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Friedrich Holzschuher H012 – Schöffe in Nürnberg


Eltern: Holz-21/a Heinrich Holzschuher H006, (Elisabeth?) v.Gründlach N589

(* etwa ?1250), † 20.3.1339 begraben in der Katharinenkapelle des Klosters Ebrach

Erwähnt ab 1270. 1303,1314 Schöffe in Nürnberg. Seine Toch- ter ist wahrsch. Irmel, die ab 1335 als verwitwete Lemlein in Nürnberg lebt.

∞1) (etwa ?1275) mit Jutta Stromer H023

(* etwa ?1255/1260)

Siehe Stro-23/a

ihre Eltern: Conrad Stromer N578, (* etwa ?1230), † vor 20.7.1319
1283-1313 erw. 1291 Schöffe in Nürnberg. 1313 kauft er eine Wiese bei Hersbruck. Siehe Stro-22/a (Er ∞2) (etwa ?1300) mit Kunigunde/Anna v.Laufenholz N851, (* etwa ?1280)); ∞ (etwa ?1255) mit (Sofie?) Esler N612, (* etwa ?1235)
Ihr Vorname ist nicht Kunigunde. 11 Kinder..

∞2) (etwa ?1290/1300) mit Jutta Graf N523

(* etwa ?1260)

1308 und 1318 als Ehefrau des Friedrich Holzschuher erwähnt. Schwester von Conrad Graf (urkundlich 1287-1308); ihr Vater wohl der Schöffe Hermann Comes (urkundlich 1255, 1258).

ihr Vater: Hermann Comes N257, (* etwa ?1220)
Schöffe, urkundlich 1255, 1258. Siehe Graf-21/a

Kinder:

aus 1.Ehe:

1. Heinrich, (* etwa ?1275) - in Nürnberg, siehe Holz-23/a

2. Gerhaus Holzschuher H022, (* etwa ?1275/1280)

∞ (etwa ?1300/1305) mit Konrad Weigel N521

(* etwa ?1275), † vor 1341

1305 als Kunde des Seifried Holzschuher erwähnt. Siehe Weig-23/f

sein Vater: ... Weigel N804, (* etwa ?1240)
Mutmaßlicher Vater der Holzschuher-Gruppe der um 1275 gebo- renen Weigel. Siehe Weig-22/g2

3. Seifried, (* etwa ?1275/1280) - Ratsherr in Nürnberg, siehe Holz-23/b

4. Friedrich, (* etwa ?1280) - in Nürnberg, siehe Holz-23/bb

5. (Tochter) Holzschuher H024, (* etwa ?1280)

∞ mit Sifrid Weigel N799

(* etwa ?1275)

1318 verkauft er u.a. die Vogtei des Hofes in Wolkersdorf an seinen Schwiegervater Friedrich Holzschuher. [Scharr Bl.f.fr.Fk 1962] [nicht bei Hirschmann erw.] Siehe Weig-23/g

sein Vater: ... Weigel N804, (* etwa ?1240)
Mutmaßlicher Vater der Holzschuher-Gruppe der um 1275 gebo- renen Weigel. Siehe Weig-22/g2

6. Irmel (Holzschuher) n603, (* etwa ?1280/1285), † nach 1363
1335-1363 Irmel Lemblinne in Nürnberg. 1360 reiche Stiftung an den Andreasaltar der Nürnberger Lorenzkirche.

∞ um 1305/10 mit Hermann Lemmel/Lemlein n674

(* etwa ?1280), † vor 1336

1304 "H.Lemlein" im Holzschuherbuch, 1319 Hermannus Lemmel bei Haßfurt belehnt. 1331 "der Lemler" in Nürnberg. Siehe N-23/a

sein Vater: Chunrad Lembelin n673, (* etwa ?1250)
1305 Bürger in Nürnberg, und zwar schon vor 1302. Besitz bei Ansbach? Nach Nürnberger Genealogien alte Nürnberger Familie. Siehe N-22/a

Regesten:

Zusammenfassung:

 •  Bei Biedermann "Friedrich I" Holzschuher, Sohn von "Seifried I". Das ist unrichtig. Laut Scharr ist er Sohn von "Heinrich II".

 •  1277-1311 in Nürnberg, hier ab 1391 im Rat.

 •  ab 1311 in Ebrach, hier 1339 gestorben.

 •  Ehefrau: Jutta Stromer, Tochter von Conrad Stromer aus dessen erster Ehe mit einer Tochter Esler (nicht, wie bei Biedermann angegeben aus einer Ehe mit einer Farnbacherin). Dann eine zweite Ehe mit Jutta Graf.

 •  Kinder: Bei Biedermann und in Ebracher Urkunden sind zwei Söhne angegeben, Heinrich und Seifried. Biedermann gibt eine Tochter Gutta an, die den Conrad Weigel heiratet. Die Urkunden geben dagegen zwei Töchter an (keine Gutta), die mit Konrad und Sifrid Weigel verheiratet sind.

 •  Ein weiterer Sohn von "Friedrich I" muss der mit einer Ortlieb verheiratete Friedrich sein, der bei Biedermann "Friedrich II" als Enkel von "Friedrich I" angegeben ist, was zeitlich kaum stimmen kann (HDL).

 •  Eine weitere Tochter ist wahrscheinlich die Irmel verheiratete Lemmel/Lemlein, wie von Herbert E. Lemmel angegeben und begründet wurde.
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Biedermann:

 •  Friedrich I Holzschuher, kam in den Rat zu Nürnberg 1291. Ward 1309 Oberster Stadt-Hauptmann und erster Pfleger des Gotteshauses St.Sebald. Ließ die Kirche zu St.Sebald auf Seiten der Schule gegenüber neu bauen, und war ein großer Wohltäter des Klosters Ebrach, welches er recihlich beschenkte, auch für sich und seine Söhne in gedachtem Kloster eine Laien- oder Herren-Pfründe von der Abnutzung des Zehends zu Münchhofen stiftete, daß er oder die Seinen eine eigene Behausung für sich und ihre Diener haben, und dabei viele Befreiung von der gewöhnlichen Verbindlichkeit anderer Conversorum genießen sollten, wenn sie sich von der Welt abtun wollten. 1311 resignierte er seine Ämter zu Nürnberg und ward als ein geistlicher Mitbruder von dem Zisterzienser-Orden zu Ebrach aufgenommen. Starb 1339 den 25.März zu Ebrach und liegt daselbsten in der Klosterkirche an der St.Katharinen-Kapelle begraben, wo sein Epitaf noch zu sehen ist.

 •  Gemahlin Gutta Stromerin von Reichenbach, Herrn Conrad Stromers von Reichenbach, Senatoris und Baumeisters zu Nürnberg, dann einer geborenen Farnbacherin Tochter, Herrn Hanß Petzens hinterlassene Frau Witwe, † 1365 den 4.October als Witwe, und liegt auch als eine Wohltäterin im Kloster Ebrach begraben.

 •  Sein Vater: Seitz Holzschuher. (Unrichtig!)

 •  Seine Kinder: Heinrich, Seifried, Gutta ∞ 1318 mit Conrad Weigel.
[Biedermann Tafel 167]

→ Die hier angegebene Mutter von Jutta Stromer: ... Farnbacher, ∞1) mit Hans Petz, ∞2) mit Conrad Stromer, wird durch Urkunden nicht bestätigt.
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Ebrach-Urkunden:

 •  27.9./26.12.1309: Friedrich Holzschuher kauft vom Kloster Ebrach Zehnten in der Pfarrei Katzwang.

 •  29.3.1311: Die Brüder Friedrich und Heinrich Zollner verkaufen Zehnten in den Dörfern Ampferbach und Manndorf, Lehen vom Hochstift Würzburg, an Friedrich Holzschuher und Ulrich Haller.

 •  25.4./1.8./18.9.1311: Der Abt von Ebrach nimmt Friedrich Holzschuher in das Kloster auf und räumt ihm bei dem Kloster ein Haus ein, das er zusammen mit einem Diener bewohnen kann, und überlässt ihm auf Lebenszeit Einkünfte von bestimmten Gütern.

 •  18.10.1311: Friedrich Holzschuher kauft von Gundeloch und Sophia von Windeck Güter....

 •  7.4.1313: Friedrich Holzschuher und Friedrich von Kulmbach erhalten auf Lebenszeit die Nutznießung von Gütern....

 •  28.2.1314: Otto, Dompropst zu Bamberg, bestätigt, dass die Gebrüder Zollner den Zehnten zu Debring/Teberingen an Friedrich Holzschuher verkaufen.

 •  26.3.1315: Abt und Konvent des Klosters Ebrach überlassen dem Siegfried Holzschuher wegen der Wohltaten, die er und seine beiden Söhne dem Kloster getan haben, das Haus neben der Infirmarie des Klosters, das er gegenwärtig bewohnt, auf Lebenszeit als Wohnsitz und gewähren ihm eine Pfründe. Empfänger: Friedrich, Heinrich und Siegfried Holzschuher.

 •  Ebenso 10.8.1317.

→ Fehlerhinweis: Die Regesten-Abschrift 1315 und 1317 weist offensichtlich einen Fehler auf: Der Vater heißt Friedrich (und nicht Siegfried), und die Söhne sind Heinrich und Siegfried.

 •  23.4.1316ff: Einkünfte aus Gütern, die Friedrich Holzschuher für das Kloster erworben hat.

 •  25.5.1327: Friedrich Holzschuher bekennt, dass die ihm vom Kloster Ebrach zugestandenen Einkünfte zu Münchhof und das jährliche Fass Wein aus Elgersheim/Ergershaim nach seinem Tod an das Kloster zurückfallen sollen. Nur falls seine beiden Söhne Heinrich und Siegfried sich in Ebrach in dem Haus, das ihm vom Kloster überlassen wurde, niederlassen wollen, dann sollen sie diese Einkünfte und den Wein auf Lebenszeit erhalten.

 •  20.9.1330: Siegfried Holzschuher erhält einen Bestätigungsbrief, dass er verschiedenes von Else von Reichelsdorf gekauft hat.

 •  14.11.1331: Friedrich Holzschuher verzichtet zugunsten des Klosters Ebrach auf bestimmte Einkünfte.

 •  16.12.1366: Siegfried Holzschuher als Treuhänder, wie dies schon sein verstorbener Vater....
[Internet 2012, www.mom-ca.uni-koeln, Ebrach]
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Urkunden-Regesten von verschiedenen Autoren:

 •  1270: Burggraf Friedrich d.Ä. verleiht dem Conrad genannt Waldstromer ein erbliches Burglehen in Gostenhof, dem Dorf des Burggrafen. Unter den Zeugen: ... Heinrich und Hilpolt v.Stein, ..., Berthold und Marquard Brüder genannt Pfinzing, Sifrid genannt Ebner, Friedrich genannt Holzschuher, unsere Ministerialen und Ritter.

 •  1276: Friedrich und Herdegen die Holzschuher werden Burgmannen des Burggrafen Friedrich in seinem castrum Kraftshof... Zeugen: Hermann und Sifrid genannt die Ebener, Heinrich mit dem Zunamen Groß, Conrad genannt von Neuenmark, Berthold genannt Pfinzing Schultheiß in Nürnberg, Conrad genannt Stromaier, Wernher genannt Nützel, Verwandte (cognati) von Friedrich Holzschuher. Gesiegelt von Friedrich Holzschuher allein, da sein Bruder Herdegen kein eigenes Siegel hat.
[Nürnberger Jahrbücher Bd.1-2, 1834, S.45,54]

 •  1276 Lehensrevers der Nürnberger Bürger Friedrich und Herdegen Holzschuher als bruggräfliche Burgmannen in Kraftshof. Zeuge u.a.: Cunradus dictus de Novo Foro.

 •  1309: Friedrich Holzschuher verkauft ein Haus. Unter den Zeugen: Otto Muffel.
[Hirschmann, Muffel, MVGN 41 S.265, 283]

 •  1278: Herr Herdegen von Grindelach verkauft das Dorf Flechsdorf... Zeugen: die Ritter und Bürger in Nürnberg Hermann genannt Groß genannt von Stein, Friedrich Holzschuher, Sifrid genannt Ebener, Chunrad genannt Stromair, Marquard genannt Pfinzinc, Cunrad genannt Vorchtlin.

 •  1282 in Nürnberg erwähnt (ohne Einzelheiten): Conrad von Neumarkt, Weigelin sein Bruder, Friedrich genannt Holzschuher, Ulrich genannt Turbrech, Marquard genannt Pfinzing, und Heinrich Vorchtlin, Bruder des Conrad.

 •  1291: Friedrich Holzschuher tritt einen Teil seines Gartens an der Pegnitz ab, zwischen des Vorchtelins Garten und des Wigelins Garten und Turm. Unter den Zeugen: Sifrid Ebner, Herdegen Holzschuher, Chunrat Stromer; hinzugezogen waren auch eine "erbare Kundschaft", nämlich Leupolt der Holzschuher und Chunrat der Ysenmann.
[Nürnberger Jahrbücher Bd.1-2, 1834, S.57/58,67,90]

 •  Friedrich Holzschuher, 1277-1300 (bis 1314 Schöffe, erw. bis 1331), (Sohn von Heinrich II), ∞ Jutta Graf.
[Scharr: Bürger Nürnbergs im 13.Jh., Gen.Jb.Bd.3 1963]

 •  Erstmals 1277 urkundlich, zusammen mit seinem Vater (ohne Vorname) und seinem Bruder Herdegen als Zeuge.

→ Eine Urk. von 1269 (Gatterer) gehört in das Jahr 1296; etliche Urkunden von 1270 bis 1297, die ihn erwähnen, sind Fälschungen.

 •  1284(?): Sifrid Ebner, Heinrich Vorchtel, sowie die Brüder Friedrich, Herdegen und Leupold Holzschuher mit Zustimmung ihrer Ehefrauen (ohne Namen) verpflichten sich gegenüber dem Würzburger Johanniterspital um ihres Seelenheiles willen zu Zahlungen von den Einkünften aus ihren Weinbergen bei Würzburg.

 •  1291 tauscht er an die Stadt Nürnberg eine Wiese bei seinem Garten an der Pegnitz, durch den 1321 die Stadtmauer gebaut wird.

 •  1300, 1309 Pfleger von St.Sebald.

 •  1302 unter den Zeidlern genannt.

 •  1303 erstmals zusammen mit seinem Sohn Heinrich erwähnt.

 •  1303, 1314 Schöffe in Nürnberg.

 •  1309 Gönner und geistlicher Mitbruder (Converse) des Klosters Ebrach, in das er 1311 als Klosterbruder mit eigener Behausung eintritt.

 •  23.3.1318 kauft er mit seiner Frau Jutta (geb. Graf) von Schwiegersohn Sifrid Weigel u.a. die Vogtei des Hofes in Wolkersdorf und überträgt sie dem Kloster Ebrach.

 •  20.3.1339 in Ebrach gestorben.

 •  1303/1313: Ulrich Haller und Friedrich Holzschuher, beide Bürger zu Nürnberg, erhalten 2 Zehnten in Ampferbach, auf die der von Windeck verzichtet hat.
[Internet Datenbank 2013 Hochstift Würzburg, Lehenbuch 1303-1313]
[23.3.1318 siehe StadtA Nbg online]

Ehefrauen:

 •  Gatterer gibt an, daß er mit Jutta Stromer, Tochter des Conrad Stromer "vor den Predigern" aus dessen zweiter Ehe mit (Elle) Varrenbacher, verheiratet war. Das kann zeitlich nicht stimmen.

 •  1308 im Testament von Conrad Graf: Friedrich Holzschuher mit seiner Ehefrau Jutta, Schwester des Conrad Graf.

 •  23.3.1318: Friedrich Holzschuher und seine Ehefrau Jutta, in Nürnberg, haben von ihrem Schwiegersohn Sifrid Weigel die Vogtei des Hofes in Wolkersdorf gekauft und dem Kloster Ebrach übertragen.
[Adalbert Scharr: Friedrich I Holzschuher und seine Ehefrau Jutta Graf. In: Bl.f.fränk.Fk. Bd.8 (1965) S.144-147.]

→ Die hier nachgewiesene Ehe mit Jutta Graf schließt eine frühere Ehe mit Jutta Stromer nicht aus; die Ahnenlisten, die Jutta Graf als Mutter der Kinder von Friedrich Holzschuher angeben, irren vermutlich. Jutta Stromer kann freilich nicht Tochter des Conrad Stromer "vor den Predigern" sein sondern zeitlich allenfalls dessen Schwester, also Tochter des älteren Conrad Stromer, der mit einer Esler verheiratet war (HDL).

→ W.v.Stromer [Brief 1973] teilt mit, daß die in Genealogien angegebene Ehe von Friedrich Holzschuher mit Jutta Stromer urkundlich nicht gesichert werden konnte. Allerdings ist eine Versippung Stromer-Holzschuher in der 1.Hälfte oder Mitte des 14.Jh. sehr wahrscheinlich, aus zwei Gründen: (1) Um diese Zeit gelangt das Holzschuhersche Handelsbuch in das Stromersche Familienarchiv, wofür der Grund am ehesten in einer entsprechenden Ehe zu sehen ist; (2) Im Ostchor der Nürnberger Sebaldskirche findet sich im Fenster der Stromeir zur Goldenen Rose beim Stifterpaar, das etwa in Bildmitte über den Wappenzeilen kniet, je ein kleines Wappen Stromeir und Holzschuher: das Fenster ist laut Kirchenfensterrestaurator Gottlieb Frenzel auf etwa 1375-1380 zu datieren, so daß eine Ehe Stromeir-Holzschuher vor dieser Zeit bestanden haben muß.
[FF8144]

 •  1296 verpfändet der Bamberger Bischof den Nürnbergern Friedrich Holzschuher und Heinrich Vorchtel für die von seiner Kirche gemachten Schulden Güter und Zehnten, u.a. die Hofmarken Neunkirchen am Brand und Erlangen.
[W.Schultheiß: Geld- u.Finanzgeschäfte... S.64]

Regesten zu Gerhaus Holzschuher:

→ In AL Rusam ist diese Gerhaus Holzschuher als Schwester von Heinrich und Seifried Holzschuher (* etwa ?1275/80) angesehen. Dann hätte Seifried Holzschuher in El. Weigel seine Nichte geheiratet. - Im Prinzip ginge das, aber es kann altersmäßig kaum stimmen. Altersmäßig müßte sie eine Tochter von Heinrich Holzschuher ∞ v.Gründlach sein. (HDL)

Regesten zu Irmel (Holzschuher):

 •  Zu den Eltern von Irmel Lemblin:
Herbert E. Lemmel ["Herkunft" S.32f Fußnote 73 und "Heiratskreis" S.85 Tafel 5] gibt Argumente dafür, daß Irmel Lemblin eine geborene Holzschuher ist, und zwar eine Tochter von Friedrich Holzschuher und seiner Frau (Jutta?) Stromer, Tochter von Conrad Stromer und (Kunigunde?) Esler.

→ Obgleich einige von H.E.Lemmels Argumenten wegen seiner irrigen Gleichsetzung der Familien Lampert und Lemlein unrichtig sind, gibt es doch gute Argumente für die Richtigkeit dieser Zuordnung, die zwar keineswegs als "gesichert" (H.E.L.) aber doch als wahrscheinlich angesehen werden kann (HDL). Dafür sprechen etliche Urkunden, in denen Lemlein und Holzschuher für einander als Zeuge auftreten sowie die typischen Holzschuher-Vornamen (Fritz, Saiz, Heinrich) der Irmel-Söhne. Vergl. Hans-Dietrich Lemmel: Nürnberger Lemlein im 14. Jh., Bl. f. dt. Landesgesch. 1984.


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