimen Justizrat ernannt. [Nachlass Moeller Bd.26 S.57]

 •  Tod 28.11.1840 in Königsberg als Geh.Justizrat, Beisetzungsfeier im Dom. [S29c]

 •  Viele Dienstreisen, Roter Adlerorden 4.Kl., fromm, bescheiden, unermüdlich fleißig. [C41a]

 •  7.3.1815 ein Brief nebst Gedicht von von Rebenstock an seinen Freund Symanski im Ostpr. Nat. Kav. Regt., Marschquartier Dobben bei Magdeburg. Ausgest. v. Amtsgerichtsrat Symanski, Königsberg. (Ausstell.Kbg. 1913: XXI 57)
[Quassowski S. R88]

 •  ... über Carl Wilhelm Symanski: Ich besitze 2 Dokumente (lateinisch) der Albertus-Universität in Königsberg vom 17. und 31.10.1806, nach denen er bei der juristischen Fakultät angenommen ist, also schon im Alter von 15 1/2 Jahren.
[Aus einem Brief von Käte Symanski 14.11.1935 an Gerhard Lemmel; C42b]

Regesten zu Friederike Rinck:

 •  Bis 1816 in Danzig, verzog dann mit den Geschwistern nach Königsberg.

 •  1826 Trauung [S29a]

 •  1833 in Gaffken [C116]

 •  Oft bei v.Quednow in Schaken zu Gast, "kühle, herrschsüchtige Frau". [S29a]

 •  29.3.1879 Tod in Königsberg, Hintertragheim 18. [S29a, C88]

 •  "Friederike geb. Rinck ist wohl eine kühle Frau gewesen und sieht auch auf einem Foto etwa prätentiös aus. Sie hatte eine Tochter Maria, die ihr ganzes Leben nur für die Mutter lebte, um diese zu pflegen und zu betreuen, obwohl sie gesund und nett und hübsch gewesen sein soll."
[Ereinnerungen Käte Symanski 1955]


Friederike Symanski geb. Rink mit Tochter Maria

Regesten zu Adalbert Symanski:

 •  Abitur Altstädtisches Gymnasium Königsberg 1854: Adalbert Symanski aus Königsberg, 19, wird Offizier, zuletzt Offizier a.D.
[Liste der Abiturienten, Internet 2013]

 •  Heirat 25.1.1879 in Groß-Gerau: Der pensionierte Premierlieutnant Friedrich Adalbert Symanski, ev., * 3.1.1835 in Königsberg, wohnhaft zu Darmstadt, Sohn des verstorbenen Oberlandgerichts- und Geheimen Justizraths Karl Wilhelm Symanski und seiner Ehefrau Friederike Juliane geborene Rink wohnhaft zu Königsberg; und Wilhelmine Friederike Helene Henriette Louise Auguste Clotz, ev., * 20.5.1841 zu Goddlau, wohnhaft zu Groß-Gerau, Tochter des verstorbenen Großherzoglichen Dekan Heinrich Ludwig Valentin Clotz und seiner Ehefrau Christine Johannette geborene Hill, wohnhaft zu Groß-Gerau.
[Standesamt Groß-Gerau 1879 Nr.1, Mtlg A.W. 2015]

 •  Der Sohn Adalbert war ein trauriges Kapitel, ein Mensch, mit dem anscheinend schlecht auszukommen war. Er war Berufsoffizier, 1866 im Krieg. Vorher war er verlobt (mit einer Moldenhauer), doch ging die Verlobung auseinander. Nach dem Krieg heiratete er eine Frau, die sich bald wieder von ihm scheiden ließ. Er wurde Oberleutnant, wurde aber wegen Schulden vom Militär entlassen. "Er hat dann so herumgelebt". Er wohnte immer wieder mal bei seinem Bruder Johannes Symanski, der seine Schulden bezahlte. Er war das Kreuz von Johannes' Frau Ottilie, die später erzählte, wie entsetzlich es gewesen sei. Er sei öfter gekommen und habe dann monatelang bei ihnen gelebt. Alles, was sie ersparten, mussten sie verwenden, um Adalberts Schulden zu bezahlen. Sie hätten aufgeatmet, als er gestorben war.
[Erinnerungen Käte Symanski 1955]

Regesten zu Wilhelmine Friederike Helene Henriette Louise Auguste Clotz:


[Standesamt Groß-Gerau 1879 Nr.1]

Regesten zu Heinrich Clotz:

 •  Siehe Hessische Biografie <lagis-hessen.de>


2015 7 12