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Hans Lämbl/Lemler e851 – aus Wien in Eslarn/Oberpfalz, Bäcker


Eltern: W-32/a Martin Lämbl/Lemblein e841, Anna .... e861

(* etwa ?1590) in Wien, † wohl vor 1651 in Eslarn

Hans Lämbl 1601 in Wien im Testament des Großvaters erwähnt. 1630/37 Bäcker in Eslarn/OPf (dort auch sein Vater Martin). Nach ihm in Eslarn: (sein Sohn) Andre.

∞ mit Kunigunde Hannemann e750

(* etwa ?1595)

ihr Vater: Ulrich Hannemann e749, (* etwa ?1570)
Besitzt 1637 in Eslarn das Haus Untere Bachstr.4, das ab 1640 dem Hans Lembler gehört.

Sohn:

1. Andre Lembl/Lembler, (* etwa ?1620) - in Eslarn/OPf, siehe W-34/e

Regesten:

 •  1601 Martin Lämbl mit 3 Kindern Hans, Ludwig, Barbara im Testament des Großvaters Hans Lemmel erwähnt. 1592 heißt es im Testament der Großmutter, dass Martin "nunmehr eine gute Zeit verheiratet" ist, so dass sein ältester Sohn Hans um 1590 geboren sein dürfte. [Siehe Regesten bei Großvater Hans]

 •  1630 Markt Esslarn, eine Liste der Bürgerschaft mit etwas über 100 Namen, darunter Hans Lemler.
[StsA Bamberg, Pflegamt Treswitz 3494, S.149 ff. - Zitiert in: Bl. des Bay. Landesvereins f. Fam'kde Bd.12, Kallmünz 1973-1975, S.215. - GL 1984]

 •  1630 Hans Lemler in einem Einwohnerverzeichnis von Eslarn/Oberpfalz aufgeführt.

 •  Später in Eslarn: vor 1673 Elias Lembler (das muss Hans Lemlers jüngerer Stiefbruder sein), 1673 Andre Lemblers Wittib (das muss die Witwe von Hans Lemlers Sohn sein).
[Josef Hanauer: Heimatbuch der Marktgemeinde Eslarn, 1975. - Mtlg Georg Schmidbauer, Waldthurn, 2000.]

 •  1636: "Hannß Lembl von Eßling" zahlt Zoll für Salz.


[Staatsarchiv Amberg, Bestand Amt Tännesberg-Treswitz, Nr. R 65/1; Zollrechnungen Markt Eßling 1636. - Fotokopie durch Inge Höfler-Lemmel 2001]

→ Andere Lembl-ähnliche Namen in dieser Liste: Jakob, Andreas und Thomas Trembl von der Töppel, sowie Hannß Hämbl von Heilingkreitz.

 •  Eslarn: Das Haus Waidhauser Str. 1(173), das dem Bäcker Hans Pauridl gehörte, kommt am 19.3.1637 an Hans Lembler und seine Frau Kunigunde. Ab 10.2.1651 besitzt Michael Kleber dieses Haus.
[Josef Hanauer: Häusergeschichte des Marktgemeinde Eslarn, 1985. Mtlg Gerhard Lang]

 •  Das Haus Untere Bachstr. 4(176), das am 27.4.1637 dem Ulrich Hannemann gehörte, gehört am 14.4.1640 dem Hans Lembler ∞ Kunigunde, T.v. Ulrich Hannemann.
[Gerhard Lang: Ortsfamilienbuch Eslarn, 2005 in Arbeit, Seiten 500f. - 14.4.1640: Staatsarchiv Amberg, Briefprotokolle Vohenstrauß, Eslarn. - Mtlg G.Land]]

→ Eslarn, im kurpfälzer Pflegeamt Tännesberg-Treswitz gelegen, war seit 1555 protestantisch. Nun aber, im Verlauf des 30-jährigen Krieges, verpfändet Kaiser Ferdinand der II. am 28.4.1623 die Oberpfalz dem Bayernhezog Maximilian, der sie 1628 endgültig erhält. Seit 1629 sind alle Pfarreien in den Ämtern Treswitz und Tännesberg wieder mit katholischen Priestern besetzt [Dieter Bernd: Vohenstrauss, S.96. Hist.Atlas v.Bayern, Altbayern Heft 39, München 1977].

→ Mit diesem Termin wurde offenbar auch die protestantische Familie Lämbl wieder katholisch.


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