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Eltern: Ns-33/d Hans Lemmel c304, Anna Neubert c307
getauft 19.4.1644 in Neukirchen, * in Neustadt, † 26.5.1705 in Leipzig
1668 Handelsbedienter in Leipzig, 1681 General-Kriegszahl- meister in Dresden. Besitzt schließlich etliche Güter bei Dresden.
∞1) (etwa ?1668) mit Emilie Thomae c470
* 22.3.1640 in Meißen, † 24.7.1688 in Possendorf
∞2) (etwa ?1690) mit Justina Seyfried c873
(* etwa ?1653), beerdigt 13.9.1723 in Dresden
ihre Eltern: Albinus Seyfried c868, * 29.11.1622 in Schönfeld, † 7.4.1686
Pfarrer.; ∞ 1648 mit Justina Elisabetha Walther c866, (* etwa ?1625).
sie ∞1) mit Melchior Wolfgang Siegel c875
(* etwa ?1650)
Amtmann in Chemnitz.
sie ∞2) mit Christian Jahn c876
(* etwa ?1650)
Wittenbergischer Creyßamtmann.
1. Rahel Lämmel c471, (* etwa ?1669), † 1697, (ihr Taufname: Johanna Rahel )
∞ 10.7.1688 in Theisewitz mit Otto Heinrich von Egidy c474
* 23.6.1662 in Borkelo, † 30.11.1702 in Posen, erstochen
Kurf. sächs. Oberst auf Badrina und Göritz. 1687 kaiserliche Adelsbestätigung für beide.
sein Vater: ... von Egidy c674, (* etwa ?1630)
Oberküchenmeister. 1662 in Berglow in Geldern.
2. Johanna Margaretha Lämmel c472, (* etwa ?1671)
∞1) (etwa ?1695) mit ... Trosch c475
(* etwa ?1665)
Oberstleutnant.
∞2) vor 16.9.1700 mit Hans George von Minckwitz c476
(* etwa ?1665)
Amtshauptmann von Grimma.
3. Johanna Emilia Lämmel c473, * um ..3.1677, † 13.5.1721 in Possendorf
∞ mit Christian Ehrenreich Nerger c299
(* etwa ?1670), † 31.1.1722 in Possendorf
kurf. sächs. Oberstleutnant.


→ Ausführlich siehe:
[H.D. Lemmel: Die Familie Lemmel und August der Starke; in: Fam'fg in Mitteldeutschland 39. Jg. 1998 S.193-204; und (etwas erweitert) in: Lemlein filii, Selbstverlag Lemmel, Heft 5 1999, S.23-40; und im Internet]
• 19.4.1644 läßt Hans Lemmel aus der Neustadt den Sohn Johannes in Neukirchen taufen.
[Taufbuch Neukirchen; ausführlich siehe Regest beim Vater Hans.] Der Vater war "Mälzer" in Neustadt bei Chemnitz.
• Die Schreibweise seines Namens ist zunächst Lemmel, dann vorwiegend Lämmel, auch Laemmel oder Læmmel. Sein Vorname ist im Taufeintrag Johannes, dann immer Johann.
• 1668 Handelsbedienter in Leipzig. Unter den Wohltätern der Chemnitzer St.Nicolaikirche: Anno 1668 ist von Herrn Johann Lemmeln, Handelsbedienten in Leipzig, ein grün taffetnes Altartuch verehret worden.
[Adam Daniel Richter: ...Chronica der...Stadt Chemnitz..., Zittau/Leipzig 1767 S.212. - Die Seiten 212/213 dieses Buches befinden sich auch im Umschlag des Kirchenbuches von Chemnitz-Nikolai.]
[vgl. Herbert E. Lemmel, "Herkunft" S.207]
• Über seinen Werdegang als Leipziger Kaufmann bis zu seinem hohen Rang im Dienste des Kurfürsten ist nichts bekannt. Irgendwann vor 1681 wird er General-Kriegszahlmeister; 1681 ist er 37 Jahre alt.
• 1681 ist Herr General Kriegs-Zahlmeister Lämmel in Dresden erwähnt.
• 1.8.1683: Kurf. Joh.Georg bricht mit seiner Armee zum Entsatz von Wien auf.
• Anno 1683, als die Kayserliche Residenz-Stadt Wien von den Türken belagert wurde und Ihre Churfürstliche Durchlaucht Johann Georg III seine ganze Armee zum Entsatz dahin schickte, veranlaßt Herr General Kriegs-Zahlmeister Lämmel, Gottfried Jentzsch, geboren 1657 zu Oschatz, zum Feldprediger zu berufen.
[Johann Paul Oettel: Alte und neue Historie der...freyen Berg-Stadt Eybenstock im Meißnischen Ober-Erz Gebürge. Schneeberg 1748. Seite 61. - Laut Mtlg Gerhard Lemmel.]
• Bei dem Entsatz von Wien dabei ist Julius Heinrich von Friesen, der anschließend seinen Hausrat von Dresden nach Amsterdam schickte. "Herr Lämmel, welcher seine Geldgeschäfte besorgte, begrüßte ihn am 8.12.1684 zu seiner glücklichen Ankunft in Amsterdam."
[Ernst Frhr v.Friesen: Geschichte der reichsfreiherrlichen Familie von Friesen, Dresden 1899, Bd.1. - Mtlg Inge Höfler-Lemmel 2001 aus Victoria, Kanada]
• 1681, 1684, 1687, 1689, 1691, 1695 Grundstückskäufe des General-Kriegszahlmeisters Johann Lämmel.
[StsA Dresden, GB Nr.14 u. 15 für Dippoldiswalde, laut K.Wensch 1986. Wahrscheinlich sind in den vorhergehenden Bänden weitere ähnliche Einträge.]
• 1686 im Türkenkrieg in Ofen (Budapest) bei der Befreiung der Stadt. Er bringt zwei Türkenmädchen als Gefangene mit, die 1689 in Possendorf getauft werden.
[Taufbuch Possendorf 1689. Mtlg M.Schicht 2011]
• 9.10.1687 ist Herr Johann Lemmel, Churfürstlich Sächsischer General-Kriegszahlmeister, Taufzeuge, als in der Leipziger Nikolai-Kirche ein Türke von 19 Jahren namens Ismael auf die Vornamen Johann Friedrich getauft wird.
[Türkentaufen in Leipzig, in: Fam'geschichtliche Blätter Jg.36, Leipzig 1938, S.333]
• 24.7.1688 gestorben: Frau Emilie Herrn Johann Lämmels Churfürstl. Durchl. zu Sachß Hochbestalter General-Kriegszahlmeisters Eheliebste auß Dreßden, welche den 24.July nachmittags umb 4 Uhr allhier auff ihrer Schencke im Herrn seel. entschlaffen, und den 1.Augusti in ihr Zubereitetes Gewölbe oder Schlaff-Cämmerlein unter ihrer Empohr Kirchen bey der Cantzel, mit einer Leichen Predigt, welche Herr Doctor Fam: Benedictus Carpzovius, Supintendens auß Dreßden verrichtet, und Abdanckung, so der Herr Pfarrer allhier, Hr. M. Felicianus Jerichovius abgeleget. Zur Erden bestattet worden in Ihres Alters 48 Jahr 17 Wochen und 5 Tage.
[Totenbuch Possendorf 1688, Mtlg M.Schicht 2009]
• 1688 stirbt in Dresden Emilie geb. Thomae, die Frau des General-Kriegszahlmeisters Johann Laemmel. * 22.3.1640 in Meißen, † 24.7.1688 in Dresden, beerdigt in Possendorf.
[Katalog der fürstlich Stolberg-Stolbergschen Leichenpredigten-Sammlung, Bd.4 Teil 2, Leipzig 1935, S.493 Nr.3088]
• ∞2) mit Justina Seyfried. Sie war zuvor verheiratet gewesen mit Melchior Wolfgang Siegel, Amtmann in Chemnitz, und Christian Jahn, Wittenbergischer Creyßamtmann. Ihr Bruder Christian Albinus Seyfried war Ratsherr in Chemnitz.
[Chemnitzer Chronik S.37, unter M. Albinus Seyfried]
[vergl. Herbert E. Lemmel, "Herkunft" S.207 und "Nachkommen" Bd.2 S.86]
• Wohl anlässlich des Todes seiner Frau stiftete er das "Kleincarsdorfer Betstübchen" an der Possendorfer Kirche. Das stand an der Stelle, wo später die Sakristei mit dem darüber liegenden Konfirmandenzimmer errichtet wurde, wobei das Betstübchen auf die andere Seite des Kirchenschiffes verlegt wurde. Dort trägt der Schlussstein eines Fensterbogens das Lämmel-Wappen. Dieser Schlussstein stammt vermutlich von dem ersten Betstübchen und lässt vermuten, dass dieses von Johann Lämmel gestiftet wurde.
[Mtlg Ingeborg und Manfred Schicht 2007/2008, nebst Foto des Schlusssteines]
• 1690 ist der General Kriegszahlmeister Lemmel mit der churfürstlich sächsischen Armee mit 15 Regimentern Teilnehmer im österreichisch-französischen Krieg, der sich in den Niederlanden und in Deutschland abspielt.
[Kriegsarchiv Wien, unter: Krieg gegen Frankreich 1690 in Niederlanden und Deutschland, 13/II 13, Band 20, Aufstellung des Bestandes der sächsischen Armee, Generalität, wo er als 12ter von 12 Generälen aufgeführt ist. Darunter auch ein v.Munckewiz; vergl. Lemmels Schwiegersohn v.Minkwitz.]
• 1692 bekommt die Nikolaikirche in Chemnitz einen neuen Turm, und zu der alten Glocke kommen zwei neue Glocken hinzu, die 300 Taler kosteten und von denen die eine 2, die andere 4 Zentner wiegt. Auf der kleinen steht: "Andreas Herold in Dresden goß mich, 1692, Johann Laemmel C.S. General Kriegs Zahlmeister".
[Adam Daniel Richter, wie oben, S.213.]
• Diese Glocke war bis 1917 in Benützung. Nach dem Abriß der alten Nikolai-kirche 1884 wurde das alte Bronze-Geläut, das in Es-G-B gestimmt war, 1888 in der neuen Nikolaikirche wieder angebracht. 1917 wurden die Glocken eingeschmolzen. 1946 wurde die Nikolaikirche abgerissen.
[Mtlg Pfarramt St.Nikolai/Thomas 1994]
• 1699 wurde der Kirchturm von Possendorf vom ersten Gesims aufwärts erhöht. Dazu wurde der erste Quaderstein gelegt "von dem über diesen Bau bestellten Inspector Christian Michael Albrecht, derzeit Verwalter bei dem Kriegsrat und General-Kriegszahlmeister Johann Lämmel". Die Baukosten beliefen sich auf 2000 Taler incl. zwei neuer Glocken. Zu den Kosten trug der Churfürst (August der Starke) außer dem nötigen Bauholz 200 Taler bei. "Johann Lämmel, damaliger Besitzer der beiden Güter Klaincarsdorf und Theisewitz, wie auch der Schänke in Possendorf, gab 100 Taler."
[Friedrich Hermann Nadler, "Der Kirchturm zu Possendorf...", gedruckt 1884 nach den Akten des Pfarrarchives. - Mtlg Ingeborg und Manfred Schicht 2007/2008]
• 9.12.1702 ist Johann Lämmel, königlicher Kriegsrat und General-Kriegszahlmeister, in Dresden Pate bei der Taufe von Johann Friedrich Escher, Sohn von Meister Gottfried Escher, Büchsenschäfter in Dresden. 1732 bekommt Johann Friedrich Escher als Büchsenschäfter-Geselle aus Dresden einen Geburtsbrief ausgestellt.
[StsA Nürnberg, Rep.78a, Findbuch über Geburtsbriefe, Taufzeugnisse, etc]
• 1703 in Leipzig: Der sächs. Kurfürst verkauft dem Oberpostmeister Johann Jakob Keeß/Käse die Einkünfte der Post für 160 000 Taler, wofür der Geheime Kriegs-Rath Johannes Lämmel quittiert. Darüber gibt es einen Schriftwechsel bis 1712.

• 1704: Ein Schreiben des Livländischen Staatsmannes Johann Reinhold von Patkul an den Kriegsrat Lämmel in Dresden, worin er jenem Gefälligkeiten gegen die Lubomirska (Mätresse des Königs) anempfiehlt; man könne sich dadurch beim König "in guten Kredit setzen".
[Brief im Sächsischen Landesarchiv, laut Yella Erdmann: Der Livländische Staatsmann Johann Reinhold v.Patkul, Haude & Spenersche Verlagsbuchhandlung Berlin, 1970, Seite 180]
• Sein Porträt befindet sich im Dresdener Kupferstichkabinett: Johann Læmmell, Potentissimi Regis et Electoris Saxoniæ Consiliarus Belli intimus (= Kriegsrat des Sächsischen Königs und Kurfürsten).
[A 1157,2 (neu A 139871); Singer 17011/50734 (neu 54975). - Schabblatt 270x190 mm von Dieter Schenk (1660-1718/1719), nach Samuel Bottschild. - Fotografie besorgt von Paul Lämmel, Dresden, 1988, für I.Höfler; in meinem Besitz.]
• Er besitzt schließlich die Güter Carsdorf, Deusewitz (= Theisewitz bei Dresden), Obernitzschka und Possendorf.
[Herbert E. Lemmel, "Herkunft" S.207]
→ Das ist teilweise unrichtig. Obernitzschka war nicht in Lämmel-Besitz sondern im Besitz der Familie seines Schwiegersohnes v.Minckwitz.
• Im Dresdener Kunstgewerbe-Museum gibt es einen Ofen aus Kleincarsdorf mit einer Eisenplatte, die das Wappen der Familie von Lemmel zeigt. Die Platte wurde im Hammerwerk Bahra bei Pirna von dem Schneeberger Bildhauer Johann Heinrich Böhme angefertigt, der 1675 am Dresdner Hof weilte.
[Walter Hentschel: Kursächsischer Eisenguß. Dresden 1955. Seiten 163ff und Kat.Nr.78. - Laut Mtlg W.Roch]
• 1705, Ratsleichenbuch Leipzig: Ein Mann, 60 Jahre alt, Herr Johann Lämmel, kgl. Poln. und churf. Sächs. Hochbestellter und Geheimer Kriegsrat sowie Kriegszahlmeister von Dresden, allhier vom Neumarkt, abgeholt am 29.5.1705.
[Stadtarchiv Leipzig im Rathaus, Ratsleichenbücher, laut Mtlg R.Windisch]
• 1705: Protokoll über die aus dem Tode des Geh. Kriegsrates Lämmel sich ergebenden Geldangelegenheiten.
• 1727: Karl Gottlob v.Leubnitz auf Olbernhau gegen Johann Lämmels Erben auf Badrina wegen des Erbschenkgutes in Possendorf.
[StsA Dresden, Register der Akten des Dresdener Appellationsgerichtes Nr. 13 316 (1705) und Nr. 3652 (1727), laut K. Wensch 1986]
• 23.12.1715: Beim Verkauf des Rittergutes Sachsgrün sind vom Kaufgeld etliche Gläubiger zu befriedigen, darunter: 2285 fl 15 g die Frau Geheimte Kriegsräthin Lämmelin.
[StsA Dresden, Lehnhof, RG Sachsgrün, Confirm. u. Cons. 1576-1720, Bl.235. - Mtlg K.Wensch 1994]
• 13.9.1723 wird Frau Justine Lämmel, Witwe von Johann Lämmel, kgl. sächs. Geh. Kriegsrat auf Carsdorf und Deusewitz, in Dresden beerdigt.
[Katalog der LP-Sammlungen der Peter-Paul-Kirchenbibliothek und anderer Bibliotheken in Liegnitz, 1938, laut G. Lemmel. LP gedruckt bei Teubner, Leipzig, 1750.]
• M. Albinus Seyfried ∞ 1648 mit Jungfer Justina Elisabetha, Daniel Walthers, Handelsmann in Halle, Tochter. Kinder: 1. Christian Albinus, Ratsherr Chemnitz; 2. Regina Elisabeth ∞1) Georg Plattner, Senator und Handelsmann Chemnitz, ∞2) Theodor Neefe, Bürgermeister Chemnitz; 3. Justina ∞1) Melchior Wolfgang Siegel, Amtmann Chemnitz, ∞2) Christian Jahn, Wittenbergischer Creyßamtmann, ∞3) vermählt an dem Churfürstlichen Kriegszahlmeister hernach Geheimbden Kriegsrath, Herr Johann Lämmeln.
[Kopie aus einer gedruckten Chemnitzer Chronik]
• Otto Heinrich von Egidy. Bergow in Geldern. 1662 geb. Sohn des Oberküchenmeisters. Auf Badrina und Göritz. Verheiratet: Lämmel-Theisewitz. 1662 (hat 1 Jahr und 5 Monate Frankreich, Brandenburg und Kursachsen gedient). Fähndrich Leib-Rgt. zu Fuß, 1687 Hauptmann v.Flemming Rgt. zu Fuß. 1698 Oberst von Beneckendorff Rgt. zu Fuß. 1700 Kamm. dieses Regts., welches seinen Namen führte. Feldzüge: 1683 Wien, 1689-1690 am Rhein, die Feldzüge in Polen. 1702 vom Starosten Gembinski in Polen niedergestochen.
[Heinrich August Verlohren: Stammregister und Chronik der Kur- und Königl. Sächs. Armee von 1670 bis zum Beginn des 20. Jh. Leipzig, 1920. S.195. - Laut GL 1985]
[Herbert E. Lemmel, "Herkunft" S.207]
[Zentralstelle für Genealogie Leipzig, AL7948 und AL8295. Nachkomme ist Dr. Till von Egidy, Adresse 1972: Schimmelweg 5a, 8 München 81.]
[Gen. Handbuch des Adels, Adelige Häuser B Bd.9 1970]
• 1689 Taufpatin in Possendorf bei der Taufe eines Türkenmädchens, das ihr Vater aus dem Türkenkrieg mitgebracht hatte.
[Taufbuch Possendorf, Mtlg M.Schicht 2011]
• 16.9.1700 verkauft Johanna Margaretha geborene Lämmel ihre Gerade an den Ehemann Hauptmann Hans George v.Minckwitz auf Obernitzschka, Amtshauptmann zu Grimma, für 100 Rthlr.
[StsA Dresden, Gerichtshandelsbuch Mügeln Nr.149 Amt Mutzschen 1691-1713 Bl.153, laut K.Wensch 1983]
• 1700 kauft Johanna Margaretha geb. Lämmel verehelichte Amtshauptmann Hans George von Minkwitz das Rittergut Niederpoyritz.
• 1710 übernimmt v.Minkwitz als Witwer das Rittergut.
[Emil Wehnert: Historisches Häuserbuch für Dresden-Niederpoyritz, Manuskript Dresden 1958. Laut K.Wensch]
• In Hosterwitz gehört das Grundstück Nr.5/7 der Johanna Margaretha von Minkwitz geb. Lämmel.
[Emil Wehnert: Historisches Häuserbuch für Hosterwitz, Manuskript. Laut K.Wensch]
• 16.11.1700: Johanna Margarethe geb. Lämmel vhl. v.Minckwitz kauft ein Grundstück von Caspar Haubold von Körbitz.
• 10.10.1710: Hans Georg v.Minckwitz, Witwer d.vor., ist Besitzer.
[StsA Dresden AA 1120m, Emil Wehnert: Historisches Häuserbuch Dresden-Loschwitz, Mskr. 1958, Nr.28; ebenso Nr.31. Lt KW 1992]
• 16.11.1700: Johanna Margaretha geb. Lämmel vhl. v.Minckwitz kauft von C.H.v.Körbitz ein Grundstück in Wachwitz.
• 10.10.1710: Sohn Hans Georg v.Minckwitz kauft es.
[StsA Dresden AA 1405m, Emil Wehnert: Histor. Häuserbuch Dresden-Wachwitz, Mskr, RG Wachwitz. Lt KW 1994]
[Herbert E. Lemmel, "Herkunft" S.207]
• Frau Johann Emilia Nergerin gebohrne Lämmelin auff KleinCarsdorff und Theißewitz, Ehe-Gamahlin von Herrn Christian Ehrenreich Nerger auff KleinCarsdorff und Theißewitz, Obrist-Lieutenant Se. Königl. Maj. in Pohlen und Churf. zu Sachßen, † 13.3.1721. Alter: 44 Jahre 8 Wochen 2 Tage. Beigesetzt in ihr GrabeGewölbe unter der Nergerischen Empohr-Kirchen.
[Totenbuch Possendorf 1721 Nr.11, Mtlg M.Schicht 2010]
• vergl. [Herbert E. Lemmel, "Herkunft" S.207]
• Herr Christian Ehrenreich Nerger auff KleinCarßdorff, Obrist-Lieutenant Se. Königl. Majestät in Pohlen und Chur.Fürstl. Durchl. zu Sachßen, † 31.1.1722 (ohne Altersangabe), beigesetzt im Erb-Begräbniß unter der Nergerischen Empohr-Kirchen.
[Totenbuch Possendorf 1722 Nr.3, Mtlg. M.Schicht 2010]