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Jakob Weigel N644 – in Nürnberg und Eschenau


Eltern: Weig-23/w Stefan Weigel N807, Offnay v.Heimburg N808

(* etwa ?1305), † vor 1379

1340-1376 urkundlich.

∞ mit Kunigunde Pfinzing N642

(* etwa ?1305)

[vergl. Scharr: Waldstromer S.30]

ihre Eltern: Siboto Phinzing N603, (* etwa ?1255)
1278, 1282, 1288 erwähnt. Siehe Pfin-22/s (Er ∞2) (etwa ?1311) mit .... N605, (* etwa ?1280)); ∞ (etwa ?1285) mit ... Esler N604, (* etwa ?1265), † 1310
Schwester des Schultheißen Conrad Esler..

Kinder:

1. Clara Weigel N846, (* etwa ?1340)

∞ mit Georg Amman N847

(* etwa ?1330)

Siehe Amm-25/e

sein Vater: .... Amman N848, (* etwa ?1290)
Siehe Amm-24/a

2. Kunigunde Weigel N946, (* etwa ?1345)

∞ 1367 mit Martin Haller H156

(* etwa ?1340), † 1414

1381 Ratsherr in Nürnberg. 1398 alter Bürgermeister und endlich Losungs-Herr. Bamberger Lehen bei Hersbruck. Siehe Hall-23/u

seine Eltern: Franz Haller H106, (* etwa ?1310), † 1371 in Nürnberg St.Sebald
1345 im Rat. Siehe Hall-22/u; ∞ mit Ursula Kress N490, (* etwa ?1395), † 6.2.1447.

3. Anna Weigel Ni53, (* etwa ?1350), † 1380

∞ 1379 mit Georg Haller H257

(* etwa ?1340), † 1407

Georg I. Haller zu Gräfenberg. Siehe Hall-23/t

sein Vater: Berthold Haller H258, (* etwa ?1308), † 1379
1364 Stifter des Pilgram-Spitals. † 1379 in hohem Alter. Siehe Hall-22/t

er ∞2) 1381 mit Gerhaus Nützel H457

(* etwa ?1355)

Regesten:

 •  Jakob Weigel, Besitz Eschenau. Einen Teil der Veste Eschenau hatte er von "Fritz dem Gundloch und der Zolnerin" gekauft.

 •  Mindestens 1340-1355 Inhaber des Gerichtes und des Zolls in Feucht als Reichslehen. Daraus vermacht er 1340 seiner Frau Kunigunde und seinen Kindern 1 Pfd. hl. 1355 Belehnung durch Karl den IV. erneuert.

 •  1360 übereignen die Brüder "Ulrich und Eberhard von Henffenvelt" ihrem "lieben Oheim Jacob dem Weiglein von Eschenau" und seiner Frau Kunigunde den halben Hof zu Neusess (welches?).

 •  1368 verleiht der Bamberger Bischof ihm und seinem Schwiegersohn Martin Haller von Nürnberg ein Mannlehen bei Herspruck.

 •  1370: "her Jacob Weygel von Eschenaw" hat Herrn Leupold Schürstab dem Älteren das Dörflein Reichenholz (abgegangen) verkauft.

 •  1376 Verkauf eines Guts zu Neuhof an Leopold Schneider.

 •  1376 Einigung mit seinem Neffen dem Ritter Stephan von Wolfstein und seiner Frau Anna wegen der Teilung von Eschenau. Eschenau wird böhmisches Lehen.

 •  Vor 1379 gestorben. Mit dem Halbteil der Vesten und des Marktes Eschenau wird Jorg Haller als Lehensträger "Kungunden, Jakob Weigels Wittib, und Claren, Kungunden und Annen, ihren Töchtern" belehnt.
[Hirschmann "Muffel" S.278-281]

[Scharr: Waldstromer S.30]

 •  Herr Jacob Weigel von Eschenau, Hochgräflich Nassauischer Amtmann, ∞ Cunigunde Pfinzing. Töchter: Anna ∞ Georg Haller; Cunegunda ∞ Martin Haller.
[Biedermann Tafel 103 A Haller]

→ In AL10962 von Walther Hacker sind die Eltern von Kunigunde Weigel: Jakob Weigel, gen.1340, bis 1376 Nassauischer Hauptmann, 1379 tot, ∞ 1340 mit Kunegunda N. - Dabei handschriftlich ergänzt: Kunegunda v.Wolfstein. - 2.4.1995 bei Hacker nach Quelle gefragt, aber keine Antwort.

Regesten zu ... Esler:

[Wunder, MVGN 49 S.38]
Ihr Tod 1310 [AL Pusch, DFA 27 1964]

Regesten zu Kunigunde Weigel:

[Christa Schaper: "Rummel", MVGN 68 (1981) S.8]
[Hirschmann: "Muffel"]

Regesten zu Anna Weigel:

[Biedermann Tafel 103A Haller]


2011 6 18